Aktuelles ab 01.01.2021

17. Januar 2021                                                           Buchtipp

 

In eigener Sache

 

Oft werde ich, Kerstin Harms, gefragt, woher meine Liebe zu Polen und Masuren kommt. Meine Eltern stammen beide aus der Provinz Posen, und schon als meine Geschwister und ich noch kleine Kinder waren, haben uns die Geschichten, die meine Eltern und unsere Großmutter von früher aus der alten Heimat erzählten, sehr interessiert. Unsere Eltern haben immer nur gut über die Polen, mit denen sie gemeinsam in einem Dorf wohnten, erzählt. Später hatten wir sehr guten Kontakt nach Polen, und mein Vater hat eine Partnerschaft zwischen seiner alten (Mieścieso/Markstätt) und der neuen Heimat (Scharnebeck) ins Leben gerufen. Oft sind wir nach Polen gefahren und hatten auch oft Besuch von dort. Es entstanden herzliche Freundschaften, die bis heute bestehen und intensiv gepflegt werden. So war meine Liebe zu Polen entstanden und gewachsen, und meine Liebe zu Masuren begann bei meinem ersten Aufenthalt dort. Die Herzlichkeit der Menschen, die Landschaft und vieles mehr hat mich in den Bann gezogen und lässt mich nicht mehr los.

Mein Vater hat zu Lebzeiten, zum Glück noch rechtzeitig, ein Buch für uns geschrieben.

 

Wir sollten uns nie wiedersehen

 

So heißt das Buch, welches von den Kindheits- und Jugenderinnerungen meines Vaters Hubert Wendlandt handelt, der aus dem Dorf Gr. Mirkhof im Kreis Wongrowitz aus der Provinz Posen stammte. Anschaulich und interessant berichtet er über die Erlebnisse in seiner Kindheit, z.B. über das Leben im Dorf in der alten Heimat, die tragischen Ereignisse rund um den II. Weltkrieg, die Flucht, den Verlust des geliebten Vaters, die Anekdoten aus der Schulzeit und mit seiner Verwandtschaft, sowie die Erinnerungen an den Neuanfang nach der Flucht.

Ursprünglich waren seine Aufzeichnungen als leicht verständlich geschriebene Familienerinnerungen für die damals noch kleinen Enkelkinder gedacht. Mein Vater hat seine Erinnerungen an einer alten Schreibmaschine zu Papier gebracht und wahrscheinlich damit auch für sich seine eigene Vergangenheit aufgearbeitet. Die Schriften wurden zunächst in einem einzigen Exemplar von mir auf meinem ersten PC geschrieben, mit alten Bildern versehen, gebunden und nur der eigenen Familie zugänglich gemacht. Jetzt wurden sie von meinem Bruder Joachim Wendlandt überarbeitet und mit originalen Dokumenten, Bildern und Urkunden versehen. Das Zusammenwirken von kurzweiligen Geschichten und echten, ursprünglichen Belegen macht dieses Buch so interessant.

Zudem gibt es eine Facebookseite. Dort werden interessante Fotos, Dokumente und Geschichten geteilt, welche im Buch nicht vorkommen. Auch können dort Kommentare abgegeben und Fragen gestellt werden. Viele Leser des Buches meinten bislang, mein Vater habe hier einen echten, seltenen Schatz an Erinnerungen hinterlassen, und sie fühlten sich mitgenommen auf eine Zeitreise in ihre eigene Vergangenheit...

 

Beides nur bei Amazon erhältlich!

(Mein Bruder spendet einen Teil des Erlöses an den Verein Freunde Masurens)

 

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14. Januar 2021

 

Verschneites Masuren

 

Endlich wieder Schnee in Masuren. Gestern erreichten uns diese schönen Winterbilder in und um Krutyn(Krutinnen von Maria Grygo.

Liebe Maria, herzlichen Dank, dass Du uns an diesen traumhaften Bildern teilhaben lässt. Wir hier im Norden haben nur ab und zu mal Puderzucker....

09. Januar 2021

 

Bäume und Äste an der Kirche in Warpuny/Warpuhnen

 

Heute Morgen ging es bei Eis und Schnee in Masuren den Ästen und Bäumen, die direkt neben der Kirche stehen und das Dach sowie die wertvollen bleiverglasten Fenster sehr stark gefährden, an den Kragen. Sie mussten leider gefällt werden. Diese Aktion wurde natürlich wieder unter Aufsicht von Christoph Grygo aus Krutyn durchgeführt.

Liebe Grüße und herzlichen Dank, lieber Christoph!!!!

 

Akrobatische Leistung!

Wir freuen uns sehr, dass die Arbeiten gut verlaufen sind und alle, die auf den Bäumen hingen und unter den Bäumen standen, unverletzt geblieben sind.

Allen Baumfällern ein herzliches Dankeschön nach Masuren. Wir waren in Gedanken den ganzen Tag bei Euch und haben gebetet, dass die Aktion gut verläuft.

07. Januar 2021

 

Weihnachtspost aus Masuren

 

Noch bevor die verschärften Corona-Maßnahmen in Kraft treten, traf sich der Vorstand des Vereins Freunde Masurens, Pastor Fryderyk Tegler, Matthias Nördemann und Kerstin Harms im Scharnebecker Büro zur ersten Sitzung im neuen Jahr.

Gemütlich bei Kaffee und masurischem Baumkuchen wurden die Ideen, Planungen und Projekte für das Jahr 2021 festgelegt und noch einmal über die Höhepunkte des alten Jahres gesprochen. Dabei wurden auch die vielen Briefe, ein ganzer Einkaufskorb voll, durchgesehen.

Auch wenn in diesem Jahr wegen Corona kein Weihnachtstransport stattfinden konnte, und somit die meisten Menschen kein Paket der Liebe, sondern nur einen Weihnachtsgruß vom Verein bekommen haben, ist die Dankbarkeit über unsere Hilfe, die wir in Masuren leisten, groß.

Wir möchten uns auf diesem Wege für die viele Post, ob aus Polen oder Deutschland, sehr sehr herzlich bedanken. Über jeden einzelnen Gruß haben wir uns sehr gefreut.

 

05. Januar 2021

 

Erste Beerdigung nach langer Zeit in der Kirche in Warpuny/Warpuhnen

 

Nach der Renovierung der Kirche in Wapruny/Warpuhnen fand nun die erste Beerdigung dort statt. Dieses wäre vorher nicht möglich gewesen. Auch die Orgel konnte zur Trauerfeier genutzt werden.

Wir hoffen nun auf die erste Trauung, die dort stattfinden wird.

Neujahr 2021

 

Wir wünschen allen Mitgliedern, Lesern und Freunden Masurens ein frohes, neues, gesundes und glückliches Jahr 2021 und begrüßen Sie auf einer neuen Seite und mit einer Impression aus Masuren....

Lesen Sie aber bitte über unsere Arbeit im Jahr 2020 den Text auf der Seite:

 

Aus dem Jahr 2020 2. HJ

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