Foto: Christoph Grygo, Krutyn
Foto: Christoph Grygo,Krutyn

Aktuelles ab September 2017

25. September 2017                                            

 

Harmonischer 9. Ost-Heimatgottesdienst

 

Am 23.09.2017 fand der sehr gut besuchte 9. Ost-Heimatgottesdienst mit über 200 Gottesdienstbesuchern und Mitwirkenden in der St. Johanniskirche in Lüneburg statt.

Pastor Tegler, der den Gottesdienst als Mitglied im Vorstand der GeO (Gemeinschaft evangelischer Ostpreußen) organisiert hat und mit Hilfe und Unterstützung des Vereins Freunde Masurens e V., wurde es ein rundum gelungener Gottesdienst mit wunderbaren musikalischen Einlagen.

Nach Aussage und einhelliger Meinung der Gottesdienstbesucher und aller Mitwirkenden, soll es sogar der schönste Ost-Heimatgottesdienst überhaupt gewesen sein. Das freute natürlich die Veranstalter und die, die dazu beigetragen haben besonders.

 

Ab 13.00 erfreute der Chor der Brüdergemeinde aus St. Stephanus aus Lüneburg die Besucher mit ihrer herrlichen Musik und Gesang.

 

Pünktlich um 14.00 Uhr zogen dann Pastor Christian Gohde, Pastor Manfred Schekahn, Diakon Stanislaw Oblocki, Bürgermeister Eduard Kolle, Kerstin Harms und als letzte Bischof Janusz Jagucki und Pastor Fryderyk Tegler in die Kirche ein.

Alle Gottesdienstbesucher standen auf und erwiesen den Einziehenden die Ehre.

 

Nach der  Begrüßung und Einleitung durch Pastor Tegler, blies Kerstin Harms auf der Trompete das schöne Lied „Czarna Madonna“ (Schwarze Madonna).

 

Danach wurde von der Gemeinde das Lied aus dem EG Nr.: 406 1-3 (Bei dir Jesus, will ich bleiben...) gesungen. Die Orgel spielte zu dem Gesang Irina Kaguermanova gebürtig aus Kaliningrad/Königsberg die extra aus Barsbüttel anreiste im Wechsel mit dem Posaunenchor unter der Leitung von Rainer Frehse aus dem Amt Neuhaus.

 

Pastor Gohde sprach das Eingangsgebet und las mit der Gemeinde im Wechsel den Psalm 100, EG Nr.: 740

 

Jauchzet dem Herrn, alle Welt!

Dienet dem Herrn mit Freuden….

 

Der Chor der Brüdergemeinde sang nach dem Psalm das Lied: „Wir danken dir oh Herr“

 

Bürgermeister Kolle überbrachte herzliche Grüße von der Stadt und dem Landkreis Lüneburg und fand sehr lobende Worte über die Tradition des Heimatgottesdienstes. Er sagte, es wäre eine Bereicherung für die Stadt Lüneburg, da viele in Stadt und im Landkreis nach 1945 hier eine zweite Heimat gefunden haben und wünschte den Organisatoren Mut und Kraft für noch viele solcher schönen Gottesdienste zu denen er immer sehr gerne kommt.

 

Danach las Bürgermeister Kolle die 1. Lesung aus dem Epheser 5, 8b-14.

 

Der Chor der Brüdergemeinde sang dann passend zu den Worten von Bürgermeister Kolle das Lied: „Oh Heimat“

 

Die 2. Lesung las ebenfalls Bürgermeister Kolle für den erkrankten Landrat Manfred Nahrstedt aus Johannes 17, 1-11 und sprach anschließend ein Gebet.

 

Da leider niemand aus dem Ostpreußischen Landesmuseum am dabei war, überreichte Bischof Jagucki eine kostbare Bibel aus dem Jahre 1894, die er dem Ostpreußischen Landesmuseum schenken wollte, an Bürgermeister Kolle. Der Bürgermeister versprach das wertvolle Geschenk an Herrn Dr. Mähnert zu übergeben.

 

Die Ukulele-Gruppe unter der Leitung von Angelika Zuber spielte das schöne Lied „Du bist das Licht der Welt“ und ermunterte die Gemeinde den Refrain mitzusingen.

 

Das Credo und Grußwort aus der katholischen Kirchengemeinde überbrachte im Namen von Dechant Carsten Menges der Diakon Stanislaw Oblocki.

 

Nun sang die Gemeinde mit Begleitung der Orgel und des Posaunenchores das Lied: EG Nr.: 398, 1-2, „In dir ist Freude in allem Leide…“

 

Bischof Janusz Jagucki der den weiten Weg aus Polen nach Lüneburg auf sich nahm, hielt eine sehr bewegende und rührende Predigt über die Jahreslosung Gott spricht: „Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch“. Nachdem der Eileitung der Predigt sang Daniel Kannenberg mit Dörte Darger-Volkmann und Cornelia Daxner das Lied zu dieser Jahreslosung, eine sehr emotionale Einlage. (Die gesamte Predigt können Sie im PDF-Format nachlesen.)

Im Anschluss an die Predigt spielte Dörte Darger-Volkmann auf dem Klavier, Daniel Kannenberg und Conny Daxner sangen und spielten im Wechsel mit Alt- und Tenorflöte das norwegische Lied von Aage Samuelsen, einem norwegischen Evangelisten „Oh Jesus, du som fyller alt ia alle“ das von Daniel Kannenberg frei ins Deutsche übersetzt  wurde. Bei dem Lied waren viele Gottesdienstbesucher gerührt.

Kerstin Harms dankte in den Abkündigungen allen Mitwirkenden herzlich für ihre Teilnahme an diesem schönen Gottesdienst und dankte auch den Gottesdienstbesuchern für ihr Kommen, und lud alle im Anschluss zu Kaffee und Kuchen in die Krone ein.

 

Während des Liedes EG Nr.: 428, 1-5, „Komm in unsere stolze Welt…“ wurde die Kollekte eingesammelt die wie immer für „Pakete der Liebe“ für sozialschwache Familien und alte, arme, kranke und einsame Menschen in Masuren bestimmt ist.

 

Die Fürbitten hielten Pastor Scheckahn, Bürgermeister Kolle und Kerstin Harms. Nach jeder Fürbitte sang die Gemeinde das „Kyrie von Taizé“.

 

Angelika Zuber, Leiterin der Ukulele-Gruppe, ermunterte wieder die Gemeinde den Refrain „Möge die Straße uns zusammenführen“ mitzusingen, was diese auch kräftig tat.

 

Pastor Tegler sprach zum Ende des Gottesdienstes zusammen mit der Gemeinde das Vaterunser und wünschte sich von dem Chor der Brüdergemeinde sein Lieblingslied „Geh unter Gottes Gnade“.

Den Segen sprachen: Bischof Jagucki Polnisch und Pastor Tegler Deutsch.

Gemeinsam zogen der Bischof, die Pastoren und die Organisatoren wieder aus.

 

Da die Nachfrage zum anschließenden Kaffeetrinken im Vorfeld schon sehr groß war, und der reservierte Platz hierfür in der Krone nicht ausreichte sind zwei Chöre in den Wintergarten PICCANTI am Sande untergebracht worden.

 

Auch das Kaffeetrinken verlief in sehr harmonischer Atmosphäre ab. Viele Teilnehmer kamen extra wegen Bischof Jagucki um ihm die Hand zu drücken und zu danken. Zum Beispiel freute sich eine Urlauberin aus Köln, die in der Lüneburger Heide Urlaub macht, über die Ankündigung in der Landeszeitung, dass Bischof Janusz Jagucki die Predigt halten wird. Alle ihre Vorfahren wurden vom Vater des Bischofs getauft, konfirmiert und getraut.

Auch während des anschließenden Spaziergangs durch die Stadt Lüneburg kamen immer wieder Leute auf ihn zu und drückten ihm die Hand. Dies ist ein Zeichen wie er geliebt, geachtet und geschätzt wird.

 

25. September 2017  

                                        

Gemütliches Zusammensein am Abend im Hotel Europa in Scharnebeck.

 

Am Abend klang der schöne Tag mit einem gemütlichen Essen in kleiner Runde mit Scharnebecks Bürgermeister Hans-Georg Führinger und Dr. Hans.-Henning Rausch aus.

Übernachtet hat das Ehepaar im schönen Hotel "Gute Nacht" in Adendorf.

 

23. September 2017                               Ihr Freizeittipp von uns              

Heute, am 23.09., findet der 9. Ost-Heimatgottesdienst statt.

 

Pastor Tegler von der Gemeinschaft evangelischer Ostpreußen (GeO) aus Scharnebeck, Kerstin Harms vom Verein Freunde Masurens e. V. und Dr. Joachim Mähnert vom Ostpreußischen Landesmuseum aus Lüneburg veranstalten wieder gemeinsam den Ost-Heimatgottesdienst am 23. September 2017 in Lüneburg in der St. Johanniskirche.

Der Gottesdienst steht unter der Jahreslosung  „Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch!“

Zur Predigt in diesem Jahr kommt der Landesbischof aus Polen Janusz Jagucki, der in Sorkwity geboren ist und über 30 Jahre Gemeindepfarrer in Giźycko war.

Beim Gottesdienst wirken mit: der Chor der Brüdergemeinde unter der Leitung von Viktor Neumann, der schon ab 13.00 Uhr singen wird, der Posaunenchor aus dem Amt Neuhaus (Elbe) unter der Leitung von Reiner Frehse, die Ukulele-Gruppe unter der Leitung von Angelika Zuber sowie die Solisten Kerstin Harms (Trompete) und Daniel Kannenberg (Gesang). Die Orgel spielt Irina Kaguermanova (Kaliningrad/Königsberg)

Der Landrat Manfred Nahrstedt und auch der Bürgermeister der Hansestadt Lüneburg Eduard Kolle sowie Bundes- und Landtagsabgeordnete haben ihr Kommen zugesagt.

Nach dem Gottesdienst gibt es Kaffee und Kuchen in der Krone in der Heiligengeiststr., neben dem Ostpreußischen Landesmuseum in Lüneburg.

Es ist bereits der 9. Ost-Heimatgottesdienst unter der Leitung von Pastor Fryderyk Tegler.

 

17. September 2017                           

 

Hier möchte jemand Mitglied werden...

 

Wir freuen uns über dieses nette Bild. Das Frauchen möchte Mitglied werden und lässt mal anfragen, ob es denn recht wäre...

 

Vielen lieben Dank, wir sind über jedes neue Mitglied erfreut und dankbar und besonders über diese tolle Idee mit dem reizenden Foto!

 

Vielleicht schickt sein Frauchen ja auch ein Bild zusammen mit dem Mitgliedsantrag...

11. September 2017                           

 

Eröffnung der Ausstellung "Namentuch-Denkmal. Garten der Stillen Helden" am 08. September 2017 im Kulturzentrum in Mrągowo/Masuren

 

Das Namentuch-Denkmal ist ein Denkmal von besonderer Art, wie die Menschen von besonderer Art sind, die die Stiftung Haus im Park in Hamburg / Bergedorf mit diesem Denkmal ehren wollen: die stillen Helden des zivilen Widerstandes in der Zeit des Nationalismus.

"Wir errichten für sie ein Denkmal aus Textilien" betont Frau Dr. Hülsmeyer von der Stiftung, "das weiter und weiter wachsen soll. Denn anders als bei Denkmälern herkömmlicher Art aus Stein, lässt sich Gewebe, lassen sich Stoffe beliebig kombinieren und verbinden und können zu unterschiedlichen Veranstaltungsorten auf Wanderschaft gehen. (...) Wir hoffen, dass die Beschäftigung mit Stillen Helden, dass die Errichtung des Namentuch-Denkmals dazu beiträgt, unsere Augen nicht nur für die Vergangenheit, sondern auch für die gegenwärtige Ungerechtigkeiten zu öffen. Denn auch heute gibt es diktatorische Systeme, Antisemitismus und Diskriminierung. Auch wir sind Zeugen von Unrecht".

Die Idee dieses Projektes hat der Verein Freunde Masurens e. V. aufgegriffen und als erste die Schule in Krutyn und dann das Gymnasium Marion Dönhoff in Mikołajki dafür gewonnen. Danach wurde der Landrätin von Mrągowo, Frau Lewkowicz-Hoffleit diese Aktion unterbreitet und fand auch bei ihr volles Verständnis und weitgehende Unterstützung. Ihr ist es gelungen, über 20 Tücher von Schulen in der Stadt und des Landkreises von Mrągowo sowie Schulen in vielen Teilen Polens, zu gewinnen.

Zu dieser Ausstellung reisten von der Stiftung Haus im Park aus Hamburg-Bergedorf Frau Dr. Annette Hülsmeyer und Frau Line Kippes an und vom Verein Freunde Masurens e. V. Pastor Fryderyk Tegler, Kerstin Harms und Hanna Firch, die ebenfalls ein Namentuch gestaltet hat.

Hier einige Tücher aus Polen und Deutschland, die von den Schülerinnen und Schülern mit Hilfe der Lehrer, Eltern und Großeltern angefertigt wurden.

Zu jedem einzelnen Tuch wurden Biogramme geschrieben und das Namentuch beschrieben.

Anschließend gab es einen Empfang mit Sekt und einem Imbiss und Gelegenheit zu Gesprächen mit den Gestaltern der Tücher, den Initiaroren und den vielen Gästen.

 

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