Aktuelles aus 2026
01. Juli 2026 Reisetipp
Hinweis auf eine Exkursion des Ostpreußischen Landesmuseums
Wir, der Verein Freunde Masurens e. V., weisen auf die zweitägige Exkursion „Auf den Spuren der Trakehner“ des Ostpreußischen Landesmuseums vom 12. bis 13. August 2026 hin.
Die Reise führt in die Pferdestadt Warendorf und widmet sich der Geschichte und Gegenwart des Trakehners, der traditionsreichen ostpreußischen Pferderasse. Auf dem Programm stehen der Besuch einer renommierten Trakehner-Zucht, eine Führung durch das Nordrhein-Westfälische Landgestüt Warendorf anlässlich seines 200-jährigen Jubiläums sowie die Sonderausstellung „Trakehner – Pferde, Menschen, Wege. Geschichte und Schicksal einer legendären Rasse“ im Westpreußischen Landesmuseum.
Kostenbeitrag: 270 € im Doppelzimmer (Einzelzimmerzuschlag 20 €).
Interessierte Mitglieder und Gäste sind herzlich eingeladen.
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der beigefügten PDF-Datei.
26. Juni 2026
Namentuch-Denkmal – Garten der Stillen Helden
Das Namentuch-Denkmal kehrt nach Masuren zurück
Bereits im Jahr 2017 hat der Verein Freunde Masurens e. V. gemeinsam mit der Stiftung Haus im Park Hamburg-Bergedorf das Projekt „Namentuch-Denkmal – Garten der Stillen Helden“ nach Masuren gebracht. Seitdem ist daraus ein einzigartiges, mobiles Denkmal entstanden, das an Frauen und Männer erinnert, die während der Zeit des Nationalsozialismus Mut bewiesen, Verfolgten halfen und Zivilcourage zeigten.
Im Juli 2026 kehrt die Ausstellung im Rahmen eines Festivals nach Masuren zurück. Das Namentuch-Denkmal „Garten der Stillen Helden“ wird am 20. Juli 2026 auf Einladung der Lehndorff-Gesellschaft Steinort im Rahmen eines einwöchigen Festivals in Sztynort/ Steinort präsentiert.
Projektidee
Das Namentuch-Denkmal – Garten der Stillen Helden ist ein Denkmal von besonderer Art – so außergewöhnlich wie die Menschen, denen es gewidmet ist. Anders als ein klassisches Denkmal aus Stein besteht es aus individuell gestalteten Stofftüchern. Jedes Tuch erzählt die Geschichte eines Stillen Helden und ist Teil eines wachsenden, mobilen Denkmals. Die Textilien können miteinander verbunden und an verschiedenen Orten als Wanderausstellung präsentiert werden. So bleibt das Denkmal lebendig und kann immer wieder um weitere Erinnerungen ergänzt werden.
Dr. Annette Hülsmeyer von der Stiftung Haus im Park beschrieb ihre Idee mit den Worten:
„Wir errichten für sie ein Denkmal aus Textilien, das weiter und weiter wachsen soll. Denn anders als Denkmäler aus Stein lassen sich Stoffe beliebig verbinden und können auf Wanderschaft gehen. Wir hoffen, dass die Beschäftigung mit den Stillen Helden unsere Augen nicht nur für die Vergangenheit, sondern auch für gegenwärtige Ungerechtigkeiten öffnet. Denn auch heute gibt es diktatorische Systeme, Antisemitismus und Diskriminierung. Auch wir sind Zeugen von Unrecht.“
Der Verein Freunde Masurens e. V. griff diese Projektidee auf und brachte sie nach Masuren. Mehr als 20 Schulen aus der Stadt und dem Landkreis Mrągowo/ Sensburg sowie aus vielen weiteren Regionen Polens konnten für die Gestaltung eigener Namentücher gewonnen werden.
Die feierliche Eröffnung der Ausstellung „Namentuch-Denkmal – Garten der Stillen Helden“ fand am 8. September 2017 im Kulturzentrum in Mrągowo statt.
Siehe Bericht und Bilder zur Ausstellung auf der Homepage des Vereins Freunde Masurens e. V.:
https://www.freunde-masurens.de/aus-dem-jahr-2017-2-hj/
(11. September 2017)
Seitdem wird das Namentuch-Denkmal als Wanderausstellung an verschiedenen Orten gezeigt und setzt ein sichtbares Zeichen für Erinnerung, Menschlichkeit, Zivilcourage und deutsch-polnische Verständigung. Jede neue Ausstellung und jedes weitere Namentuch tragen dazu bei, die Geschichten der Stillen Heldinnen und Helden lebendig zu halten und ihre Botschaft an kommende Generationen weiterzugeben.
Einladung zur Ausstellung in Sztynort (Steinort)
Nachfolgend finden Sie die Einladung zur Ausstellung des Namentuch-Denkmals „Garten der Stillen Helden“, die im Rahmen des Festivals vor dem Schloss in Sztynort/ Steinort stattfindet.
Alle, die sich in dieser Zeit in Masuren aufhalten – ob sie dort ihren Urlaub verbringen, in der Region leben oder eigens zur Ausstellung anreisen – sind herzlich eingeladen, die Ausstellung zu besuchen. Lernen Sie die Geschichten der Stillen Heldinnen und Helden kennen und erleben Sie ein außergewöhnliches Denkmal, das Erinnerung, Menschlichkeit und deutsch-polnische Verständigung miteinander verbindet.
18. Juni 2026
Pastor Fryderyk Teglers letzter Herzenswunsch ging in Erfüllung
Pastor Fryderyk Tegler hatte stets den Wunsch, den von außen deutlich sichtbaren „Schandfleck“ am oberen Mauerwerk der Kirche in Warpuny/ Warpuhnen beseitigen zu lassen (s. Bild unter diesem Text). An dieser Stelle hatte die Feuchtigkeit im Mauerwerk über die Jahre deutliche Spuren hinterlassen und das Erscheinungsbild der Kirche beeinträchtigt.
Mit den Spenden, die seine Familie, Freunde, Verwandte und Mitglieder anlässlich seines Todes als Begräbnisgeld gegeben hatten, wollten wir ihm diesen Herzenswunsch erfüllen. Deshalb übergab ich Herrn Alfred Siwik als Eigentümer im Oktober 2025 den entsprechenden Betrag mit der Bitte, die notwendigen Ausbesserungsarbeiten durchführen zu lassen.
Als wir nun mit unserer Reisegruppe anlässlich der Verleihung der Ehrenbürgerschaft der Gemeinde Sorkwity/ Sorquitten an den im Juli 2024 verstorbenen Pastor Fryderyk Tegler nach Warpuny kamen und das feierliche Orgelkonzert am 30. Mai 2026 in der Evangelischen Kirche besuchten, wurden wir von dem Ergebnis freudig überrascht. Die gelungene Ausbesserung des Mauerwerks fiel sofort ins Auge und zeigte eindrucksvoll, dass Pastor Teglers Wunsch Wirklichkeit geworden war.
Es war ein bewegender Moment zu sehen, dass ein Anliegen, das Pastor Tegler so sehr am Herzen lag, nun sichtbar erfüllt wurde. Allen, die dazu beigetragen haben, gilt unser herzlicher Dank.
So lebt Pastor Fryderyk Tegler in unseren Herzen weiter. Sein Andenken bleibt lebendig, und er wird für uns unvergessen sein.
Kerstin Harms und Familie Tegler
09. Juni 2026 Veranstaltungstipp
Auf der Suche nach der Heimat – Vortrag von Pastor i. R. Herbert Naglatzki im Ostpreußischen Landesmuseum
Pastor i. R. Herbert Naglatzki hält am Dienstag, 16. Juni 2026, um 14:30 Uhr im Ostpreußischen Landesmuseum in Lüneburg einen Vortrag über sein Buch „Auf der Suche nach der Heimat: Zu Hause – Wo?“.
Dłużec/ Langendorf) ist ein Dorf in Polen im Kreis Mrągowo / Sensburg in der Gemeinde Piecki/ Peitschendorf.
Aus der Pressemitteilung des Ostpreußischen Landesmuseums:
„Wo ist man eigentlich zu Hause, wenn die Wurzeln der Familie in einer verlorenen, 1.000 Kilometer entfernten Welt liegen?“ Dieser Frage geht Pastor i. R. Herbert Naglatzki in seinem bewegenden Buch nach.
1946 als Kind von Flüchtlingen in Bochum geboren, wuchs er in der „kalten Heimat“ Westdeutschlands auf. Seine Realität war jedoch stark durch die Erzählungen seiner Eltern geprägt, die aus dem masurischen Langendorf (heute Dłużec) stammten und 1945 fliehen mussten. Während das Ruhrgebiet sein Geburtsort war, blieb das ferne Ostpreußen in den Familiengeschichten das eigentliche „Zuhause“. In seinem Werk dokumentiert er die persönliche Identitätssuche eines Nachgeborenen, die weit über eine bloße Familiengeschichte hinausgeht.
Herbert Naglatzki, Jahrgang 1946, war nach einem Theologiestudium langjährig als Pastor der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers tätig. Sein Buch versteht er als Vermächtnis für nachfolgende Generationen und als Beitrag zu einem friedlichen Miteinander sowie zur Überwindung von Nationalismus.
05. Juni 2026
Rückblick auf eine beeindruckende Studienreise aus Sicht eines Teilnehmers
Liebe Kerstin,
vielen, vielen Dank noch einmal an Dich, aber auch an alle anderen, die Dich/ uns alle bei der Planung, Vorbereitung, Durchführung und Begleitung dieser wirklich beeindruckenden und schönen Studienreise in Deutschland und in den ehemaligen deutschen Ostgebieten aktiv unterstützt und begleitet haben.
Ich stehe noch ganz unter den Eindrücken unserer Studienfahrt, auch was die Begegnung mit mir bisher völlig unbekannten Menschen innerhalb und außerhalb unserer Gruppe angeht.
Die Kurische Nehrung mit dem am Haff gelegenen Nida/ Nidden und ihren malerischen, sehr gut gepflegten Holzhäusern/ Fischerhäusern, dem absolut sehenswerten Thomas-Mann-Haus und der Hohen Düne, der ebenso freundlichen wie kompetenten Führerin Sofija, einer absoluten Top-Unterkunft und einem perfekten Restaurant war nach der entspannten Fahrt mit der Fähre von Kiel nach Klaipeda/ Memel gleich der erste Höhepunkt unserer zahlreichen Unternehmungen.
Absolut würdevoll und mich nachhaltig beeindruckend waren die Gedenkveranstaltung für Pastor Fryderyk Tegler in der Kirche zu Warpuny/ Warpuhnen. Dazu das die Ohren verwöhnende und das Gemüt treffende kraftvolle Orgelspiel von Dr. Susanne Borrek! Dem Gottesmann hätte es gewiss gefallen.
Der Gesang des Chores der deutschen Minderheit aus Giżycko/ Lötzen war einfach nur schön, auch das Gespräch mit dem großgewachsenen alten Ostpreußen, Manfred der auf der Bühne regelrecht aufblühte, war sehr bewegend.
Die herrlichen Landschaften im Land der dunklen Wälder und kristallenen Seen und mit ihren unzähligen, oft wirklich pittoresken Ortschaften und Anwesen nahmen einfach kein Ende - ich konnte mich gar nicht genug daran sattsehen.
Das in jeder Hinsicht ideale Panorama-Hotel Oscar in Mrągowo / Sensburg mit seinen Seeblick-Zimmern war der perfekte Ausgangspunkt für unsere Touren.
Święta Lipka/ Heilige Linde mit seiner Sehens- und hörenswerten historischen Orgel war ein wirklich lohnendes Besuchsziel - noch viel mehr als erwartet. Obendrein hat uns unser frühzeitiges Erscheinen beste Plätze für die Vorführung gesichert.
Geradezu sensationell (und, wie ich meine, ein Muss für jede Masuren-Fahrt!), war die Stakerfahrt auf der Krutynia/ Kruttinna , die sogar die herrlichen Kahnfahrten im Spreewald noch um Längen schlägt.
Leider war der alte Ostpreuße, der im Zusammenhang mit den Fahrten in einer WDR -"Wunderschön"-Masuren-Sendung zu sehen war, nicht zugegen - mutmaßlich aus Gesundheitsgründen.
Weitere würdige Höhepunkte unserer Fahrt waren für mich die Friedhofsbesuche, ganz besonders jene im Wald an der Grabstätte von Ernst Wiecherts Frau Meta und Sohn Edgar, der in Ryn/ Rhein und in Krzyżany/ Steinwalde, wo entsprechende Gedenksteine der Familie Borrek in angemessener Form der Großeltern und aller anderen Opfer des grausamen Geschehens in der Schlussphase des Zweiten Weltkrieges gedenken und allen nachfolgenden Generationen zur Mahnung dienen.
Dann zu guter Letzt der fulminante Schlusspunkt mit dem Besuch der ebenso deutsch wie polnisch geprägten schönen Stadt Poznań/ Posen.
Eine absolut gute Wahl! Wie auch übrigens das Hotel "Palazzo Rosso" in dem geschichtsträchtigen Gebäude und der Fremdenführer Piotr, der sehr kenntnisreich und äußerst lebendig aus der interessanten Historie der Stadt an der Warthe berichtete.
Die Krönung einer wahrhaft atemberaubenden Reise!
Voller Eindrücke blicke ich nun erfüllt, aber auch etwas wehmütig, auf unsere Fahrt zurück.
Danke noch einmal für alles, Kerstin!
Masuren 2027 ruft - ich höre es schon jetzt.
Wir bleiben in Kontakt!
Liebe Grüße
Guido Schümann
03. Juni 2026
Litauen-Masuren-Studienfahrt „Auf Wellen und Wegen"
Liebe Mitglieder und Leser unserer Homepage, liebe Freunde Masurens,
unsere Litauen-Masuren-Studienfahrt „Auf Wellen und Wegen“ ist gestern, am 02.06.2026, zu Ende gegangen. Alle Mitreisenden sind wohlbehalten wieder in Scharnebeck angekommen.
Es war eine eindrucksvolle und bewegende Reise mit vielen besonderen Erlebnissen auf der Fähre, der Kurischen Nehrung und in Masuren. In den kommenden Tagen, wenn die vielfältigen Eindrücke etwas zur Ruhe gekommen und gesichtet sind, werden wir in ausführlichen Berichten, Bildern und Gedichten noch einmal auf diese Reise zurückblicken.
Bereits heute möchten wir einen ersten Eindruck eines besonderen Ereignisses teilen: Die Verleihung der Ehrenbürgerschaft an Pastor Fryderyk Tegler erfolgte am 29.05.2026 posthum. An diesem Tag wurde die Ehrenurkunde seiner ältesten Tochter Romy Tegler-Meister überreicht.
Das Konzert anlässlich dieser Verleihung fand am 30.05.2026 in der evangelischen Kirche in Warpuny/Warpuhnen statt, die von Pastor Tegler gemeinsam mit dem Verein Freunde Masurens vor dem Verfall bewahrt wurde.
Dieses besondere und bewegende Ereignis war bereits einen Tag später auch auf Facebook zu sehen und wird uns als eindrucksvoller Teil dieser Reise in Erinnerung bleiben.
https://www.facebook.com/share/r/1Cqzxc1GCC/
25. Mai 2026
Auf Wellen und Wegen – Studienfahrt nach Litauen und Masuren
Heute startet unsere diesjährige Studienfahrt „Auf Wellen und Wegen“ nach Litauen und nach Masuren. Vom 25. Mai bis zum 2. Juni 2026 sind wir mit 39 Mitreisenden gemeinsam unterwegs, um Geschichte, Kultur und Landschaften des Baltikums und Nordosteuropas kennenzulernen.
Die Reise beginnt am Schiffshebewerk in Scharnebeck. Von dort aus fahren wir mit dem Bus nach Kiel, wo bereits die Fähre Victoria auf uns wartet. Über die Ostsee geht es weiter nach Klaipėda – dem Tor zu unserer spannenden Reise.
In den kommenden Tagen erwarten uns vielfältige Eindrücke, interessante Begegnungen und ein abwechslungsreiches Programm in Litauen und den Masuren.
Wer einen Blick auf die einzelnen Programmpunkte werfen möchte, findet weitere Informationen in den beigefügten PDF-Anlagen.
Wir wünschen allen Teilnehmenden eine erlebnisreiche, interessante und sichere Reise!
17. Mai 2026
40 Jahre Partnerschaft
Die Partnerschaft zwischen der evangelischen Norddörfer Kirchengemeinde auf Sylt und der evangelischen Kirchengemeinde in Sorkwity besteht seit nunmehr 40 Jahren. Dieses besondere Jubiläum wurde am vergangenen Wochenende in Sorkwity gemeinsam gefeiert.
Seit vier Jahrzehnten verbindet beide Gemeinden eine lebendige und herzliche Freundschaft, die geprägt ist von gegenseitigen Besuchen, gemeinsamen Gottesdiensten, Begegnungen und einem engen kulturellen Austausch. Was einst als Zeichen der Verständigung und Versöhnung begann, ist über die Jahre zu einer tiefen und vertrauensvollen Partnerschaft gewachsen.
Zum Jubiläum kamen zahlreiche Gäste aus beiden Gemeinden zusammen, um auf die gemeinsame Geschichte zurückzublicken und die gewachsene Verbundenheit zu würdigen. Festliche Gottesdienste, persönliche Begegnungen und gemeinsame Veranstaltungen machten deutlich, wie wichtig diese Partnerschaft bis heute für viele Menschen ist.
Die Feierlichkeiten in Sorkwity standen zugleich für Dankbarkeit und Zuversicht: Dankbarkeit für 40 Jahre gelebte Gemeinschaft über Ländergrenzen hinweg – und Zuversicht, dass diese besondere Verbindung auch in Zukunft weitergetragen wird.
Die drei Kinder des Ehepaares Mutschmann bereicherten die Jubiläumsfeier mit einem wunderbaren und zu Herzen gehenden Text. Darin dankten sie ihren Eltern für deren jahrzehntelanges Engagement und ihren unermüdlichen Einsatz für die Partnerschaft zwischen der evangelischen Norddörfer Kirchengemeinde auf Sylt und der evangelischen Kirchengemeinde in Sorkwity.
Mit bewegenden Worten erinnerten sie an die vielen Begegnungen, Freundschaften und gemeinsamen Erlebnisse, die durch diese Verbindung entstanden sind. Der Text machte deutlich, wie sehr die Partnerschaft über Generationen hinweg Menschen zusammengeführt hat und welche Bedeutung sie bis heute besitzt. Viele Gäste zeigten sich tief berührt von diesem besonderen Zeichen der Dankbarkeit und Verbundenheit.
Auch wir vom Verein Freunde Masurens e.V. schließen uns den herzlichen Glückwünschen zum 40-jährigen Bestehen dieser besonderen Partnerschaft an und wünschen beiden Kirchengemeinden weiterhin viele segensreiche Begegnungen, Freundschaft und Gottes Segen für die Zukunft.
06. Mai 2026
Einladung zum Orgelkonzert nach Warpuny/ Warpuhnen
Im Rahmen unserer Litauen-Masuren-Studienreise vom 25.05. – 02.06.2026 laden wir herzlich zu einem Orgelkonzert nach Warpuny ein.
Anlässlich der posthumen Verleihung der Ehrenbürgerschaft der Gemeinde Sorkwity/Sorquitten an den im Juli 2024 verstorbenen Pastor Fryderyk Tegler möchten wir mit diesem Konzert an ihn erinnern und sein Wirken würdigen.
Am 30. Mai 2026 um 15:00 Uhr findet in der evangelischen Kirche in Warpuny/ Warpuhnen ein Konzert statt. Es erklingt festliche Musik mit Dr. Susanne Borrek an der Orgel, im Gedenken an einen Menschen, der sich in besonderer Weise für Kirche und Gemeinschaft engagiert hat.
Die Musik soll Raum für Erinnerung, Dankbarkeit und Verbundenheit schaffen.
Im Anschluss laden wir alle herzlich ein, den Nachmittag bei Kaffee und Kuchen im Dorfgemeinschaftshaus in Warpuny gemeinsam ausklingen zu lassen. Musikalisch begleitet wird die Zusammenkunft zudem vom Chor der deutschen Minderheit aus Giżycko.
Wir freuen uns auf Ihr/ Euer Kommen.
Anbei Pdf- Dokumente zum Ausdrucken
25. April 2026
Erfolgreicher Deutsch-polnischer Schüleraustausch zwischen Hamburg und Mrągowo/ Sensburg (Masuren)
Vor der eindrucksvollen Kulisse der Laeiszhalle in Hamburg begann unser gemeinsames Treffen mit den Lehrkräften aus Polen und Deutschland. Durch die bereits bestehende Freundschaft mit dem Lehrer Sebastian Jablonski war schnell eine vertraute Atmosphäre geschaffen, und auch mit dem mitgereisten Lehrer Michael sowie den Hamburger Lehrkräften Eva und Florian kam man rasch ins Gespräch. Begleitet wurde die Gruppe von zehn Schülerinnen und Schülern der Zespół Szkół nr 2 im. Władysława Jagiełły w Mrągowie sowie dreizehn Jugendlichen der Beruflichen Schule St. Pauli.
Leider mussten wir feststellen, dass die Laeiszhalle bereits eine Stunde vor Beginn vollständig ausgelastet war und wir somit keine Möglichkeit mehr hatten, am Lunchkonzert der Hamburger Symphoniker teilzunehmen. Doch anstatt uns die Stimmung verderben zu lassen, entschieden wir uns kurzerhand für ein alternatives Programm.
Unser Weg führte uns zunächst zu einem entspannten Spaziergang entlang der Alster. Dabei erhielten die Schülerinnen und Schüler jeweils 10 Euro, um sich eigenständig Verpflegung zu besorgen. Anschließend ging es weiter durch den weitläufigen Hamburger Stadtpark, wo sich schnell angeregte Gespräche entwickelten und erste Freundschaften entstanden. Den Höhepunkt des Tages bildete schließlich der Besuch im Planetarium Hamburg, bei dem die beeindruckende „Space 3D-Tour“ die Gruppe auf eine faszinierende Reise durch das Universum mitnahm.
Besonders erfreulich war die offene und herzliche Atmosphäre innerhalb der Gruppe: Die Schülerinnen und Schüler aus Polen fanden rasch Anschluss an die Jugendlichen aus Deutschland. Einige von ihnen kannten sich bereits, da ein Teil der Hamburger Schülerinnen und Schüler im vergangenen Jahr an einem Austausch in Polen teilgenommen hatte. In kürzester Zeit entstanden neue Freundschaften, die über die gesamte Woche hinweg Bestand hatten und zu vielen gemeinsamen Erlebnissen führten.
Dank der Unterstützung des Vereins Freunde Masurens konnten sich die Schülerinnen und Schüler zudem kleine Wünsche während ihres Aufenthalts in Hamburg erfüllen und die Stadt auf ihre eigene Weise entdecken. Insgesamt war es eine bereichernde Begegnung, die einmal mehr gezeigt hat, wie wertvoll internationale Jugendbegegnungen für gegenseitiges Verständnis und nachhaltige Freundschaften sind.
Heute heißt es Abschied nehmen und die Erinnerungen sowie die neu geknüpften Freundschaften werden hoffentlich noch lange nachwirken.
25. April 2026
Erfolgreicher Deutsch-polnischer Schüleraustausch zwischen Hamburg und Mrągowo/ Sensburg (Masuren)
Vor der eindrucksvollen Kulisse der Laeiszhalle in Hamburg begann unser gemeinsames Treffen mit den Lehrkräften aus Polen und Deutschland. Durch die bereits bestehende Freundschaft mit dem Lehrer Sebastian Jablonski war schnell eine vertraute Atmosphäre geschaffen, und auch mit dem mitgereisten Lehrer Michael sowie den Hamburger Lehrkräften Eva und Florian kam man rasch ins Gespräch. Begleitet wurde die Gruppe von zehn Schülerinnen und Schülern der Zespół Szkół nr 2 im. Władysława Jagiełły w Mrągowie sowie dreizehn Jugendlichen der Beruflichen Schule St. Pauli.
Leider mussten wir feststellen, dass die Laeiszhalle bereits eine Stunde vor Beginn vollständig ausgelastet war und wir somit keine Möglichkeit mehr hatten, am Lunchkonzert der Hamburger Symphoniker teilzunehmen. Doch anstatt uns die Stimmung verderben zu lassen, entschieden wir uns kurzerhand für ein alternatives Programm.
Unser Weg führte uns zunächst zu einem entspannten Spaziergang entlang der Alster. Dabei erhielten die Schülerinnen und Schüler jeweils 10 Euro, um sich eigenständig Verpflegung zu besorgen. Anschließend ging es weiter durch den weitläufigen Hamburger Stadtpark, wo sich schnell angeregte Gespräche entwickelten und erste Freundschaften entstanden. Den Höhepunkt des Tages bildete schließlich der Besuch im Planetarium Hamburg, bei dem die beeindruckende „Space 3D-Tour“ die Gruppe auf eine faszinierende Reise durch das Universum mitnahm.
Besonders erfreulich war die offene und herzliche Atmosphäre innerhalb der Gruppe: Die Schülerinnen und Schüler aus Polen fanden rasch Anschluss an die Jugendlichen aus Deutschland. Einige von ihnen kannten sich bereits, da ein Teil der Hamburger Schülerinnen und Schüler im vergangenen Jahr an einem Austausch in Polen teilgenommen hatte. In kürzester Zeit entstanden neue Freundschaften, die über die gesamte Woche hinweg Bestand hatten und zu vielen gemeinsamen Erlebnissen führten.
Dank der Unterstützung des Vereins Freunde Masurens konnten sich die Schülerinnen und Schüler zudem kleine Wünsche während ihres Aufenthalts in Hamburg erfüllen und die Stadt auf ihre eigene Weise entdecken. Insgesamt war es eine bereichernde Begegnung, die einmal mehr gezeigt hat, wie wertvoll internationale Jugendbegegnungen für gegenseitiges Verständnis und nachhaltige Freundschaften sind.
Heute heißt es Abschied nehmen und die Erinnerungen sowie die neu geknüpften Freundschaften werden hoffentlich noch lange nachwirken.
19. April 2026
Schüleraustausch vom 19.04. – 25.04.2026
Im Zeitraum vom 19. April bis zum 25. April 2026 wird ein Schüleraustausch zwischen der Zespoł Szkół Nr. 2 im. Władysława Jagiełły aus Mrągowo (Polen) und der Beruflichen Schule St. Pauli stattfinden.
Die polnischen Schülerinnen und Schüler werden in dieser Woche in Hamburg zu Gast sein und vielfältige Einblicke in das schulische und alltägliche Leben in Deutschland erhalten. Im Mittelpunkt des Programms stehen der gemeinsame Unterricht, das Arbeiten an Projekten sowie der kulturelle Austausch zwischen den Jugendlichen.
Neben den schulischen Aktivitäten werden die Gäste auch die Stadt Hamburg und ihre Umgebung kennenlernen. Gemeinsame Ausflüge, Gespräche und Freizeitaktivitäten sollen dazu beitragen, neue Freundschaften zu knüpfen und den Austausch zu vertiefen.
Der Besuch wird zudem vom Verein „Freunde Masurens“ begleitet, der das Austauschprojekt unterstützt und hierfür finanzielle Mittel bereitstellt. Der polnische Lehrer Sebastian Jabloński ist seit vielen Jahren mit dem Verein „Freunde Masurens“ freundschaftlich verbunden.
Der Besuch soll ein herzlichen Miteinander sein und soll das gegenseitige Verständnis zwischen jungen Menschen aus Polen und Deutschland weiter stärken.
Sehen Sie das anliegende interessante Programm.
13. April 2026
Neuer Vorsitzender der Deutschen Minderheit in Giżycko/Lötzen erzählt, wie er ein Masure wurde
Oliver Geis – „Masure aus dem Herzen“ ist seit Mitte März der neue Vorsitzende der Deutschen Sozialkulturellen Gesellschaft in Giżycko (Lötzen). Er wurde als einziger Kandidat gewählt und übernimmt die Leitung der Organisation für vier Jahre.
Lesen Sie mehr darüber:
https://www.zsnwim.eu/de/lotzen-neuer-vorstand-neue-plane/
07. April 2026
In liebevoller Erinnerung an Krystyna Kozioł
Unser lieber Freund, Sänger und Komponist „BernStein“ alias Bern Krutzinna hat der am 10.02.2026 verstorbenen Krystyna Kozioł ein musikalisches Denkmal gesetzt. Sie war die erste Frau, die Besucher, die nach Masuren kamen, mit ihrem Kahn auf der Kruttinna stakte.
Jeder, der diese Begegnung erleben durfte, wird sie niemals vergessen – und immer wird das Lied „Mein geliebtes Ostpreußenland“ in Erinnerung bleiben.
https://www.freunde-masurens.de/aus-dem-jahr-2025/
Hier steht zwar, dass das Video niht verfügbar ist, aber trotzdem "Auf YouTube ansehen" klicken
03. April 2026
Ostergrüße an unsere Mitglieder, Freunde und Leser unserer Homepage
Liebe Mitglieder, liebe Leserinnen und Leser, liebe Freunde Masurens,
mit dem Osterfest hält der Frühling Einzug und schenkt uns neue Hoffnung, frische Kraft und Freude. Als christliches Fest erinnert uns Ostern zugleich daran: Jesus ist auferstanden – ein Zeichen der Hoffnung und des Lebens, das über alle Grenzen hinausträgt.
In diesem Sinne möchten wir Ihnen und Euch allen von Herzen frohe und gesegnete Ostern wünschen.
Ganz besonders freuen wir uns in diesem Jahr über einen liebevollen Ostergruß aus Masuren: Die deutsche Minderheit aus Mrągowo, die „Bärentatze“, hat uns ein wunderschönes, selbstgemaltes Bild geschickt. Diese herzliche Geste hat uns sehr berührt und zeigt einmal mehr die enge Verbundenheit, die über Grenzen hinweg besteht. Dafür sagen wir von Herzen Danke!
Darüber hinaus haben uns weitere Ostergrüße erreicht, vielfach mit sehr persönlichen Worten. Auf diesem Wege bedanken wir uns herzlich dafür – auch wenn wir diese nicht im Einzelnen veröffentlichen.
Möge das Osterfest Ihnen und Euch allen Freude, schöne Momente im Kreise Ihrer Familien und Freunde und ein erfülltes Fest bringen.
Herzliche Grüße
Vorstand Freunde Masurens e.V.
Matthias Nördemann
Kerstin Harms
30. März 2026
Deutsche Minderheit in Giżycko/ Lötzen wählt neuen Vorstand
Der Deutsche Kultur- und Sozialverein in Giżycko/ Lötzen, auch bekannt als Deutsche Minderheit, hat am 14. März einen neuen Vorstand gewählt.
Barbara Rużewicz und Ela Koslowska, die dem Vorstand über viele Jahre hinweg mit großem persönlichem Einsatz, Herzblut und Verlässlichkeit angehörten, stellten sich aus Alters- und Gesundheitsgründen nicht erneut zur Wahl. Ihr Engagement hat die Vereinsarbeit nachhaltig geprägt. Dafür sprechen wir ihnen unseren tief empfundenen Dank, unsere große Wertschätzung und unseren Respekt aus.
Die Gewinnung neuer Vorstandsmitglieder stellt – gerade vor dem Hintergrund einer sich verändernden Altersstruktur – eine besondere Herausforderung dar. Umso mehr verdient es Anerkennung, dass sich engagierte Menschen gefunden haben, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und die Arbeit fortzuführen, zumal bei vielen organisatorischen Aufgaben weiterhin auch die deutsche Sprache eine wichtige Rolle spielt.
Zum Vorsitzenden wurde Oliver Geis gewählt, zum stellvertretenden Vorsitzenden Waldemar Albowicz. Das Amt der Schriftführerin übernimmt Helga Fitza. Zu Beisitzerinnen wurden Renata Zabrowska und Bożena Tomaszewicz gewählt.
Als eng verbundener und freundschaftlich verbundener Verein erfüllt es uns mit großer Freude und auch ein wenig Stolz, diesen Weg begleiten zu dürfen. Über viele Jahre hinweg ist zwischen uns mehr als nur Zusammenarbeit entstanden – es ist eine gewachsene Freundschaft, die wir sehr schätzen.
Wir gratulieren dem neuen Vorstand von Herzen zur Wahl und wünschen für die kommende Zeit nicht nur viel Erfolg und gutes Gelingen, sondern auch Freude an der gemeinsamen Arbeit, Zusammenhalt und stets die nötige Kraft und Zuversicht für die anstehenden Aufgaben.
Der neue Vorstand von links:
und Bożena Tomaszewicz, Renata Zabrowska, Helga Fitza, Oliver Geis, Waldemar Albowicz
Foto: Ela Koslowska
22. März 2026
Hilfe für die Deutsche Minderheit in Ełk/Lyck
Unser Verein wurde gebeten, die Deutsche Minderheit in Ełk (Lyck) bei dringend notwendigen Sanierungsmaßnahmen zu unterstützen. Sowohl der historische Wasserturm als auch das Vereinsheim befinden sich in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand.
Am Wasserturm sind insbesondere das Dach undicht sowie die Eingangstür verzogen und reparaturbedürftig. Auch das Vereinsheim wurde durch einen erheblichen Wasserschaden stark in Mitleidenschaft gezogen: Eindringendes Wasser hat große Schäden an Möbeln, Wänden und Fußböden verursacht.
Ein besonderer Ort der Begegnung – eine einst wunderschöne große Pergola, unter der wir während unserer Masurenreisen oft gemeinsam mit der Deutschen Minderheit zusammensaßen, gegessen, gelacht und gesungen haben – ist inzwischen marode und einsturzgefährdet.
Die Vielzahl der Schäden stellt uns vor große Herausforderungen, zumal es aktuell an finanziellen Mitteln fehlt.
Dennoch gibt es Grund zur Hoffnung: Es hat sich eine kleine, engagierte und hochmotivierte Arbeitsgruppe gebildet. Sie besteht aus dem 2. Vorsitzenden der Deutschen Minderheit, der Vorsitzenden, zwei Mitgliedern der Kreisgemeinschaft Ełk/Lyck – inzwischen auch Mitglieder unseres Vereins – sowie mir als Vorsitzenden des Vereins „Freunde Masurens“.
Ermutigt durch die erfolgreichen gemeinsamen Projekte an der Kirche in Warpuny haben wir bereits erste Schritte eingeleitet:
Wir sind sehr dankbar, dass uns unsere erfahrenen Handwerker weiterhin unterstützen und ihre Hilfe auch an anderen Orten anbieten.
Darüber hinaus planen wir, Unternehmen als Partner zu gewinnen. In diesem Zusammenhang haben wir unter anderem ORLEN angesprochen. Das Unternehmen ist ein bedeutender polnischer Mineralöl- und Petrochemie-Konzern und in Deutschland mit über 600 Tankstellen – überwiegend unter der Marke „star“ – vertreten. Der Sitz der ORLEN Deutschland GmbH befindet sich in Elmshorn, was sich als glücklicher Zufall erweist, da dort auch Mitglieder unseres Netzwerks ansässig sind.
Gemeinsam helfen – jede Unterstützung zählt.
Um die dringend notwendigen Sanierungsarbeiten am Wasserturm, am Vereinsheim und an der Pergola umsetzen zu können, sind wir auf Unterstützung angewiesen.
Ob durch eine Spende, tatkräftige Mithilfe oder die Vermittlung von Kontakten zu möglichen Partnern und Sponsoren – jeder Beitrag hilft, diesen wichtigen Ort der Begegnung und des kulturellen Austauschs zu erhalten.
Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen möchten, freuen wir uns sehr über Ihre Hilfe.
Kontakt:
info@freunde-Masurens.de
Spenden:
IBAN: DE52 2406 0300 8524 0621 00
Volksbank Lüneburger Heide eG
Gemeinsam können wir viel bewegen, dass haben wir durch die Rettung "unserer Kirche in Warpuny/ Warpuhnen bereits erfahren.
16. März 2026 Tipp
Neues Kant-Museum eröffnet
Im Ostpreußischen Landesmuseum in Lüneburg ist kürzlich das neue Kant-Museum feierlich eröffnet worden. Zahlreiche Gäste aus Politik, Kultur und Wissenschaft nahmen an der Veranstaltung teil und erinnerten an das Leben und Wirken des Königsberger Philosophen Immanuel Kant sowie an die bis heute große Bedeutung seines Denkens.
Mit der neuen Ausstellung ist ein besonderer Ort entstanden, der sich Leben, Werk und Wirkung Kants widmet und Besucherinnen und Besucher dazu einlädt, sich mit seinen Ideen der Aufklärung auseinanderzusetzen.
Das Kant-Museum ist nun auch für die Öffentlichkeit zugänglich und kann im Ostpreußischen Landesmuseum in Lüneburg besucht werden.
Die beigefügten Fotos zeigen das Kant-Denkmal vor dem Dom in Königsberg (heute Kaliningrad). Die Aufnahme entstanden am 22.06.2015 bei einem Besuch von Kerstin Harms in Kaliningrad (Königsberg).
https://www.ostpreussisches-landesmuseum.de/museum/kantmuseum/
07. März 2026 Urlaubstipp
Urlaub in Masuren
Viele Menschen wenden sich an unseren Verein Freunde Masurens und fragen nach Urlaubstipps für die schöne Region Masuren in Polen– von Übernachtungsmöglichkeiten bis hin zu sehenswerten Ausflugszielen. Gerne geben wir Hinweise weiter, auch wenn es nicht immer einfach ist, etwas zu empfehlen, das man selbst noch nicht ausprobiert hat. Und natürlich spielt bei der Wahl einer Unterkunft auch immer der persönliche Geschmack eine Rolle.
Auf unseren eigenen Reisen übernachten wir häufig im Hotel Panoramic Oscar in Mrągowo/ Sensburg in Masuren und haben dort stets gute Erfahrungen gemacht.
Die Besitzer des Hotels bieten inzwischen auch Ferienwohnungen in Piecki/ Peitschendorf an, etwa 12 km von Mrągowo entfernt. Nach freundlicher Absprache mit der Hoteldirektion dürfen wir auf dieses Angebot auf unserer Homepage hinweisen.
Weitere Bilder und Informationen zu den Ferienwohnungen finden Sie auch auf der Plattform Booking.com (Apartamenty Panoramic Piecki)
Wir wünschen allen Reisenden einen schönen, erholsamen Aufenthalt und viele unvergessliche Eindrücke in der Region Masuren – vielleicht ja bei einem Urlaub am See.
04. März 2026
Prälat Dyzma Wyrostek aus Reszel/ Rössel ist verstorben
Mit großer Trauer haben wir vom Tod von Prälat Dyzma Wyrostek erfahren, der am 2. März im Alter von 85 Jahren verstorben ist. Für uns war er weit mehr als nur der langjährige Pfarrer der Kirche St. Peter und Paul in Reszel – wir durften ihn über viele Jahre hinweg auf unseren Masurenreisen immer wieder in Reszel treffen.
Diese Begegnungen waren jedes Mal von großer Herzlichkeit geprägt. Prälat Wyrostek war ein außergewöhnlich freundlicher, gastfreundlicher und offener Mensch. Besonders verbunden war er mit unserem inzwischen verstorbenen Pastor Fryderyk Tegler, dessen guter Freund er war. Ihre Freundschaft war spürbar von gegenseitigem Respekt und tiefer Verbundenheit getragen.
Geboren wurde er am 19. August 1940 in Izbica in der Region Lublin. Nach dem Abitur trat er in das Priesterseminar in Olsztyn ein. Seine ersten seelsorglichen Stationen führten ihn als Vikar in die Pfarrei St. Adalbert in Mrągowo, später wirkte er als Pfarrer in Warpuny, wo er in der Pfarrei St. Antonius ein neues Pfarrhaus errichten ließ.
Von 1988 bis 2015 prägte er als Pfarrer das kirchliche Leben in Reszel/ Rössel entscheidend.
Für uns bleibt Pfarrer Wyrostek vor allem als warmherziger Mensch in Erinnerung, der unsere Masurenreisen bereichert hat und immer darauf bestand, dass wir ein Gruppenbild vor der Kirche mit ihm machten. Seine Freundlichkeit, seine Bescheidenheit und seine aufrichtige Art werden uns stets im Gedächtnis bleiben. Wir sind dankbar für die vielen persönlichen Begegnungen in Reszel/ Rössel in der Peter-Paul Kirche und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
19. Februar 2026 Veranstaltungstipp
PRESSEMITTEILUNG vom Ostpreußischen Landesmuseum in Lüneburg
Die Tiefe
Lesung mit Ishbel Szatrawska
Dienstag, 3. März 2026 um 18:00 Uhr
Moderation: PD Dr. Agnieszka Pufelska
und PD Dr. Katrin Steffen
Veranstaltungsort: Nordost-Institut (IKGN e.V.), Lindenstraße 31, 21335 Lüneburg
Der Roman »Die Tiefe« erzählt die Geschichte einer Familie über mehrere Generationen hinweg. Ihr Schicksal ist eng mit dem ehemaligen Ostpreußen verbunden, einer Region, in der seit Jahrhunderten unterschiedliche Kulturen und Identitäten aufeinandertreffen: polnische, masurische, deutsche und litauische. Diese Vielfalt prägte die Menschen und hinterließ tiefe Spuren in ihren Leben.
Die Handlung beginnt zur Zeit des Zweiten Weltkriegs. Sie schildert den Fall von Königsberg und Rastenburg sowie das Vorrücken der Roten Armee. Die Gewalt und die Verluste dieser Zeit prägen die Familie für immer. In der Zeit des kommunistischen Polens wird über diese Vergangenheit kaum gesprochen. Vieles bleibt verdrängt oder wird nur leise weitergegeben. Doch das Schweigen schützt nicht – es wirkt weiter, bis in die nächste Generation. Die alten Konflikte brechen wieder auf.
Ishbel Szatrawska, 1981 im polnischen Olsztyn (ehemals Allenstein) geboren, studierte polnische Literatur und Theaterwissenschaft an der Jagiellonen-Universität in Krakau, wo sie heute lebt und schreibt. Sie ist Autorin von sechs Theaterstücken, darunter »The Life and Death of Mr. Hersh Libkin from Sacramento, CA« (Eurodram Selection 2022). Ihr Debütroman »Toń« (dt. »Die Tiefe«) stand auf Platz 1 der Bestsellerliste für polnische Literatur und wurde zu einem der »10 besten Bücher des Jahres« gewählt.
10. Februar 2026
Schon wieder eine traurige Nachricht aus Masuren
Mit großer Traurigkeit haben wir heute erfahren, dass unsere liebe Freundin und langjährige Wegbegleiterin Krystyna Kozioł, eines der letzten Originale aus Krutyń/ Kruttinnen, im Alter von 86 Jahren im Altenheim in Mikołajki/ Nikolaiken friedlich eingeschlafen ist.
Krystyna war für uns weit mehr als eine Stakerin. Sie hat uns die Kruttinna nicht nur gezeigt, sondern sie uns auch fühlen lassen. Unzählige schöne Stunden durften wir mit ihr auf dem wohl schönsten Fluss Ostpreußens verbringen: in ihren Booten, begleitet von Geschichten, Stille, Gesang und Lachen.
Auch in den letzten Jahren blieb der Kontakt bestehen. Wenn wir in Mikołajki/ Nikolaiken waren, gehörte ein Besuch bei ihr einfach dazu – vertraut, herzlich, selbstverständlich.
Unvergessen bleibt uns der Moment auf unserer Fahrt im vergangenen Jahr, als sie uns vor der Kirche noch ein wehmütiges ostpreußisches Lied sang – ein Augenblick voller Erinnerung, Melancholie und tiefer Verbundenheit.
Krystyna wird in unseren Herzen weiterleben. Wir sind dankbar für die gemeinsame Zeit und werden sie in liebevoller Erinnerung behalten.
22. Januar 2026
Nachruf auf Renata Marsch-Potocka
Gestern verstarb unsere liebe Freundin, langjähriges Vereinsmitglied und dpa-Korrespondentin in Warschau, Renata Marsch-Potocka. Sie schlief friedlich im Kreise ihrer Familie in Gałkowo im gesegneten Alter von 90 Jahren ein.
Über viele Jahre hinweg begleitete sie unsere Gruppen während der Masuren-Studienfahrten und führte sie mit großer Sachkenntnis und persönlichem Engagement durch den Salon „Dönhoff“.
Dieser befand sich damals noch in dem historischen Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, das ihr Sohn Alexander Graf Potocki aus Sztynort (Steinort) – dem Sitz der Grafen Lehndorff – in die Johannisburger Heide hatte versetzen lassen.
Mit ihrer tiefen Kenntnis der Geschichte und Kultur Masurens, ihrer Herzlichkeit und ihrem feinen Sinn für Begegnungen bleibt uns Renata unvergessen. Wir verlieren eine geschätzte Freundin und werden ihr Wirken sowie ihre Verbundenheit mit unserem Verein in dankbarer Erinnerung behalten.
16. Januar 2026
15 Jahre Freunde Masurens – bewegte Eindrücke
Nun haben Sie meinen Bericht über einen Ausschnitt aus 15 Jahren des Vereins Freunde Masurens gelesen und die Bilder noch vor Augen. Viele der geschilderten Begegnungen, Eindrücke und Erlebnisse lassen sich jedoch noch intensiver nachempfinden, wenn sie nicht nur beschrieben und bebildert, sondern auch in Bewegung und mit Ton erlebbar werden. Gerade Atmosphäre, Emotionen, Musik und die kleinen, oft unscheinbaren Details entfalten ihre volle Wirkung erst im bewegten Bild.
Ergänzend zum Text habe ich daher mit viel Freude und Hingabe einen rund 40-minütigen Film zusammengestellt – fast so lang wie eine Dokumentation im Fernsehen. Er greift ausgewählte Inhalte des Berichts in kurzen Videosequenzen auf und fasst sie zusammen. Wer den Text aufmerksam gelesen hat, wird das Beschriebene in den Filmszenen wiedererkennen und seine Bedeutung unmittelbar nachvollziehen können.
Die Aufnahmen zeigen besondere Momente unserer Begegnungen in Masuren, wie Besuche in den Schulen oder Konzerte in der Kirche in Warpuny/Warpuhnen, ebenso wie unsere kleinen Pannen und Eindrücke aus unserer Arbeit. So entsteht ein stimmiges Gesamtbild der vergangenen Jahre, das den Bericht sinnvoll ergänzt und ihm eine zusätzliche emotionale Ebene verleiht.
Viel Spaß beim Anschauen wünscht Ihnen
Kerstin Harms
Einfach hier auf den Link klicken:
10. Januar 2026 Teil III (s. unter diesem Text an 3. Stelle)
15 Jahre Verein Freunde Masurens e.V.
Am 01.08.2025 feierten wir in Masuren das 15-jährige Bestehen unseres Vereins. Aus diesem Anlass hielt ich (Kerstin Harms) im Rahmen der Sorquittener Gespräche in der evangelischen Kirche in Sorkwity einen Vortrag mit dem Titel „15 Jahre Freunde Masurens e.V.“, in dem ich die Vereinsgeschichte aus meiner persönlichen Sicht schilderte.
Viele Mitglieder waren anwesend, andere konnten leider nicht teilnehmen. Im Nachgang entstand daher der Wunsch, den Vortrag auch schriftlich zur Verfügung zu stellen. Dieser Bitte bin ich zunächst nicht nachgekommen, da Text und Bilder getrennt vorlagen: Der Vortrag wurde vor Ort übersetzt, die Bilder parallel über den Beamer gezeigt.
Nun habe ich mir die Zeit genommen, Text und Bilder zusammenzuführen. Entstanden ist ein PDF-Dokument mit fast 80 Seiten. Um die Lektüre übersichtlich und abwechslungsreich zu gestalten, habe ich den Inhalt in drei Teile gegliedert – auch, um ein wenig Spannung zu bewahren.
Natürlich kann diese Zusammenstellung nur einen Ausschnitt aus 15 Jahren Vereinsarbeit zeigen. Dennoch vermittelt sie einen guten Eindruck von dem, was wir gemeinsam auf den Weg gebracht haben.
Viel Freude beim Lesen und beim Betrachten der Bilder.
Siehe dazu die anliegenden PDF-Dokumente.
Fortsetzung folgt.
Teil I
Teil II
Teil III
Den gesamten zusammenhängenden Bericht über 15 Jahre Verein Freunde Masurens, aus meiner Sicht, können Sie auf der Seite Jubiläum auch im PDF-Format lesen.
01. Januar 2026
Frohes neues Jahr
Ein frohes, gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr wünscht der Vorstand vom Verein Freunde Masurens e.V.
Matthias Nördemann
Kerstin Harms