Unsere liebe Krystyna beim Staken auf der Kruttinna, das letzte Mal 2014 mit unserer Gruppe
Unsere liebe Krystyna beim Staken auf der Kruttinna, das letzte Mal 2014 mit unserer Gruppe

Aktuelles aus 2026

10. Februar 2026       

 

Schon wieder eine traurige Nachricht aus Masuren

 

Mit großer Traurigkeit haben wir heute erfahren, dass unsere liebe Freundin und langjährige Wegbegleiterin Krystyna Kozioł, eines der letzten Originale aus Krutyń/ Kruttinnen, im Alter von 86 Jahren im Altenheim in Mikołajki/ Nikolaiken friedlich eingeschlafen ist.

Krystyna war für uns weit mehr als eine Stakerin. Sie hat uns die Kruttinna nicht nur gezeigt, sondern sie uns auch fühlen lassen. Unzählige schöne Stunden durften wir mit ihr auf dem wohl schönsten Fluss Ostpreußens verbringen: in ihren Booten, begleitet von Geschichten, Stille, Gesang und Lachen.

Auch in den letzten Jahren blieb der Kontakt bestehen. Wenn wir in Mikołajki/ Nikolaiken waren, gehörte ein Besuch bei ihr einfach dazu – vertraut, herzlich, selbstverständlich.

Unvergessen bleibt uns der Moment auf unserer Fahrt im vergangenen Jahr, als sie uns vor der Kirche noch ein wehmütiges ostpreußisches Lied sang – ein Augenblick voller Erinnerung, Melancholie und tiefer Verbundenheit.

Krystyna wird in unseren Herzen weiterleben. Wir sind dankbar für die gemeinsame Zeit und werden sie in liebevoller Erinnerung behalten.

 

https://www.youtube.com/watch?v=8PczMByXE7U

28. Januar 2026       

 

Kreative Winterpause

 

Von heute bis Ende Februar wird es auf dieser Seite keine aktuellen Nachrichten geben. Wir nutzen diese Zeit bewusst als kreative und schöpferische Winterpause, um uns intensiv mehreren Projekten zu widmen, die wir im Laufe dieses Jahres realisieren möchten.

 

Dazu gehört umfangreiche Vorbereitungsarbeit: Anträge für verschiedene Projekte müssen bei unterschiedlichen Institutionen eingereicht und ins Polnische übersetzt werden. Besonders zeitintensiv sind zudem die Übersetzungen von Kostenvoranschlägen mit zahlreichen Zahlen und Detailangaben.

 

  • Gemeinsam mit der deutschen Minderheit in Ełk/Lyck möchten wir versuchen, den denkmalgeschützten Wasserturm – das Wahrzeichen der Stadt, ein sichtbares Zeugnis deutscher Geschichte in Masuren und ein Symbol für das kulturelle Erbe der deutschen Minderheit vor Ort – zu retten. Auch hier ist das Dach undicht, und bei bestimmten Witterungsbedingungen dringt bereits Feuchtigkeit in das Innere ein.
  • Große Aufmerksamkeit erfordert ebenfalls unser Projekt „Evangelische Kirchen in Masuren nach 1945 – ein deutsch-polnisches Studentenprojekt“.
  • Parallel dazu wird die Litauen-Masuren-Studienfahrt sorgfältig vorbereitet.
  • Zudem möchten wir Schülerinnen und Schüler aus Mrągowo/ Sensburg beim Aufbau eines Schüleraustauschs mit einer Schule in Hamburg unterstützen.
  • Und zu guter Letzt stehen auch die Vorbereitungen für unseren Hilfsmitteltransport im Frühjahr an, die ebenfalls mit erheblichem Zeitaufwand verbunden sind.

 

Auf all diese Vorhaben richten wir in dieser Zeit unser besonderes Augenmerk.

 

Wir danken für Euer Verständnis und freuen uns, im März mit neuen Nachrichten zurückzukehren.

22. Januar 2026       

 

Nachruf auf Renata Marsch-Potocka

 

Gestern verstarb unsere liebe Freundin, langjähriges Vereinsmitglied und dpa-Korrespondentin in Warschau, Renata Marsch-Potocka. Sie schlief friedlich im Kreise ihrer Familie in Gałkowo im gesegneten Alter von 90 Jahren ein.

Über viele Jahre hinweg begleitete sie unsere Gruppen während der Masuren-Studienfahrten und führte sie mit großer Sachkenntnis und persönlichem Engagement durch den Salon „Dönhoff“.

Dieser befand sich damals noch in dem historischen Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, das ihr Sohn Alexander Graf Potocki aus Sztynort (Steinort) – dem Sitz der Grafen Lehndorff – in die Johannisburger Heide hatte versetzen lassen.

 

Mit ihrer tiefen Kenntnis der Geschichte und Kultur Masurens, ihrer Herzlichkeit und ihrem feinen Sinn für Begegnungen bleibt uns Renata unvergessen. Wir verlieren eine geschätzte Freundin und werden ihr Wirken sowie ihre Verbundenheit mit unserem Verein in dankbarer Erinnerung behalten.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Renate_Marsch-Potocka

 

16. Januar 2026       

 

15 Jahre Freunde Masurens – bewegte Eindrücke

 

Nun haben Sie meinen Bericht über einen Ausschnitt aus 15 Jahren des Vereins Freunde Masurens gelesen und die Bilder noch vor Augen. Viele der geschilderten Begegnungen, Eindrücke und Erlebnisse lassen sich jedoch noch intensiver nachempfinden, wenn sie nicht nur beschrieben und bebildert, sondern auch in Bewegung und mit Ton erlebbar werden. Gerade Atmosphäre, Emotionen, Musik und die kleinen, oft unscheinbaren Details entfalten ihre volle Wirkung erst im bewegten Bild.

Ergänzend zum Text habe ich daher mit viel Freude und Hingabe einen rund 40-minütigen Film zusammengestellt – fast so lang wie eine Dokumentation im Fernsehen. Er greift ausgewählte Inhalte des Berichts in kurzen Videosequenzen auf und fasst sie zusammen. Wer den Text aufmerksam gelesen hat, wird das Beschriebene in den Filmszenen wiedererkennen und seine Bedeutung unmittelbar nachvollziehen können.

Die Aufnahmen zeigen besondere Momente unserer Begegnungen in Masuren, wie Besuche in den Schulen oder Konzerte in der Kirche in Warpuny/Warpuhnen, ebenso wie unsere kleinen Pannen und Eindrücke aus unserer Arbeit. So entsteht ein stimmiges Gesamtbild der vergangenen Jahre, das den Bericht sinnvoll ergänzt und ihm eine zusätzliche emotionale Ebene verleiht.

 

Viel Spaß beim Anschauen wünscht Ihnen

 

Kerstin Harms

 

Einfach hier auf den Link klicken:

 

https://youtu.be/o26_wPoAJmM

10. Januar 2026       Teil III (s. unter diesem Text an 3. Stelle)  

 

15 Jahre Verein Freunde Masurens e.V.

 

Am 01.08.2025 feierten wir in Masuren das 15-jährige Bestehen unseres Vereins. Aus diesem Anlass hielt ich (Kerstin Harms) im Rahmen der Sorquittener Gespräche in der evangelischen Kirche in Sorkwity einen Vortrag mit dem Titel „15 Jahre Freunde Masurens e.V.“, in dem ich die Vereinsgeschichte aus meiner persönlichen Sicht schilderte.

 

Viele Mitglieder waren anwesend, andere konnten leider nicht teilnehmen. Im Nachgang entstand daher der Wunsch, den Vortrag auch schriftlich zur Verfügung zu stellen. Dieser Bitte bin ich zunächst nicht nachgekommen, da Text und Bilder getrennt vorlagen: Der Vortrag wurde vor Ort übersetzt, die Bilder parallel über den Beamer gezeigt.

 

Nun habe ich mir die Zeit genommen, Text und Bilder zusammenzuführen. Entstanden ist ein PDF-Dokument mit fast 80 Seiten. Um die Lektüre übersichtlich und abwechslungsreich zu gestalten, habe ich den Inhalt in drei Teile gegliedert – auch, um ein wenig Spannung zu bewahren.

 

Natürlich kann diese Zusammenstellung nur einen Ausschnitt aus 15 Jahren Vereinsarbeit zeigen. Dennoch vermittelt sie einen guten Eindruck von dem, was wir gemeinsam auf den Weg gebracht haben.

 

Viel Freude beim Lesen und beim Betrachten der Bilder.

Siehe dazu die anliegenden PDF-Dokumente.

 

Fortsetzung folgt.

Teil I

Teil II

Teil III

Den gesamten zusammenhängenden Bericht über 15 Jahre Verein Freunde Masurens, aus meiner Sicht, können Sie auf der Seite Jubiläum auch im PDF-Format lesen.

 

01. Januar 2026

 

Frohes neues Jahr

 

Ein frohes, gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr wünscht der Vorstand vom Verein Freunde Masurens e.V.

 

Matthias Nördemann

Kerstin Harms

 

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