Aktuelles

30. November 2021   

 

Weihnachtstransport "Pakete der Liebe" nach Masuren startet am 01.12.2021

 

Nach langen Überlegungen hier bei uns und vielen Telefongesprächen in Masuren, haben wir uns entschlossen den Weihnachtstransport doch anzutreten.

Wir fahren reduziert, d. h. nur immer zwei in einem Wagen. Der Sprinter und ein Kleinbus sind gepackt mit "Paketen der Liebe" zu Weihnachten. Die Schulkinder haben für uns Weihnachtslieder einstudiert, Gedichte auswendig gelernt, sodass wir alles mit Abstand sicher gut überstehen werden und sie auch nicht entäuschen möchten . Auch die Deutschen Minderheiten warten auf ihre Weihnachtsgeschenke. Das Alten- und Pflegeheim in Mikolajki benötigt dringend Hilfsmittel und Menschen in Mragowo und Umgebung warten ebenfalls auf warme Bekleidung, da in Masuren bereits der Winter eingekehrt ist. Unsere Veranstaltungen werden nach den vorgegebenen Corona-Maßnahmen stattfinden. Trotz allem freuen wir uns auf die Fahrt.

19. November 2021   

 

Eintrag in das Gästebuch der Stadt Lüneburg

 

Bei dem Besuch der Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in Danzig,  Frau Cornelia Pieper, stand auch eine Stadtführung und der Besuch im Rathaus in Lüneburg auf dem Programm, wo sie sich in der großen Ratsstube in das Gästebuch der Hansestadt eintrug. Die Stellvertretende Bürgermeisterin Frau Christel John begrüßte die Generalkonsulin sehr herzlich bei dem anschließenden Empfang und berichtete über die Stadt. Frau Pieper meinte in ihrer Rede, dass Lüneburg viel Ähnlichkeit mit Danzig habe und sie sich hier gleich sehr wohl fühlte.

Das Ostpreußische Museum war mit Direktor Dr. Joachim Mähnert und der Kulturreferentin Agata Kern vertreten und der Verein Freunde Masurens mit Pastor Frderyk Tegler und Kerstin Harms.

Eine sehr gelungene gemeinsame Veranstaltung vom OL und den Freunden Masurens !!!

 

https://uelzener-presse.de/2021/11/17/generalkonsulin-aus-danzig-zu-gast-im-lueneburger-rathaus/

 

17. November 2021   

 

Abend mit der Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in Danzig, Frau Cornelia Pieper, im Ostpreußischen Landesmuseum in Lüneburg

 

Auf Einladung unseres Vereins und der Kulturreferentin für Ostpreußen und das Baltikum im Ostpreußischen Landesmuseum in Lüneburg fand trotz rasant steigender Coronazahlen ein gut besuchter Abend mit der Generalkonsulin aus Danzig Cornelia Pieper im OL am 16.11.2021 in Lüneburg statt.

Vor der Veranstaltung führte der Museumsdirektor Dr. Joachim Mähnert Frau Pieper persönlich durch das Museum und zeigte das Ostpreußische Landesmuseum mit Deutschbaltischer Abteilung.

Anschließend begrüßte er den hohen Gast aus Polen und freute sich, dass sie der Einladung gerne gefolgt ist. Auch Kerstin Harms hieß Frau Pieper im Namen des Vereins Freunde Masurens herzlich willkommen.

Bei dieser Gelegenheit fragte Frau Harms die Generalkonsulin offiziell, ob sie die Schirmherrschaft über das gemeinsame Projekt des Kulturreferats im OL und des Vereins Freunde Masurens, die „Internationalen Musiktage in Warpuny“, im nächsten Jahr übernehmen würde. Spontan sagte sie mit Freude zu, was vom Publikum mit dankbarem Beifall aufgenommen wurde.

Frau Pieper hielt einen sehr interessanten und lebhaften Vortrag zum Thema: „Meine Erfahrungen als Diplomatin in Polen“. Sie ging auf den Partnerschaftsvertrag zwischen Deutschland und Polen vor 30 Jahren ein, auf die Städtepartnerschaften zwischen beiden Ländern, wo sie besonders die 45- jährige Partnerschaft zwischen Bremen und Danzig betonte.

Aus ihren reichen Erfahrungen als Staatsministerin im Auswärtigen Amt illustrierte sie Beispiele positiver Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Polen. Sie lobte auch die Arbeit des Ostpreußischen Landesmuseums und die Arbeit des Vereins Freunde Masurens zum Brückenbau zwischen beiden Ländern.

12. November 2021   

 

Cornelia Pieper, Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in Danzig, kommt nach Lüneburg

 

Auf Einladung des Kulturreferats im Ostpreußischen Landesmuseum in Lüneburg und des Vereins Freunde Masurens e.V. kommt die Generalkonsulin der Bundesreublik Deutschland in Danzig Frau Cornelia Pieper zu einem Vortrag nach Lüneburg.

Der Vortrag findet am 16.11.2021 um 18.30 Uhr im Ostpreußischen Landesmuseum statt.

Cornelia Pieper ist eine deutsche Politikerin und Diplomatin. Sie war von 2001 bis 2005 Generalsekretärin und von 2005 bis 2011 stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP. Von 1998 bis 2013 war sie Mitglied des Deutschen Bundestages, von Oktober 2009 bis Dezember 2013 Staatsministerin im Auswärtigen Amt. Seit 2014 wirkt sie als Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in Gdańsk/Danzig.

06. November 2021   

 

Die neuen Türen in der Kirche in Warpuny /Warpuhnen sind mit den neuen Griffen veredelt worden

 

Nun ist fast alles fertig. Die edlen Griffe sind heute an die Türen angebaut worden.

Eine Meisterleistung von dem Tischler Waldemar Waluk aus Mragowo, der die beiden  Seitentüren und die doppelflügelige Haupttür restauriert hat.

Ein großer Dank geht an unsere Mitglieder in Masuren, die sich wieder mal um alles gekümmert haben und auch die Griffe besorgt und angebaut haben. Ebenso danken wir dem Bundesamt für Kultur und Medien in Bonn, das den größten Teil der Restaurierungskosten übernommen hat.

 

Die Bilder sprechen für sich!

Noch mehr Bilder vom Ausbau und den Restaurierungsarbeiten sehen Sie auf der Seite:

 

KIRCHE IN WARPUNY / WARPUHNEN  Rubrik: Türen

 

01. November 2021   

 

Treffen der Masurenfahrer

 

Am Reformationssonntag trafen sich 36 Masurenfahrer der diesjährigen Reise zu einem Nachtreffen und ließen die Fahrt noch einmal Revue passieren.

Pünktlich um 10.30 Uhr begann der feierliche Gottesdienst mit Heiligem Abendmal in der St. Michaeliskirche in Bienenbüttel.

Pastor Fryderyk Tegler hielt die Predigt und unsere liebe Mitreisende Dr. Susanne Borrek spielte die Orgel. Wochenlang hat sie dafür geübt und bekam am Ende des Gottesdienstes Standing Ovation der Mitreisenden und einen schönen Blumenstrauß zum Dank.

Danach traf sich die Gruppe zum gemeinsamen Mittagessen im Hotel und Restaurant Teramo in Grünhagen. Nach dem leckeren 3-Gänge-Menue zeigte Kerstin Harms eine wunderbare Power-Point-Präsentation mit vielen Bildern und Videos, alles unterlegt mit passender Musik.

Für alle war es ein schöner Tag mit vielen Gesprächen und herzlicher Wiedersehensfreude.

 

28. Oktober 2021   

 

Arno Surminski las in Lüneburg

 

Vor vollem Haus las  Arno Surminski im Ostpreußischen Landesmuseum aus seinem neuen Buch "Irgendwo ist Prostken".

Auch unser Vorstand vom Verein Freunde Masurens war vertreten.

Pastor Fryderyk Tegler begrüßte unser langjähriges Mitglied und hatte auch die Gelegenheit, mit ihm ein paar Worte über die gemeinsame und geliebte Heimat Masuren zu wechseln.

Ich danke Andrea Barckhan von unserem Vorstand für die Bilder!

 

21. Oktober 2021   

 

Arno Surminski liest in Lüneburg

 

Unser langjähriges Mitglied Arno Surminski kommt wieder nach Lüneburg und liest im Ostreußischen Landesmuseum aus dem Buch "Irgendwo ist Prostken"

Pressemitteilung_Arno_Surminski.pdf
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12. Oktober 2021   

 

Restaurierte Türen in der Kirche in Warpuny/Warpuhnen sind eingebaut

 

Die neu restaurierten Türen sind fertig und eingebaut. Auch die Türgriffe liegen parat. Die Arbeit hat sich gelohnt!

 

08. Oktober 2021   

 

Neues Schild vor der Kirche

 

Das neue, aktualisierte Schild, auf dem die Sponsoren für die Restaurierungsarbeiten an der Kirche aufgeführt sind, ist nun mit einem neuen Holzgestell vor der Kirche von Christoph Grygo fachmännisch eingebaut und verankert worden.

06. Oktober 2021   

 

Deutsche Woche in Gdańsk/ Danzig

 

Gestern ging die Deutsche Woche mit einem großen Festakt der Deutschen Einheit mit 500 Gästen und der gesamten politischen Elite Pommerns in Danzig zu Ende.

Pastor Fryderk Tegler vertrat den Verein Freunde Masurens bei allen Veranstaltungen würdig und lernte viele interessante Menschen kennen und traf auf viele Bekannte und Freunde.

 

Hier noch ein paar Bilder von Pastor Tegler mit der Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland Cornelia Pieper und der 73. deutschen Weinkönigin Sina Erdrich.

 

 

30. September 2021   

 

Deutsche Woche in Gdańsk/ Danzig

Geburtstagsempfang anlässlich des 78. Geburtstages von Lech Wałesa

 

Zum Geburtstagsempfang von Lech Wałesa hat das Generalkonsulat Danzig in das Shakespeare Theater eingeladen.

Pastor Fryderyk Tegler und andere prominente Persönlichkeiten kamen, um ihm zu gratulieren. Er war sichtlich gerührt!

Programm Deutsche Woche dt_.pdf
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28. September 2021   

 

Deutsche Woche in Gdańsk/ Danzig

 

Von Masuren aus machte sich Pastor Fryderyk Tegler am 28.09.2021 auf den Weg nach Gdańsk/ Danzig, um der Einladung der Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland Cornelia Pieper zur Deutschen Woche aus Anlass des 30-jährigen Jubiläums der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Vertrags über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit zu folgen und den Verein Freunde Masurens dort zu vertreten.

Jahrelange gute und fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Generalkonsulat unter dem Motto des Vereins: Vorurteile abbauen, Versöhnung fördern, dem Frieden dienen und Brücken der Freundschaft zueinander bauen, so wie es in der Satzung des Vereins verankert ist, ist es eine Selbstverständlichkeit, dabei zu sein.

 

Sehen Sie die Einladung und das Programm vom 28.09. - 4.10.2021

 

27. September 2021   

                                                                         

Einladung zum 31. Kultur- und Begegnungsfest der Masurischen Gesellschaft

 

Pastor Fryderyk Tegler machte sich am 22. September auf den Weg nach Masuren zum 31. Kultur- und Begegnungsfest der Masurischen Gesellschaft. Bereits im Gründungsjahr 1990 hat Pastor Tegler dort einen Vortrag gehalten und wurde nun wieder eingeladen dort zu sprechen.

Das Seminar lautet: „Kulturelles Erbe als verbindendes Element zwischen den Generationen“ und findet vom 24. – 26. September 2021 im Hotel „Habenda“ in Krutyń statt.

 

Das Programm:

 

Freitag, 24.09.2021

bis 15:30 Uhr Ankunft der Teilnehmer

16:00 Uhr: Pastor Fryderyk Tegler: Reflexionen über den Wandel: etwas beginnt, etwas geht zu Ende…“

17:00 Uhr: Wojciech Kujawski: „Illustrierte Reiseführer des Verlags QMK. Wiederbelebung der Erinnerung an das frühere Masuren“

18:00 Uhr: Abendessen

19:00 Uhr: Unser 30-jähriges Bestehen. Erinnerungen.

20:00 Uhr: Auftritt des Chors aus Alt Ukta

Samstag, 25.09.2021

8:00 – 9:30 Uhr:  Frühstück

10:00 Uhr: Begrüßung der Teilnehmer und Grußworte der Gäste

11:00 Uhr: Bischof Paweł Hause: „Christliche Werte in der ostpreußischen Literatur“

11:45 – 12:00 Uhr: Kaffeepause

12:00 Uhr: Prof. Zbigniew Chojnowski; „Marcin Gerss (Jest Bóg!) – Dieses Buch zeigt eine wahre Gemeinschaft, in der der Mensch – falls er sich nach dem Guten und der Wahrheit richtet – auf die Hilfe des Nächsten zählen kann“

13:00 Uhr: Mittagessen

14:00 Uhr: Anita Romulewicz: „Kulinarische Traditionen“

15:00 Uhr: Marta Sarnowska : „Was ist kulturelles Erbe für die junge Generation?  Aktivitäten der Jugendlichen vom Allgemeinbildenden Universitätslyzeum Nr. XII ´Maria und Georg Dietrich´ in Allenstein“

16:00 – 16:30 Uhr:  Kaffepause

16:30 Uhr: Joanna Wańkowska-Sobiesiak: „Der Schlüssel der Geheimnisse der Masuren“

17:30 Uhr: Robert Wasilewski: „Masurisches Wandertheater“

18:00 Uhr: Abendessen

18:30 Uhr: Konzert der Kapelle der Familie Wasilewski

Sonntag, 26.09.2021

8:00 – 9:30 Uhr: Frühstück

10:00 Uhr: Hanna Schoenher: „Der Weg in das Unbekannte und zurück“ – Präsentation deutscher Gegenwartsliteratur

11:00 – 11:30 Uhr:  Kaffepause

11:30 Uhr: Maria Grygo, Pastor Fryderyk Tegler und ein Vertreter der Gesellschaft „Blusztyn“: Schweigende Zeugen der Vergangenheit – Friedhöfe als Orte der Erinnerung, der Tradition und der Religion“

13:00 Uhr: Mittagessen

Das 31. Kultur- und Begegnungsfest der Masurischen Gesellschaft wird mitfinanziert vom Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Danzig, vom Vorstand der Woiwodschaft Ermland und Masuren und von der Stiftung für die Entwicklung Schlesiens.

Mediale Schirmherrschaft: Radio Olsztyn (deutsche Sendung) sowie die „Masurische Storchenpost”

 

02. September 2021   

                                                                            

Elektrischer Rollstuhl

 

Heute geht ein elektrischer Rollstuhl für die hoch betagte, 104-jährige Frau Wojno auf die Fracht-Reise. Frau Wojno überlebte drei Konzentrationslager und erfreut sich noch sehr am Leben. Der sehr gut erhaltene elektrische Rollstuhl wurde von einer Familie aus Oldenstadt nach dem Aufruf in der Uelzener Zeitung gespendet, und die Fa. Packando aus Lüneburg übernahm die Verpackung und den Versand.

Wir danken allen, die uns geholfen haben, und allen Lesern der AZ für die viele Aufmerksamkeit.

25. August 2021   

                                                                            

Suche nach einem elektrischen Rollstuhl

 

Der Aufruf nach einem elektrischen Rollstuhl war erfolgreich. Es stehen jetzt vier Rollstühle zur Verfügung, die jetzt auf Funktionalität und Qualität überprüft werden.

 

21. August 2021   

                                                                            

Pastor Fryderyk Tegler wird 80 Jahre

 

Pastor Fryderyk Tegler begeht heute seinen 80. Geburtstag. Er ist unser 2. Vorsitzender und war bei der Gründung des Vereins 2010 die treibende Kraft.

Der Vorstand wünscht ihm zu diesem Ehrentag und auch ganz besonders für die Zukunft alles Liebe und Gute, Gesundheit, Kraft und Gottes reichen Segen.

Wir danken ihm auf diesem Wege für die viele Schaffenskraft und die vielen Ideen, die umgesetzt werden konnten.

 

Kerstin Harms

Matthias Nördemann

 

19. August 2021   

                                                                            

Wunderschöne Masurenreise ...

 

Eine außergewöhnlich schöne und harmonische Masurenreise ging für alle viel zu schnell vorbei. Inzwischen sind alle Mitreisenden wohlbehalten zu Hause angekommen und werden die vielen schönen Erlebnisse und Ereignisse erst einmal verarbeiten müssen.

Lesen Sie auf der Seite MASURENREISE einen Bericht mit Bildern

06. August 2021   

                                                                            

Morgen geht die Masurenreise los

 

Alle, die nicht mit nach Masuren reisen, können die Fahrt jeden Tag hier  verfolgen.

Wir stellen Ihnen und Euch das Programm zur Verfügung....

Viel Spaß bei der Reise!!!

 

Der Vorstand vom Verein Freunde Masurens, der wieder geschlossen mitfährt!

9 Tag Sonntag, 15.08.2021.pdf
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03. August 2021   

                                                                            

Aufräumarbeiten in Masuren und Vorbereitungen für die bevorstehende Reise laufen auf Hochtouren

 

Nicht nur hier bei uns laufen die Vorbereitungen für die bevorstehende Masurenreise mit 40 Personen vom 07.08.-16.08.2021 auf Hochtouren, sondern auch in Masuren wird für unsere Ankunft alles vorbereitet. Es wurde am Wochenende geputzt, repariert und der Rasen gemäht.

Daher wurde die Homepage in den letzten Tagen ein wenig vernachlässigt. Wir bitten, dies zu entschuldigen.

Wir freuen uns, dass wir uns auf unsere fleißigen Helfer Christoph und Maria Grygo immer verlassen können. Auch die Landfrauen aus dem Dorf Warpuny werden in dieser Woche noch die Kirche für das große Konzert am 14.08.2021 um 16.00 Uhr mit dem Kirchenmusikprofessor Dr. Neithard Bethke gründlich reinigen.

Vielen lieben Dank an die vielen Helferinnen und Helfer vor Ort.

 

26. Juli 2021   

                                                                            

Glücklich und wohlbehalten aus Masuren zurück

 

Fortsetzung

 

Am Montag und Dienstag wurden Besuche abgestattet. Unter anderem bei dem Geschäftsmann und Freund Alfred Siwik aus Mragowo. Er hat uns Hilfe bei der Neueindeckung des Kirchendaches in Warpuny zugesagt. Im nächsten Jahr muss das Dach erneutert werden, damit nicht noch mehr Schaden entsteht. Zur Zeit ist es aber sehr gut abgedichtet und es kommt keine Feuchtigkeit in das Kircheninnere. Sie macht einen sehr trockenen Eindruck, wie schon seit langer Zeit nicht mehr.

Auch ein Besuch bei der Deutschen Minderheit "Bärentatze" stand auf dem Programm. Der Vorstand des Vereins, Pastor Tegler und Kerstin Harms, machten bei dem neugewählten Vorsitzenden Sebastian Jablonski einen Antrittsbesuch und gratulierten ihm zur Wahl. Dort in den Büroräumen erwartete uns nicht nur der neue Vorsitzende, sondern auch der erweiterte Vorstand und viele Mitglieder sowie ein reichhaltiges und festliches Mittagessen. In der großen Runde wurde so manches besprochen und unser Wille für eine gute und konstruktive Zusammenarbeit kundgetan. 

Viele Dinge mussten erledigt werden, die für die bevorstehende Masurenreise wichtig sind, wie zum Beispiel ein Besuch in Ryn bei Helga Fitza, der Beauftragten unseres Vereins für Masuren, Besuche in Gizewo in dem Geburtshaus von Pastor Tegler, Gespräche mit dem Bürgermeister, der Landrätin und vieles vieles mehr.

Am Mittwoch ging es dann zum Flughafen nach Danzig. Da noch etwas Zeit war, hatte die Generalkonsulin für Deutschland in Polen, Frau Cornelia Pieper, noch zu Kaffee und Kuchen in das Generalkonsulat eingeladen.

Frau Pieper sagte ihr Kommen zum Sorquittener Gespräch am Freitag, 13.08. und zu dem Orgelkonzert mit dem Kirchenmusikdirektor Prof. Dr. Neithard Bethke am Samstag, dem 14.08.2021 in Warpuny freudig zu.

 

22. Juli 2021   

                                                                            

Glücklich und wohlbehalten aus Masuren zurück

 

Alle Beteiligten, die den Hilfstransport mit den elektrischen Pflegebetten, Rollatoren, Hilfsmitteln und Bekleidung nach Masuren begleitet haben, sind wieder wohlbehalten zu Hause angekommen. Pastor Tegler und Kerstin Harms, die noch einiges für die bevorstehende Masurenreise vorbereiten mussten und wichtige Gespräche und Termine vor Ort wahrnehmen mussten, trafen gestern  zwar müde und kaputt, aber dennoch glücklich über die erfolgreichen Zusammenkünfte, wieder in der Heimat ein. Es war für die kurze Zeit ein volles Programm, aber alles konnte erledigt werden.

Die erste Station war am Samstag in Krutyn. Dort wurde ein Pflegebett für den Vater  unseres Mitglieds Eva Dulna abgeladen. Außerdem ein Rasenmäher, ein Teppich und eine Bank für die Kirche in Warpuny, sieben Bildschirme für Computer und noch einiges mehr.

Dann ging die Fahrt weiter nach Mikolajki zur evanglischen Kirchengemeinde und zu dem dortigen Altersheim. Auch hier wurden wichtige Hilfsmittel (Toilettenstühle, Rollatoren, Vorlagen, Bettwäsche, Verbandsmaterial, Spritzen) und mehr übergeben.

Große Freude bei Kerstin Harms. Sie traf dort nicht nur ihre Patenkinder Judyta, die an diesem Tag 12 Jahre alt wurde, und ihren Bruder Julian, sondern auch die legendäre Ostpreußin und Stakerin auf der Kruttinna, Krystyna Koziol, die jetzt dort im Heim wohnt.

Sie sang den Helferinnen und Helfern ein schönes Ostpreußenlied über die Heimat....

Von dort fuhr der Konvoi zur Deutschen Minderheit nach Ketrzyn. Hier erwartete deren Vorsitzende Zofia Lachowska und ihr Sohn Artur bereits den LKW. Mit vereinten Kräften wurden auch hier viele Kartons und Hilfsmittel ausgeladen. Das Haus ist in einem sehr heruntergekommenen Zustand und es können zur Zeit dort nur Sachen gelagert werden. Die Büroräume sind nicht nutzbar und in die Stadt verlegt worden.

Dankbar über die vielen guten Gaben wurden hier Geschenke von der Vorsitzenden Frau Lachowska an die Helfer überreicht.

Zur Freude aller ließ sich auch Bischof Pawel Hause sehen!

Da die elektrischen Pflegebetten aus Platzmangel nicht in Ketrzyn abgeladen werden konnten, begleitete Bischof Hause den Konvoi nach Nakomiady. Dort wurden die Betten in eine  große Scheune gestellt. Eine wirklich aufregende und nicht so ganz einfache Abladung mit zum Teil drei übereinander gestapelten Betten. Ein Bett wiegt über 100 Kilo, aber auch hier fasste der Bischof mit an und half, wo er konnte.

Zuletzt wurde dann der Rest zur Evangelischen Kirche nach Ketrzyn gebracht und dort ausgeladen. Es waren 30 Grad und im LKW herrschten Temperaturen wie in der Sauna, aber alle Helferinnen und Helfer waren fröhlich bei der Arbeit und glücklich, dass alles auf dem Transport heil geblieben war und auch sonst weiter nichts passierte.

In Ketrzyn konnten wir uns in der Kirche auch gleich den Fortschritt der Restaurierungsarbeiten an der dortigen Orgel ansehen, zu der der Verein Freunde Masurens, Mitglieder und Masurenfahrer über 4.000 € gespendet haben.

Auf dem Rückweg von Ketrzyn nach Mragowo machte der Vorstand des Vereins noch einen kurzen Abstecher zum Friedhof in Krzyzany und traf dort die Familie Grygo aus Krutyn an, die dort noch an den Gräbern auf dem Friedhof arbeiteten.

Die Freude war groß und wir konnten die bereits geleistete schwere Arbeit bewundern und bestaunen. Es ist aber noch sehr viel zu machen und wir werden versuchen, im Rahmen eines Austausches junge Leute aus Deutschland zu motivieren, im nächsten Jahr dort mitzuhelfen.

Da der Vorstand des Vereins (Kerstin Harms, Pastor Tegler und Matthias Nördemann) vollzählig versammelt war, konnten wir der Familie Grygo, besonders Maria Grygo, die frohe Botschaft überbringen, dass der von unserem Verein gestellte Antrag zur Ehrung wegen besonderer Verdienste für Ermland und Masuren bewilligt wurde und ihr die Medaille am Freitag, dem 13.08.2021 im Rahmen der Sorquittener Gespräche vom Marschall aus Olsztyn überreicht wird.

Am nächsten Tag besuchten Pastor Tegler und Kerstin Harms den Gottesdienst in Sorkwity.

Anschließend trafen sie sich mit Familie Grygo und Familie Hause in Krutyn zu einem gemeinsamen Mittagessen an der Kruttinna. Es wurden sehr intensive Gespräche geführt, die das Kirchendach in Warpuny und die Fortsetzung der Arbeiten auf den Friedhöfen betrafen. Bischof Hause sagte seine Befürwortung in beiden Fällen zu. Anschließend lud Familie Grygo alle noch zu Kaffee und selbstgebackenem schmackhaftem Kuchen zu sich nach Hause ein.

Nach dem Kaffeetrinken machten sich Familie Grygo, Pastor Tegler und Kerstin Harms auf den Weg nach Warpuny zur Kirche, um sich von Chrystoph Grygo über den letzten Stand der Neuerungen informieren zu lassen.  Zur großen Überraschung waren bereits zwei der drei restaurierten Türen eingebaut und wir konnten die schönen restaurierten Glasfenster live betrachten.

Die Kirche macht zum Glück einen sehr trockenen Eindruck, aber wichtig ist, dass im nächsten Jahr das Dach neu gemacht wird. Hierzu wurden  am Montag Gespräche mit Pastor Mutschmann, dem Samtgemeindebürgermeister von Sorkwity und der Bürgermeisterin von Warpuny geführt.

Am Abend traf sich der Vorstand des Vereins mit der Familie Osiecki. Herr Osiecki ist Landtagspräsident für Ermland und Masuren und sehr hilfreich bei vielen Anträgen und untersützt unseren Verein.

Zur Freude waren auch seine Tochter, die Botschafterin der EU in Kairo ist, mit ihrer Familie bei dem Treffen dabei.

 

16. Juli 2021   

                                                                            

Verladen der elektrischen Betten

 

Gestern wurden unter fachmännischer Anleitung von Walter Beck die elektrischen Pflegebetten auf den LKW verladen. Außer den Betten werden Hilfsmittel wie Rollatoren, Rollstühle, Toilettenstühle, Vorlagen, Medikamente, Spritzen, Bekleidung, Bettwäsche, Bildschirme, ein Rasenmäher und vieles mehr mit nach Masuren genommen.

Der LKW war voll!

Der Fahrer Leszek Gollent hat heute um 10.00 Uhr bereits die Deutsch-Polnische Grenze überfahren.

Morgen, am Samstag dem 17.07.2021 wird alles an verschiedenen Orten in Masuren, wo großer Bedarf besteht, ausgeladen.

Den vielen Helferinnen und Helfern auf diesem Weg ein herzliches Dankeschön!!!

15. Juli 2021   

                                                                            

Vorbereitungen für den Bettentransport nach Masuren beendet

 

Gestern wurden die Vorbereitungen für den Hilfstransport nach Masuren, der morgen startet, mit einer großen Putzaktion beendet. Alle Betten, Matratzen und andere Hilfsmittel, die bereits seit März in einer Garage stehen, wurden abgewaschen und penibel von unserem Mitglied Hanna Firch und Pastor Tegler gereinigt. Zum Glück zeigte sich das Wetter von der besten Seite und wir konnten uns auf dem großen Hof ausbreiten. Auch die restlichen Säcke mit Bekleidung wurden sortiert und säuberlich von unserem Mitglied Susanne Wendlandt zusammengelegt und in Kartons verstaut

Heute werden die Betten, Hilfsmittel und Bekleidung auf einen LKW beladen und treten am Freitag dann die große Reise nach Masuren an.

Auf diesem Wege schon mal allen Helfer* innen ein herzliches Dankeschön

13. Juli 2021   

                                                                            

Sorquittener Gespräch und großes Konzert in Warpuny

 

Am 13.08.2021 findet das 28. Sorquittener Gespräch in der Kirche in Sorkwity mit den Referenten:

Dr. Paweł Golak, Klaus Scherer und Klaus Zimmermann vom Verein

"We are Europe!" - Auf dem Weg zu einer europäischen Zivilgesellschaft -

 

statt.

und am darauffolgenden Tag, am 14.08.2021 gibt der Kirchenmusikprofessor

 

Prof. Dr. Neithard Bethke aus Deutschland

 

auf der restaurierten Terletzki-Orgel in der ev. Kirche in Warpuny/Warpuhnen mit der Solosängerin Anja Uhlemann bereits sein 2. Konzert.

Einladung zum Orgelkonzert.pdf
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Zaproszenie na konzert organowy.pdf
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05. Juli 2021   

                                                                            

Die Arbeiten auf dem Friedhof in Krzyżany/Steinwalde wurden fortgesetzt

 

Am 03.07.2021 wurden die Arbeiten auf dem Friedhof in Krzyżany/Steinwalde von unseren Mitgliedern des Vereins und dem Verein Blusztyn wieder fortgesetzt. Wir sind sehr dankbar über unsere Mitglieder in Masuren die soviel für uns tun und wir sie leider zur Zeit nicht so unterstützen können wie wir es gerne machen würden!!!! Danke Euch allen aus Krutyn und Ryn!!!

 

Frau Maria Grygo schrieb auf Facebook folgenden Text:

 

Die Aufräumarbeiten auf dem Friedhof in Krzyżyny begannen am 14. März 2021. Zwei Vereine, Freunde Masurens und Blusztyn, nehmen an dem Projekt zur Restaurierung des Friedhofs teil. Die ersten Arbeiten bestanden, wie bereits geschrieben, in der Entfernung der Sträucher auf dem Friedhofsgelände. Es war eine schwierige und mühsame Arbeit. Erst dann wurden

die Grabeinfassungen wieder ins Lot gebracht. Die nächsten Arbeiten bestanden in der Nivellierung einiger Grabsteine, der Erneuerung eines Marmorgrabsteinkissens und eines Kreuzes, das in den Originalstein eingelassen wurde. Am vergangenen Samstag trafen sich die Mitglieder des Vereins zum neunten Mal, um das Friedhofsgelände wieder zu mähen und eine weitere Reihe von Grabsteinen einzuebnen. Einer der Grabsteine, der einem Kind gehört, wurde von der Firma Louis Kolmar aus Kętrzyn/Rastenburg hergestellt. Der Rahmen ist für die Verklebung vorbereitet. Die zuvor eingeebneten Grabsteine sind wieder gereinigt worden. Auf den Nachbargräbern wurden die Namen der dort begrabenen Menschen entdeckt, sie stehen auf der vorderen Wand der Umrahmung, es sind: Wilhelmine Banz, geb. Kletta und Johann Banz. Die Arbeiten auf dem Friedhof erfordern viel Zeit und Geduld.
 

 

28. Juni 2021   

                                                                            

Die Deutsche Gesellschaft „Bärentatze” in Mrągowo (Sensburg)
hat einen neuen Vorsitzenden gewählt

 

Wir gratulieren unserem langjährigen Freund und Mitglied unseres Vereins, Herrn Sebastian Jabloński, zur Wahl des 1. Vorsitzenden und wünschen ihm eine gute und glückliche Hand, Geduld, Ausdauer, natürlich Gesundheit und Gottes Segen.

Wir freuen uns auf die neue gute Zusammenarbeit.

Das Bild zeigt den neuen Vorsitzenden mit seiner Vorgängerin und Stellvertreterin Agnieszka Konpa

 

19. Juni 2021   

                                                                            

Arbeiten bei über 30 Grad in Masuren auf dem Friedhof

 

Heute haben unsere lieben Mitglieder aus Masuren, die Familie Grygo und der Bürgermeister des Ortes Szymonka (Schmidtsdorf) Herr Juliusz Brandt, mit den ersten Arbeiten bei über 30 Grad auf dem dortigen evangelischen Friedhof (s. auch den kurzen Bericht und Bilder vom 26.05.2021) begonnen.

Die meisten Leute suchten Schatten, aber unsere Grygos hatten trotz der Hitze Spaß und Freude an der segensreichen Arbeit und haben nur mit den Mücken gekämpft. Auf diesem Wege liebe Grüße und herzlichen Dank!!!!

11. Juni 2021

 

Kurzer Bericht von Maria Grygo, die mit ihrem Mann unseren Verein Freunde Masurens, den Verein Blusztyn, andere Vereine und Gleichgesinnte bei den Arbeiten auf den verlassenen ev. Friedhöfen in Masuren unterstützt.

 

„Ich habe schon oft über Bezławki (Bäslack) geschrieben, wohin ich regelmäßig zurückkehre, um mit anderen Freiwilligen an der Arbeit auf dem örtlichen Friedhof teilzunehmen. Ihrer Arbeit ist es zu verdanken, dass die Erinnerung an die Menschen, die einst Teil dieser Gemeinschaft waren und auf diesem Land Geschichte geschrieben haben, wiederhergestellt wird. Die Wiederherstellung der Erinnerung ist wichtig für die Geschichte der gesamten Region. Es zeigt auch das Bewusstsein für unsere Vergangenheit. Bei der Arbeit stellt sich die Frage, ob man das Grab unter einer Humusschicht belässt und den dort Begrabenen vergessen lässt, oder ob man seinen Namen findet, das Grab säubert und es aus dem Boden des Vergessens reißt. Wie Sie auf den Bildern sehen können, decken die Freiwilligen die Namen auf den Grabsteinen auf, reinigen die Einfassungen und ebnen sie ein. Sie beenden ihre Arbeit, indem sie Blumen auf das Grab pflanzen. In der Zwischenzeit wird die Dokumentation des Friedhofs erstellt. Wenn wir uns nicht um die Erinnerung an die Verstorbenen kümmern, wer kümmert sich dann um uns?

"Wer du bist, das war ich, wer ich bin, das wirst du sein."

 

02. Juni 2021   

                                                                            

„Warpuhner Musiktage“ - Die Freunde Masurens planen schon für 2022

 

Im Jahre 1881 wurde mit dem Bau der evangelischen Kirche in Warpuhnen begonnen und 1882 wurde sie nach nur einem Jahr Bauzeit fertiggestellt. Im Jahr 2022 ist das genau 140 Jahre her und dieses großartige Ereignis soll feierlich begangen werden mit „Warpuhner Musiktagen“.

 

Am 01.06.2021 trafen sich Pastor Fryderyk Tegler und Kerstin Harms vom Vorstand des Vereins Freunde Masurens im Cafe Bernstein in Lüneburg mit Agata Kern, der Kulturreferentin für Ostpreußen im Ostpreußischen Landesmuseum, um erste Planungen für dieses neue, gemeinsame Projekt zu besprechen. Die viertägige Veranstaltung soll vom 04.08. bis 07.08.2022 in der Kirche in Warpuhnen stattfinden und mit einem Dankgottesdienst am Sonntag ausklingen. Bei den Festlichkeiten werden Chöre, Musiker und Solisten aus Deutschland, Polen und Russland Konzerte geben. Außerdem finden verschiedene Vorträge und Gespräche über das damalige Ostpreußen und das heutige Masuren sowie eine Fotoausstellung mit alten Bildern statt, die das kirchliche, religiöse und das kulturelle Leben der Menschen in dieser ehrwürdigen Kirche und ihrer Umgebung widerspiegeln.

Beide Parteien freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit bei diesem Projekt. Jetzt werden von beiden Seiten erst einmal die Feinarbeiten ausgearbeitet.

26. Mai 2021   

                                                                            

Neues Projekt in Augenschein genommen

 

Der ehemalige evangelische Friedhof in Szymonka (früher Schmidtsdorf) bei Ryn/ Rhein wird das nächste Projekt des Vereins Freunde Masurens bezüglich der Wiederherstellung von verwucherten Gräbern, kaputten Grabsteinen, Kreuzen und vielem mehr in Masuren sein.

Pfingsten fand die erste Begehung des Friedhofes und die Begegnung mit dem Bürgermeister aus Szymonka, Herrn Juliusz Brandt, und unseren Mitgliedern, dem Ehepaar Grygo, statt.

Herr Brandt hörte von der Restaurierung des Friedhofes in Krzyżany/Steinwalde und lernte unseren Verein bereits dort bei der Einweihung der beiden Gedenksteine am Pfingstsonntag 2019 kennen.

Im Herbst 2021 sollen die Arbeiten mit vereinten Kräften der Dorfbewohner und unseren Mitgliedern beginnen.  

Wir freuen uns auf die vielversprechende Zusammenarbeit!

22. Mai 2021   

                                                                            

Gedenkstein in Krutyn feierlich eingeweiht

 

Heute wurde in Krutyn/Kruttinnen auf dem ehemaligen evangelischen Friedhof ein Gedenkstein mit hochkarätigen Gästen eingeweiht. Auch wir vom Vorstand des Vereins Freunde Masurens hatten eine Einladung erhalten, aber wegen der unsicheren Corona-Lage die Teilnahme abgesagt und unser einziges Ehrenmitglied Julian Osiecki, langjähriger Landtagspräsident von Ermland und Masuren, gebeten, ein Grußwort zu sprechen. Es waren ca. 60 geladene Gäste, darunter Bischof Pawel Hause mit fünf Pastoren aus der Umgebung, die die Veranstaltung mit Chorälen würdig umrahmten. Zu den geladenen Gästen gehörten auch Marek Leyk in Vetretung des Marschals, die Landrätin von Mragowo und die Bürgermeisterin von Piecki.

Julian Osiecki hat in unserem Namen eine kleine Anprache gehalten und unsere Grußworte übermittelt. Auch die Bürgermeisterin aus Piecki fand anerkennende Worte über unseren Verein und die Verbundenheit mit dem Ort Krutyn und besonders mit der Schule. Die Bilder hat uns Jadwiga Osicka übersandt.

Auf dem Stein ist in polnischer und deutscher Sprache ein Zitat von Pastor Dr. Alfred Jagucki angebracht.

11. Mai 2021   

                                                                            

Restauriertes Kreuz wurde auf dem Friedhof in Krzyżany/Steinwalde aufgestellt

 

Am vergangenen Samstag, 07.05.2021 wurde das gefundene und wieder aufgearbeitete Kreuz, Symbol des christlichen Glaubens und des Sieges des Lebens über den Tod, wieder auf dem Friedhof in Krzyżany /Steinwalde aufgestellt. Das Kreuz ist ein Zeichen für alle Christen und für alle Nationen.

Dieses Kreuz lag im Gestrüpp unter der Erde, war verrostet und die lange Zeit hat das Wesentliche dazu beigetragen. Christoph Grygo nahm das Kreuz mit nach Hause und Hubert Grygo hat es in mühevoller Arbeit wieder so schön restauriert, indem er es abgeschliffen und neu angemalt hat. Es wurden auch weitere Gräber wieder hergerichtet.

Der Bürgermeister aus Ryn, Jaroslaw Filipek, besuchte den Friedhof und war über den Fortschritt der Arbeiten hoch erfreut und voll des Lobes. Er sagte: „Aus einem Urwald ist ein wunderschöner Park geworden." Und er wünsche sich, dass noch weitere Friedhöfe diese Verwandlung erfahren. Wir vom Verein Freunde Masurens werden uns bemühen, mit unseren fleißigen Mitgliedern in Masuren, den Dorfbewohnern und in enger Zusammenarbeit mit dem Verein Blusztyn diesem Wunsch nachzukommen. Es ist eine Arbeit nach dem Motto „Wie wir mit den Gräbern unserer Vorfahren umgehen, ist ein Zeichen unserer aller Kultur, und dieses Kulturerbe muss erhalten bleiben“.

 

 

07. Mai 2021                            Tipp zur digitalen Preisverleihung                                                     

Unser Freund und Mitglied, der Historiker Dr. Andreas Kossert, erhält den diesjährigen Preis der Friedrich-Ebert-Stiftung für sein Buch „Flucht. Eine Menschheitsgeschichte“.

 

„Andreas Kosserts Buch ist nicht nur eine Geschichte der Flucht, erzählt aus der Sicht der Betroffenen selbst, sondern auch ein großes Plädoyer für Empathie und Mitmenschlichkeit. Eine Pflichtlektüre für alle, die heute Flüchtlings- und Integrationspolitik gestalten.“

Aus der Begründung der Jury

 

Wir laden Sie herzlich zur Teilnahme an der digitalen Preisverleihung ein.

„Wie können wir die Geschichte der Flucht erzählen?“, darüber diskutiert Dr. Andreas Kossert mit den Schriftsteller_innen Dr. Navid Kermani und Olga Grjasnowa.

Die anschließende Festrede hält Serpil Midyatli, stellv. Parteivorsitzende der SPD und Vorsitzende der SPD Schleswig-Holstein.

Verfolgen Sie die Preisverleihung im Livestream auf unserer Homepage und diskutieren Sie online mit. https://www.fes.de/preis-das-politische-buch

 

Den Einladungsflyer und das Programm finden Sie hier: 

https://www.fes.de/preis-das-politische-buch

 

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Sehr gerne können Sie diese Einladung an Interessierte weiterleiten.

Alle Informationen zum Preisbuch https://www.fes.de/preis-das-politische-buch/preisbuecher

 

Wir freuen uns auf Ihre digitale Teilnahme!

 

Mit bestem Gruß

Alina Fuchs

Geschäftsführerin der Jury „Das politische Buch“

 

 

02. Mai 2021                                                          

 

Unsere fleißigen Mitglieder in Masuren

 

Gestern haben unsere sehr engagierten und fleißigen Mitglieder Maria, Christoph und Hubert Grygo aus Krutyn wieder auf dem Friedhof in Krzyżany/Steinwalde (wir berichteten auf dieser Seite mehrmals darüber) wahre Wunder vollbracht. Mehrere Gräber konnten wieder instandgesetzt werden. Besuch kam dieses Mal nur von einer neugierigen Katze, die sich aber anscheinend für alles sehr interessierte. 

Auch die Namen auf dem Gedenkstein, der an die gefallenen Soldaten aus dem 1. Weltkrieg erinnert, wurden in akribischer Arbeit von Hubert Grygo mit goldener Farbe zweimal an Ort und Stelle fünf Stunden lang nachgemalt. Vorher waren beide Teile wieder zusammengefügt worden. Das obere Teil des Gedenksteins hatte ein Anwohner jahrzehntelang in einem Schuppen im Dorf gut aufbewahrt.

Hier die Namen, die auf dem Gedenkstein stehen.

29. April 2021                                                          

 

Ein glücklicher Zufall

 

Eine Orgel muss gespielt werden, sagte der Orgelbaumeister Andrzej Kowalewski bei der Reparatur der wertvollen Terletzki Orgel in der Ev. Kirche in Warpuny/Warpuhnen im letzten Jahr. Durch einen glücklichen Zufall wurde der Pianist Ruslan Kozynko, der in unmittelbarer Nachbarschaft von Warpuny wohnt und dort mit seiner Familie auf der Ranch FRONTIERA Bio-Käse aus der Milch von Schafen und Jersey-Kühen herstellt, darauf aufmerksam.  Er bot sich an, regelmäßig, 1-2 mal in der Woche, auf der Orgel zu spielen. Familie Grygo nahm Kontakt mit ihm auf und traf sich zu einem Gespräch in der Kirche. Hier stellte sich auch heraus, dass die Frau und Tochter des Pianisten beide Geige spielen. So erweitert sich der Kreis für mögliche Orgelkonzerte sogar aus der unmittelbaren Umgebung.  

 

24. April 2021                                                          

 

Freude über die restaurierten bunten Glasfenster

 

Die drei bunten Glasfenster über dem Altar in der ev. Kirche in Warpuny/Warpuhnen sind nun eingebaut und mit einem Sicherungsglas gegen Beschädigungen von außen versehen. Die Bilder erhielten wir von Familie Grygo, die nach den Arbeiten an den Fenstern die Kirche wieder gesäubert und den Altar geschmückt haben. Herzlichen Dank nach Masuren. Wir freuen uns und sind dankbar und glücklich, dass wir so engagierte Mitglieder haben.

Heute sind unsere Mitglieder, die Grygos, Helga Fitza und Krystyna Dobrowolska, wieder auf dem Friedhof in Krzyżany/Steinwalde und setzen die Arbeit fort.

Wir berichteten mehrmals auf dieser Seite darüber.

 

21. April 2021                                                          

 

Traurige Nachrichten aus Masuren

 

Der ev. Friedhof in Ciernie /Dorntal im Landkreis Elk / Lyck, wurde bei dem Bau der Schnellstraße 61 „Via Balzica“ brutal zerstört, obwohl er unter Denkmalschutz steht. Dies geschah ohne jede Absprache mit der Denkmalpflege in Lyck und auch nicht mit der ev. Kirchengemeinde in Pysz /Johannesburg, die in Wirklichkeit Eigentümerin des Friedhofs ist.

Im Verlauf der geplanten Schnellstraße, die sich dort im Bau befindet, wurden auch schon viele andere Friedhöfe zerstört bzw. beschädigt.

Am Samstag, dem 17.04.2021 haben Mitglieder des Vereins Freunde Masurens und des Vereins Blusztyn die ersten drei Erwachsenengräber und ein Kindergrab von Ciernie /Dorntal mit einem LKW 100 km entfernt auf den ehemaligen ev. Friedhof in Sińcu (Groß Blaustein) im Landkreis Kętrzyn /Rastenburg gebracht und dort würdig wieder aufgestellt. Weitere sollen folgen.

Wir wünschen allen Beteiligten Erfolg und Kraft für diese ehrenvolle und ehrenamtliche Arbeit. Herzlichen Dank für diesen lobenswerten Einsatz, dass die Gräber nicht total vernichtet werden und das Andenken an die Verstorbenen bewahrt bleibt.

18. April 2021                                                          

 

Denkmal für den Gründer der Stadt Mrągowo/Sensburg

 

Der Verein Freunde Masurens möchte in enger Zusammenarbeit mit Herrn Alfred Siwik aus Mrągowo/ Sensburg und anderen interessierten Personen dem Gründer der Stadt mit dem heutigen Namen Mrągowo, Jonathan Graf von Sayn, ein Denkmal setzen.

Graf Jonathan von Sayn, Komtur (Amtsbezeichnung der geistlichen Ritterorden) von Balga (Burg und ehemalige Ortschaft in der russischen Oblast Kaliningrad) gründete die Stadt in dem Zeitraum vom 30. September 1404 bis 30. März 1407 auf den Namen Saynsborg (von Sayn).  Später hieß die Stadt „Seysburg“, „Sensburgk“ und schließlich bis 1945 „Sensburg“.   

Um alles Weitere zu planen und zu erforschen, stehen wir im Kontakt mit  Alexander Fürst zu Sayn-Wittgenstein aus Bendorf (Rheinland-Pfalz) und dem Hochmeister des Deutschen Ordens der Kreuzritter in Wien.

 

13. April 2021                                                          

 

Noch ein paar beeindruckende Bilder und Informationen von den Arbeiten auf dem Friedhof in Krzyżany/Steinwalde in Masuren vom 10.04.2021

 

Auf dem Friedhof konnte nun nach dem groben Säubern und Wegräumen der vielen Äste und Sträucher und des Laubs mit der Bestandsaufnahme begonnen werden.  Der Vorsitzende des Vereins Blusztyns, Cezary Korenc, schrieb alles genau auf, was auf dem Friedhof gefunden wurde an Gräbern, Steinen, Kreuzen und Platten und verstreuten Einzelteilen. Es wird, wie auf allen anderen Friedhöfen bislang, eine schwierige Arbeit werden, alles Gefundene richtig zuzuordnen und wieder richtig zusammenzustellen.

Die Helferinnen und Helfer waren sehr überrascht und freuten sich, als ein Anwohner kam und den oberen Teil eines Denkmals brachte, das den gefallenen Einwohnern des Ortes aus dem Ersten Weltkrieg gewidmet ist. Das Denkmal war kurz nach dem zweiten Krieg beschädigt worden. Der Vater des Anwohners hatte den oberen Teil des Denkmals auf seinem Grundstück in einem Nebengebäude sichergestellt. Dadurch konnte dieser Teil des Steins gerettet werden und so sind nun die ursprünglichen Farben des Kreuzes und der Schrift erkennbar. Wir danken  dieser Familie sehr für die Rettung eines steinernen Teils der Dorfgeschichte. Der untere Teil des Denkmals lag jahrelang in der Erde an der Straße. Er war erst 2012 von Arbeitern entdeckt worden, als sie ein Wasserversorgungssystem verlegten. Die Arbeiter platzierten den Stein einige Meter weiter südlich von seinem ursprünglichen Standort, weil er sonst mit dem Verlauf des Leitungsnetzes kollidierte.

 

11. April 2021                                                          

 

Ein bewegendes Ereignis bei den Aufräumarbeiten auf dem Friedhof in Krzyżany/Steinwalde in Masuren

 

 

Am 10. April trafen sich erneut 12 fleißige Helferinnen und Helfer zu den Aufräumarbeiten auf dem stark verwilderten und vergessenen Friedhof in Krzyżany/Steinwalde, um die Arbeiten vom 14.03. und 26.03.2021 fortzusetzen. Die bisherigen Arbeiten bestanden darin, den Friedhof von Sträuchern, abgebrochenen Ästen und Unrat zu befreien. Der alte und vergessene Friedhof erwachte wieder zum Leben. Nachdem das Gebüsch weggeräumt war, kamen die ersten Grabeinfassungen, eine zerbrochene Grabplatte und ein Eisenkreuz zum Vorschein. Wir freuen uns sehr, dass sechs Mitglieder von unserem Verein Freunde Masurens den Verein Blusztyn bei dieser schweren Arbeit unterstützen, zumal das ja der Wunsch unseres Vereins war, diesem Friedhof wieder ein würdiges Gesicht zu verleihen.

Eine besondere emotionale Verbindung entstand für Hubert Grygo aus Krutyń/Kruttinnen bei den Arbeiten. Auf einem der Gräber fand er ein Grabkissen mit einer unleserlichen Inschrift. Als nächstes deckte er ein versunkenes Grab auf, das im Laufe eines Jahrhunderts mit einer dicken Humusschicht bedeckt worden war. Es stellte sich heraus, dass das Grab einem jungen Mann, August Orlowski, gehört, der am 02.11.1895 geboren wurde und am 14.03.1921 verstarb. Er nahm den Grabstein mit nach Hause, um ihn zu reinigen und die Inschriften sorgfältig und akkurat mit schwarzer Farbe nachzuzeichnen.

Der frühe Tod dieses jungen Mannes traf ihn besonders, denn August Orlowski war zu dem Zeitpunkt seines Todes so alt wie Hubert heute, nämlich 26 Jahre alt. Und noch etwas hat Hubert sehr berührt. Die Arbeiten auf dem Friedhof haben am 14.03.2021 begonnen, auf den Tag genau 100 Jahre später, am Todestag des damals jungen August Orlowski.

Die Vereine beschlossen, dass das erste Grab, was restauriert werden sollte, das von August Orlowski ist.

Nun erfuhren wir nachträglich, dass August Orlowski im ersten Weltkrieg Soldat war und schwer verwundet wurde, wahrscheinlich im Jahr 1915. Gegenüber dem Friedhof befindet sich ein Gedenkstein für die Gefallenen aus dem Ersten Weltkrieg. Auf diesem Stein ist auch der Name von August Orlowski und seinem Bruder Paul aufgeführt, der im ersten Weltkrieg gefallen ist. Es wird vermutet, dass der Tod von August in direktem Zusammenhang mit seinen Kriegsverletzungen stand und er deshalb mit auf der Tafel steht. Es ist sicher ein seltener Fall, dass ein masurischer Soldat die Möglichkeit hatte, auf einem Friedhof begraben zu werden, ein paar Meter von einem gewidmetem Gefallenendenkmal entfernt und in der Nähe seines Zuhauses.

Dies alles soll wohl eine Fügung und Bestimmung sein, dass dieses Grab eines der ersten war, das gefunden wurde und der Stein fast unversehrt geblieben ist.

Nun hat August Orlowski 100 Jahre nach seinem Tod wieder ein würdiges Grab erhalten.

08. April 2021                                                          

 

Ein Kraftakt

 

Gestern haben wir 13 elektrische Pflegebetten in eine Garage nach Rullstorf zum Zwischenlagern gebracht. Dort müssen sie nun ausharren, bis wir es wegen der Corona-Lage in Deutschland und Polen wagen können, sie nach Masuren zu bringen. Es war ein wahrer Kraftakt… die Betten wiegen über 100 Kilo und sind sehr unhandlich!

In einem anderen Lager warten noch 5 Betten, sodass wir uns mit einem vollen 7,5 t LKW auf den Weg machen können, um einigen pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen den Alltag zu erleichtern.

Vielen herzlichen Dank an alle Helfer!

06. April 2021                                                          

 

Ostergrüße aus Masuren

 

Diese selbst entworfenen Ostergrüße erreichten uns heute von den Schülerinnen und Schülern der 6. Klasse vom Gymnasium der Marion-Dönhoff-Schule in Mikolajki / Nikolaiken.

Wir danken den Schülern, Lehrern und der Schulgemeinschaft.

Auf diesem Wege möchten wir auch allen anderen Lieben danken, die uns wieder mit ihren vielen zahlreichen Karten zum Osterfest erfreut haben.

04. April 2021                                                          

 

Ein Ostergeschenk der besonderen Art

 

Ein Ostergeschenk der besonderen Art kam heute aus Masuren von der lieben Familie Grygo. Sie schickten Bilder von den drei bunten Glasfenstern, die fertig restauriert sind und auch schon eingebaut wurden. 

Leider konnten nur Außenbilder gemacht werden, da der Schlüssel von der Kirche im Geschäft gegenüber der Kirche in Verwahrung ist, und dieses heute am Ostersonntag natürlich geschlossen ist.

Die Osterfreude ist Euch trotzdem gelungen und wir sind sehr glücklich, dass es so schnell mit der Restaurierung vonstatten ging.

Nun sind wir gespannt auf die Bilder von innen.

Herzlichen Dank!!!!

 

02. April 2021                                                          

 

Diese Veröffentlichung ist von unserem Mitglied Gerhard Borrek:

 

Liebe Freunde Masurens,
Drodzy przyjaciele Mazury,

anläßlich der Berichte über die jüngsten Arbeiten auf dem Friedhof in Krzyzany habe ich beiliegenden Brief als PDF-Datei verfaßt. Die Berichte findet Ihr auf der Internetseite des Vereins Freunde Masurens und des Vereins Blusztyn.
Przy okazji doniesień z ostatnich prac na cmentarzu w Krzyżanach napisałem załączony list w formie pliku PDF. Raport można znaleźć na stronie stowarzyszenia Freunde Masurens i Stowarzyszeniu Blusztyn.

 

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.4001486639915040&type=3&__xts__[0]=68.ARDUp5cBPUO7RzUdTZQtuB7LHz0gGk0sOsTAd_-7JtIwWlm_m61Vm2HidlOfVvYm_hWqH-fgbYfGsgIsuyCY0mecLsC7QnM7aYx0p9CqbbbxFPVCI3KTIiraW1VjkjaNFA9PyNKQGzfhrQmP3ejNlr4GNfjYfMeUlb2z9-11xEhFgxu7lm-7UXa42vuBhj14fuOAW1OHFte3Y15eYamU-uCg0VIhB2Wn4dBO8km0_h9pbqAiGFHEdfd0fSNkaDTrskLkO9YG-11m_Gi7fdnUml5Az0N4XcMxt2sbAw

                                                    
Bitte leitet diesen Brief an alle weiter, die vielleicht Interesse daran haben könnten.
Prosimy o przekazanie tego listu każdemu, kto może być nim zainteresowany.

 

Frohe Ostern
Wesołych Świąt Wielkanocnych!


Gerhard Borrek

 

01. April 2021                                                          

 

Freude über die große Spendenbereitschaft für die marode Orgel in der ev. Kirche in Kętrzyn / Rastenburg

 

Nicht nur wir vom Verein Freunde Masurens freuen uns über die große Spendenbereitschaft für die dringende Reparatur der maroden Orgel in der ev. Kirche in Kętrzyn, sondern auch Bischof Paweł Hause und Frank Krawolitzki, der den Spendenaufruf ins Leben gerufen hat (sehen Sie 01.03.2021 auf dieser Seite). Niemand hatte so ein Echo erwartet, nun ist die Freude umso größer. Bischof Hause sagte, er sei überglücklich, dass sich so viele Herzen geöffnet haben und nun könne eine etwas gründlichere Restaurierung durchgeführt werden. Die veranschlagten 4.000 € wären das Minimum gewesen, um das Notdürftigste zu reparieren.

Wir vom Verein Freunde Masurens wissen, was das heißt. Im letzten Jahr haben wir die wertvolle Orgel aus der Terletzki-Werkstatt aus Elbing in der ev. Kirche in Warpuny/ Warpuhnen reparieren lassen. Wenn man erst einmal anfängt, kommen immer wieder weitere Stellen dazu, die behoben werden müssen. Wir freuen uns, dass wir Bischof Hause, der schon viel für unseren Verein getan hat, und seine Kirche in der armen Gemeinde unterstützen können.

 

28. März 2021                                                          

 

Arbeiten auf dem Friedhof in Krzyżany/Steinwalde wurden heute fortgesetzt... Unten sehen Sie die Übersetzung von der Facebookseite des Vereins Blusztyn

 

Heute trafen sich bei schönem sonnigen Wetter 11 freiwillige Helferinnen und Helfer, um weiter Ordnung auf dem Friedhof in Krzyżany / Steinwalde (wir berichteten mehrmals darüber) zu machen. Vom Verein Blusztyn waren es sechs Ehrenamtliche, darunter auch der Vorsitzende Cezary Korenc, und vom Verein Freunde Masurens fünf Ehrenamtliche, die mitgeholfen haben.

Kleine Bäume wurden abgesägt und Gebüsch und Gestrüpp auf dem anliegenden Feld verbrannt. Das Feld gehört zufälligerweise unserem Mitglied Kasia Witte, die dafür die Erlaubnis gegeben hat, und die sich gerade mit ihrer Familie in Masuren im Osterurlaub befindet. Sie wollte auch vorbeischauen.

Die fleißigen Helferinnen und Helfer konnten sogar schon mit der Suche nach Gräbern beginnen und wurden auch fündig. Monika Czerwionka vom Verein Blusztyn hat eine zerbrochene Grabplatte, die unter der Erde vergraben war, gefunden und diese wieder provisorisch zusammengesetzt. Hubert Grygo vom Verein Freunde Masurens fand ein Kreuz und hat die schwarze Platte am Grab entdeckt. Das Kreuz hat er mit nach Hause genommen, um es dort zu sanieren und restaurieren.

Zur Mittagszeit gab es am Lagerfeuer ein rustikales Picknick. Für eine Überraschung sorgte der Landtagspräsident a. D. Julian Osiecki mit seiner Frau Jadwiga. Sie wollten sich ein Bild von der Arbeit machen und brachten den Helfern polnischen Żubrówka zur Stärkung. Sie richteten liebe Grüße und allerherzlichsten Dank von unserem Vorstand Freunde Masurens aus.

Die vielen Bilder sprechen für sich!

 

Sehen Sie den Bericht und weitere 86 Bilder auf der Facebook Seite von:

https://de-de.facebook.com/blusztyn/

 

Hier lsesen Sie den übersetzten Text von Familie Grygo:

 

Krzyżany (deutsch: Krzysahnen, 1927-1945 Steinwalde), Gemeinde Ryn, Kreis Giżycko.

Am sonnigen Samstag, dem 27. März, setzte eine zahlreiche Gruppe von Mitgliedern des Vereins "Freunde Masurens" die vor zwei Wochen begonnene Arbeit fort, diesmal jedoch gemeinsam mit Vertretern des Blusztyn-Vereins. Diesmal waren definitiv mehr Frauen als Männer da... Wir hoffen, dass sich dieses Verhältnis bei den nächsten Arbeiten, die für den 10. April geplant sind, ändern wird.

In den ersten zwei Wochen wurden mit Genehmigung der zuständigen Stellen Schneeglöckchen- und Fliederbüsche, selbst ausgesäte Ahornbäume und Linden auf dem gesamten Friedhofsgelände entfernt. Die Arbeit in diesem echten Dschungel war eine große Herausforderung. Am Samstag haben wir es in einer gemeinsamen Aktion geschafft, das Schnittgut von 3/4 des Friedhofsgeländes einzusammeln und zu verbrennen. Auf einem benachbarten Feld wurde mit Erlaubnis des Besitzers ein Lagerfeuer angezündet.

Bei dieser Arbeit wurden versteckte Grabsteine, Lebensbäume, ein Metallkreuz und ein Gusseisenkreuz, die unter dicken Wurzeln eingeklemmt waren, entdeckt. Die meisten der erhaltenen Grabsteine sind aus Zement, aber es wurde auch ein seltener Grabstein mit einem Rahmen aus rotem Granit entdeckt. Mehrere Gräber haben ihre Identitäten preisgegeben:

 

Hier ruhet in Gott

August

Orlowski

Geb. 2. Nov. 1895,

Gest. 14. März 1921.

(Rodina Orlowski lebte auf einem Bauernhof in der Kolonie, nordwestlich des Dorfes)

???

*22.8.1832 + 18.??.1903

Ruhe Sanft!

Hier ruht in Frieden

Mein lieber Mann

unser treusorgender Vater

und Schwiegervater

Rudolf Kewitz

*12.12.1837

+30.8.1914

Zwei der Quartiere sind gut gepflegt. Die Familien leben immer noch in der Gegend. An den Stellen, an denen regelmäßig Laub geharkt wurde, kann man sehen, wie hoch der Boden in den letzten 80 Jahren gestiegen ist.

Danke für den Besuch von Herrn Julian Osiecki und seiner Frau, die uns extra Proviant mitgebracht haben, um uns Kraft und Freude für die gemeinsame Arbeit zu geben ? .

Vielen Dank für die unterstützenden Grüße vom Vorstand der "Freunde Masurens" (Freunde Masurens): von Frau Kerstin Harms und von Pfarrer Tegler, der viele Jahre lang Pfarrer in der evangelischen Gemeinde in Ryn war, unter die das Dorf Krzyżany fällt.

Unsere Grüße gehen an Herrn Borrek, dessen Familie auf diesem Friedhof ruht und der die Aktion zur Säuberung des Friedhofs in Krzyżany stark unterstützt.

Die Aktion beginnt am 13. März:

 

24. März 2021                                                          

 

Auf der Suche nach alten Fotos von Warpuny/Warpuhnen

 

Mittlerweile sind für die Dauerausstellung von alten Bildern in der ev. Kirche in Warpuny/Warpuhnen über 180 Bilder zusammengekommen.

Nach wie vor sind wir an weiteren Bildern aus Warpuhnen und dem Kirchspiel Warpuhnen sehr interessiert.

Sie können sich gerne mit Pastor Fryderyk Tegler (Tel. 04136/910573) in Verbindung setzen oder uns gerne eine E-mail senden.

Wir danken Ihnen im Voraus schon mal sehr herzlich.

 

Diese Plakate, die Sie im PDF-Format sehen können, hängen in Warpuny aus.

Ausstellung in Deutsch.pdf
PDF-Dokument [66.4 KB]
Wystawa. po polsku.pdf
PDF-Dokument [65.2 KB]

 

20. März 2021                                                          

 

Arbeiten auf dem Friedhof in Krzyżany/Steinwalde haben begonnen

 

Als Gerhard Borrek aus Uelzen sich mit seiner Frau Susanne im Jahre 2018 nach Masuren aufmachte, um nach Spuren seiner Vorfahren zu suchen, wusste und ahnte er ganz sicher nicht, was sich in den Jahren danach noch so alles ereignen wird.

Auf der Reise suchte und fand er den großelterlichen Hof in Krzyżany/ Steinwalde sowie auch den ev. Friedhof dort. Nach der Rückkehr suchte er zu Hause im Internet nach einer Möglichkeit, auf dem Friedhof in Krzyżany den ermordeten Großeltern einen Gedenkstein zu errichten, so wie sein Vater und seine Tante es immer vorgehabt hatten, aber nicht realisieren konnten. Bei der Recherche stieß er auf unseren Verein Freunde Masurens e.V. und nahm spontan Kontakt mit uns auf. (s. Bericht vom 24.01.2021)

Wir versprachen, Herrn Borrek zu helfen, und nutzten unsere guten Kontakte. Ein glücklicher Zufall wollte es, dass wir nur wenige Tage nach unserem Gespräch selbst vor Ort in Masuren waren, und sich die Gelegenheit ergab, den Bürgermeister des Ortes Krzyżany und den Bürgermeister in Ryn von dem Vorhaben zu überzeugen. Nun fehlte nur noch die Genehmigung der Denkmalbehörde in Ełk/Lyck. Zwischenzeitlich hatte sich Herr Borrek entschieden, nicht nur einen Grabstein seinen Großeltern zu widmen, sondern auch noch einen Gedenkstein all denen, die dort einst lebten.

Bereits am 09.06.2019, dem Pfingstsonntag, konnten beide Steine auf unserer alljährlichen Masurenstudienfahrt mit Pastor Tegler feierlich eingeweiht werden. In seiner Rede sagte Gerhard Borrek: „Ich fand die Reste des Bauernhofes meiner Großeltern mitten in tiefem Wald, der inzwischen darüber gewachsen ist. Ich fand einen Blecheimer, mit dem mein Großvater das Vieh getränkt und gefüttert haben muss. Und ich fand den Ort, an dem meine Großeltern wie andere unschuldig ermordete Zivilisten aus dieser Gegend am Ende des 2. Weltkrieges anonym vergraben wurden.

Schon als Kind empfand ich den Schmerz meines mittlerweile verstorbenen Vaters und meiner verstorbenen Tante, dass es zu damaliger Zeit noch nicht einmal möglich war, ein Grab oder einen Grabstein für meine Großeltern zu errichten. An einem Grab kann man Abschied nehmen und man kann mit den Verstorbenen Zwiesprache halten.“

Als Gerhard Borrek mit seiner Ehefrau Susanne das Gesteck an das Grabmal der Großeltern legte, spielte Kerstin Harms auf der Trompete einen Choral. Als Helga Fitza, Bevollmächtigte des Vereins in Masuren, zusammen mit Kerstin Harms das Gesteck zu Ehren der dort einst Lebenden niederlegte, spielte Susanne Borrek auf dem Keyboard ein klassisches Stück. Es sang auch der Chor der deutschen Minderheit aus Giźycko/Lötzen im Wechsel mit der deutschen Reisegruppe. Viele Ehrengäste aus Rat und Verwaltung der Städte Ryn und Olsztyn waren gekommen, um bei dieser Gedenkfeier dabei zu sein.

Nun im Jahre 2021 ist es endlich soweit, dass wir zusammen mit dem Verein Blusztyn und unseren Mitgliedern in Masuren das Vorhaben, den Friedhof insgesamt wieder herzurichten, realisieren können. Die Genehmigung liegt uns vor und es müssen jetzt vor dem Frühling kleine Bäume gefällt, Gestrüpp und Büsche entfernt werden und der gesamte Friedhof von Unrat befreit werden. Dann geht es an die Grabeinfassungen, Grabsteine, Kreuze und vieles mehr.

Bereits am letzten Wochenende säuberten diesen bislang sehr vernachlässigten evangelischen Friedhof aus dem 19. Jahrhundert unsere Mitglieder Maria und Christoph Grygo aus Krutyn/Kruttinnen sowie Helga Fitza und Christina Dobrowolska aus Ryn. Am 27. März werden auch Mitglieder des Vereins Blusztyn dazukommen, um gemeinsam an der typischen Friedhofsvegetation zu arbeiten und die Gräber zu identifizieren.

Es ist der ausdrückliche Wunsch von Gerhard Borrek, dem Friedhof wieder ein würdiges Aussehen zu verleihen und ihm zu angemessener Geltung zu verhelfen, so dass er nicht in Vergessenheit gerät.

Sollte es die Corona-Pandemie zulassen, werden einige von uns, die bis dahin hoffentlich geimpft sind, Ende Mai nach Masuren fahren und auf dem Friedhof den dortigen Mitgliedern unseres Vereins und dem Verein Blusztyn mit dem Vorsitzenden Cezary Korenc bei den Arbeiten helfen.

Der Verein Blusztyn hat in diesem Jahr sein 10-jähriges Jubiläum und hat schon viele Friedhöfe in Masuren wieder hergerichtet. (s. Bericht vom 13.11.2020)

 

17. März 2021                                                          

 

Großer Bericht in der Allgemeinen Zeitung der Lüneburger Heide für die Stadt und den Landkreis Uelzen

 

Die Redakteure der Allgemeinen Zeitung Uelzen sind unserem Verein sehr wohl gesonnen. Sie verfolgen auf unserer Homepage unsere Arbeit und die Projekte, die trotz der Schwierigkeiten durch die Corona-Pandemie sehr gut laufen.

Einen tollen Bericht hat Daniel Bieling, neuer Redakteur bei der AZ, verfasst. Freude auch bei dem Verein Freunde Masurens, dass die Zeitung auf den Verein zukommt und Leserinnen und Leser über die Arbeit und Projekte  informieren möchte.

 

Sehen Sie auch den Bericht im PDF-Format.

 

15. März 2021                                                          

 

Die Arbeiten an den Fenstern in der ev. Kirche in Warpuny/Warpuhnen haben begonnen

 

Nachdem das Bundesamt für Kultur und Medien (BKM) in Bonn befürwortet hat, dass die Fenster in der ev. Kirche in Warpuny/Warpuhnen zum historischen Kulturgut gehören und unbedingt erhalten werden sollten, hat das Bundesverwaltungsamt in Stuttgart das beantragte Geld bewilligt.

Dank  mehrerer privater Spender, darunter die großzügige Spende in Höhe von 2.000 € von Gerhard und Susanne Borrek aus Uelzen, haben wir das Geld fast zusammen und konnten bereits den Auftrag zur Restaurierung der Fenster freigeben.

Sofort begannen die Arbeiter mit dem Aufbau des Gerüstes und dem Ausbau der Fenster, die nun in einer besonderen Werkstatt in Barczewo/Wartenburg  von einem Fachmann restauriert werden.

 

11. März 2021                                                          

 

Auf einem guten Weg

 

Zur Zeit laufen die Arbeiten an der Restaurierung der drei Haupttüren in der Kirche in Warpuny/Warpuhnen auf Hochtouren (s. Bilder).

Auch das beantragte Geld vom Bundesamt für Kultur und Medien in Bonn für die Restaurierung der drei wertwollen farbigen Motivfenster im Altarraum ist uns in Aussicht gestellt worden, und wir haben den Rest der Summe dank der Spendengelder unserer Mitglieder und Freunde des Vereins zusammenbekommen. Sobald das Geld vom Bundesverwaltungsamt auf dem Konto ist, können die Arbeiten beginnen.

Vielen Dank für all die Hilfe und jede Unterstützung in Masuren und hier in Deutschland.

In der Hoffnung, dass wir trotz der Corona-Pandemie im August die Masurenfahrt durchführen können, freuen wir uns darauf, die  restaurierten Türen und Fenster dann bewundern zu können.

 

08. März 2021                                                          

 

Positive Resonanz auf unseren Aufruf, die historische Orgel in  

Kętrzyn/Rastenburg reparieren zu lassen

 

Wir freuen uns, dass viele unserer Masurenfahrer/Freunde auf unseren Aufruf reagiert haben und für die historische Orgel in der kleinen evangelischen Johanniskirche in Kętrzyn/Rastenburg, die dringend repariert werden muss, schon 2.800 € gespendet haben.

Vielen herzlichen Dank an alle Spenderinnnen und Spender.

Wir hoffen, dass die fehlenden 1.200 € auch noch vor Ostern zusammenkommen werden.

01. März 2021                                                          

 

Eine weitere historische Orgel in Masuren benötigt unsere Unterstützung   

 

Ein Hilferuf kommt aus Kętrzyn/Rastenburg von Bischof Paweł Hause. Die historische Orgel in der ev. Johanniskirche bedarf einer dringenden Reparatur. Ein Kostenvoranschlag, der die gesamten Arbeiten abdecken wird, umfasst  4.000 €. Das ist eine Summe, die für die kleine arme evangelische Kirchengemeinde dort schwer aufzubringen ist, aber mit unserer Unterstützung könnten wir der Gemeinde und auch Bischof Hause helfen.

Alle unsere Masurenfahrer, die mit Bischof Hause die Stadt- und Kirchenführungen in Kętrzyn mitgemacht haben, waren immer sehr von seiner Art angetan. Oft, wenn es seine knapp bemessene Zeit zuließ, lief er während unserer kurzen Andacht in der Kirche schnellen Schrittes nach oben zur Orgel und begleitete unseren Gesang. Dies ist vielen immer als sehr wichtiges Ereignis in Erinnerung geblieben.

Die Orgel wurde von Johannes Scherweit aus Königsberg gebaut, und sie ist es wert, dass sie erhalten bleibt. Unser Verein hat spontan 1.000 € auf den Weg gebracht. Helfen Sie auch, das wertvolle historische Kulturgut zu erhalten.

In der PDF- Datei sehen Sie den Spendenaufruf von Bischof Hause.

Unterstützt wird diese Aktion auch von Frank-Lothar Krawolitzki aus Erlangen, der aus Rastenburg stammt und sich bereits auf verschiedene Weise dort engagiert hat.

 

Spendenaufruf für Orgel.pdf
PDF-Dokument [365.8 KB]

 

23. Februar 2021                                                          

 

Alte Bilder von Warpuhnen

 

Für eine Fotoausstellung in der Kirche in Warpuny/Warpuhnen in diesem Jahr suchen wir alte Bilder von dem Ort Warpuhnen und dem Kirchspiel Warpuhnen. Sie können sich gerne mit uns in Verbindung setzen, wenn Sie uns welche zur Verfügung stellen würden. Selbstverständlich bekommen Sie Ihre Originalbilder wieder zurück.

Vielen Dank für Ihre Hilfe.

 

17. Februar 2021                                                          

 

Glück und Freude auf vielen Seiten

 

Wieder hat der Verein Freunde Masurens Grund zu großer Freude. Wir können vierzehn sehr gut erhaltene, hochwertige, elektrische Pflegebetten nach Masuren bringen!

Auf Grund der jahrelangen guten Beziehungen zu dem Hospiz Marianus in Bardowick bei Lüneburg, das für Masuren bereits sehr viele wertvolle Hilfs- und Pflegemittel gespendet hat, bekamen wir heute die gute Nachricht, dass unser Verein im März diese Betten bekommen und weiter vermitteln kann. Die Freude war sehr groß, nicht nur in unserem Verein und im Hospiz, sondern auch in Masuren. Nach sofortiger Rücksprache mit Bischof Paweł Hause erklärte dieser spontan, dass Gott seine Gebete erhört habe. Seine letzten drei Pflegebetten hat er gestern in Ryn, Giźycko und Mrągowo verteilt. In seiner Diözese leben sehr viele pflegebedürftige Menschen, und er dachte, denen nicht mehr helfen zu können. Über unser Angebot, ihm 14 Betten zu bringen, hat er sich sehr gefreut und immer wieder gesagt: „Gott, du bist groß, du bist die Liebe!!!“

Spontan erklärten sich der 2. Vorsitzende des Vereins Matthias Nördemann und Leszek Gollent, der schon seit Jahren den Weihnachtstransporter fährt, bereit, die Betten im März nach Masuren zu bringen.

 

07. Februar 2021                                                          

 

Wieder einen großen Schritt weiter

 

Schneller als erwartet erhielten wir die Genehmigung zur Restaurierung der drei wertvollen bleiverglasten Fenster in der Kirche in Warpuhny/Warpuhnen von der Denkmalbehörde aus Olsztyn/Allenstein. Somit sind wir wieder einen großen Schritt weiter und freuen uns darüber. Nun warten wir nur noch auf die beantragte Finanzierung vom BKM (Bundesamt für Kultur und Medien) und auf weitere Spenden. Dann kann der Restaurator loslegen. 
 

 

24. Januar 2021                                                          

 

Schöne erfreuliche Nachricht aus Masuren

 

Es gibt in Masuren viele hunderte alte Friedhöfe, die sich die Natur im Laufe der Jahre zurückerobert hat. Erfreulich ist es, dass sich sowohl hier in Deutschland als auch dort in Polen Menschen zur Aufgabe gemacht haben, diesen Orten der ewigen Ruhe wieder ein würdiges Aussehen zu verschaffen. Der polnische Verein Blusztyn setzt sich mit viel Engagement dafür ein. (Wir berichteten bereits am 13. November 2020 auf unserer Homepage darüber.)

Bei dieser Arbeit passiert es immer wieder, dass Familien die Spuren ihrer Vorfahren finden, die im und nach dem Krieg verloren gegangen waren.

So erging es auch Gerhard Borrek aus Uelzen. Seine Familie war ohne die Eltern aus Krzyżany /Steinwalde in den Westen geflohen, und seine Großeltern sind am 01.02.1945 dort zu Hause auf tragische Weise ums Leben gekommen. Gerhard Borrek versprach seinem Vater und seiner Tante, denen es selbst zu Lebzeiten nicht mehr möglich war, sich um ein würdiges Grab für die Großeltern zu kümmern.

Lange ruhte dieses Versprechen, bis er im Jahre 2018 zusammen mit seiner Frau die Heimat seiner Vorfahren besuchte und in Krzyżany nach langem Suchen einige von Bäumen und Büschen überwucherte Gräber fand. Gerhard Borrek wollte nun Gedenksteine für seine Großeltern und auch für alle, die einst dort  lebten, errichten.

Doch wie führt man so ein Vorhaben durch? Bei Recherchen im Internet stieß er auf unseren Verein Freunde Masurens, nahm Kontakt mit uns auf und es entstand eine intensive, freundschaftliche und erfolgreiche Zusammenarbeit.  

Nachdem alle Formalitäten und Genehmigungen bei der zuständigen Gemeinde Ryn/ Rhein und dem Denkmalamt in Ełk /Lyck eingeholt waren, konnten wir mit der gemeinsamen Durchführung beginnen, und schon am Pfingstsonntag 2019 wurden zwei Gedenksteine auf dem Friedhof Krzyżany feierlich eingeweiht. Alle Teilnehmer der Masurenfahrt, der Rat der Stadt und Gemeinde Ryn und viele Gäste waren bei dieser bewegenden Zeremonie anwesend.

Nun entstand bei Familie Borrek der Wunsch, diesem Friedhof auch insgesamt wieder ein würdiges Gesicht zu geben. Sofort wurden wieder von unserer Seite Anträge an die Behörden gestellt und wir erhielten jetzt, dank unserer für Masuren Bevollmächtigten Helga Fitza, die Genehmigung zum Aufräumen des Friedhofes und Wiederherstellen der Gräber, Grabsteine und Kreuze. Gemeinsam wollen wir mit Mitgliedern unseres Vereins und Mitgliedern des polnischen Vereins Blusztyn in diesem Frühjahr 2021, wenn es denn Corona zulässt, diese Aufgabe in Krzyżany angehen.

Das Bemühen, Gedenken an die Toten aufrecht zu erhalten, ist nicht nur eine christliche, sondern ganz allgemein menschliche Pflicht und gehört zur Erinnerungskultur. Es ist eine lobenswerte Friedensarbeit, was für die Beziehung zwischen Deutschen und Polen, Polen und Deutschen sehr sehr wichtig ist.

20. Januar 2021                                                          

 

Tätigkeitsbericht

 

In der Zwischenzeit haben alle unsere Mitglieder, Freunde und Bekannte unseren Tätigkeitsbericht 2020, worin auch die anstehenden Projekte und Planungen für 2021 genannt werden, per E-Mail und Post erhalten. 

Wir veröffentlichen nun den Bericht auch für die vielen Leserinnen und Leser unserer Homepage, die immer wieder Interesse an unserer Arbeit zeigen.  Vielleicht könnte sich der ein oder andere vorstellen, bei uns Mitglied zu werden.  Wir würden uns sehr freuen!

 

Beitrittserklärung.pdf
PDF-Dokument [224.5 KB]

 

17. Januar 2021                                                           Buchtipp

 

In eigener Sache

 

Oft werde ich, Kerstin Harms, gefragt, woher meine Liebe zu Polen und Masuren kommt. Meine Eltern stammen beide aus der Provinz Posen, und schon als meine Geschwister und ich noch kleine Kinder waren, haben uns die Geschichten, die meine Eltern und unsere Großmutter von früher aus der alten Heimat erzählten, sehr interessiert. Unsere Eltern haben immer nur gut über die Polen, mit denen sie gemeinsam in einem Dorf wohnten, erzählt. Später hatten wir sehr guten Kontakt nach Polen, und mein Vater hat eine Partnerschaft zwischen seiner alten (Mieścieso/Markstätt) und der neuen Heimat (Scharnebeck) ins Leben gerufen. Oft sind wir nach Polen gefahren und hatten auch oft Besuch von dort. Es entstanden herzliche Freundschaften, die bis heute bestehen und intensiv gepflegt werden. So war meine Liebe zu Polen entstanden und gewachsen, und meine Liebe zu Masuren begann bei meinem ersten Aufenthalt dort. Die Herzlichkeit der Menschen, die Landschaft und vieles mehr hat mich in den Bann gezogen und lässt mich nicht mehr los.

Mein Vater hat zu Lebzeiten, zum Glück noch rechtzeitig, ein Buch für uns geschrieben.

 

Wir sollten uns nie wiedersehen

 

So heißt das Buch, welches von den Kindheits- und Jugenderinnerungen meines Vaters Hubert Wendlandt handelt, der aus dem Dorf Gr. Mirkhof im Kreis Wongrowitz aus der Provinz Posen stammte. Anschaulich und interessant berichtet er über die Erlebnisse in seiner Kindheit, z.B. über das Leben im Dorf in der alten Heimat, die tragischen Ereignisse rund um den II. Weltkrieg, die Flucht, den Verlust des geliebten Vaters, die Anekdoten aus der Schulzeit und mit seiner Verwandtschaft, sowie die Erinnerungen an den Neuanfang nach der Flucht.

Ursprünglich waren seine Aufzeichnungen als leicht verständlich geschriebene Familienerinnerungen für die damals noch kleinen Enkelkinder gedacht. Mein Vater hat seine Erinnerungen an einer alten Schreibmaschine zu Papier gebracht und wahrscheinlich damit auch für sich seine eigene Vergangenheit aufgearbeitet. Die Schriften wurden zunächst in einem einzigen Exemplar von mir auf meinem ersten PC geschrieben, mit alten Bildern versehen, gebunden und nur der eigenen Familie zugänglich gemacht. Jetzt wurden sie von meinem Bruder Joachim Wendlandt überarbeitet und mit originalen Dokumenten, Bildern und Urkunden versehen. Das Zusammenwirken von kurzweiligen Geschichten und echten, ursprünglichen Belegen macht dieses Buch so interessant.

Zudem gibt es eine Facebookseite. Dort werden interessante Fotos, Dokumente und Geschichten geteilt, welche im Buch nicht vorkommen. Auch können dort Kommentare abgegeben und Fragen gestellt werden. Viele Leser des Buches meinten bislang, mein Vater habe hier einen echten, seltenen Schatz an Erinnerungen hinterlassen, und sie fühlten sich mitgenommen auf eine Zeitreise in ihre eigene Vergangenheit...

 

Beides nur bei Amazon erhältlich!

(Mein Bruder spendet einen Teil des Erlöses an den Verein Freunde Masurens)

 

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https://www.facebook.com/wirsolltenunsniewiedersehen

09. Januar 2021

 

Bäume und Äste an der Kirche in Warpuny/Warpuhnen

 

Heute Morgen ging es bei Eis und Schnee in Masuren den Ästen und Bäumen, die direkt neben der Kirche stehen und das Dach sowie die wertvollen bleiverglasten Fenster sehr stark gefährden, an den Kragen. Sie mussten leider gefällt werden. Diese Aktion wurde natürlich wieder unter Aufsicht von Christoph Grygo aus Krutyn durchgeführt.

Liebe Grüße und herzlichen Dank, lieber Christoph!!!!

 

Akrobatische Leistung!

Wir freuen uns sehr, dass die Arbeiten gut verlaufen sind und alle, die auf den Bäumen hingen und unter den Bäumen standen, unverletzt geblieben sind.

Allen Baumfällern ein herzliches Dankeschön nach Masuren. Wir waren in Gedanken den ganzen Tag bei Euch und haben gebetet, dass die Aktion gut verläuft.

07. Januar 2021

 

Weihnachtspost aus Masuren

 

Noch bevor die verschärften Corona-Maßnahmen in Kraft treten, traf sich der Vorstand des Vereins Freunde Masurens, Pastor Fryderyk Tegler, Matthias Nördemann und Kerstin Harms im Scharnebecker Büro zur ersten Sitzung im neuen Jahr.

Gemütlich bei Kaffee und masurischem Baumkuchen wurden die Ideen, Planungen und Projekte für das Jahr 2021 festgelegt und noch einmal über die Höhepunkte des alten Jahres gesprochen. Dabei wurden auch die vielen Briefe, ein ganzer Einkaufskorb voll, durchgesehen.

Auch wenn in diesem Jahr wegen Corona kein Weihnachtstransport stattfinden konnte, und somit die meisten Menschen kein Paket der Liebe, sondern nur einen Weihnachtsgruß vom Verein bekommen haben, ist die Dankbarkeit über unsere Hilfe, die wir in Masuren leisten, groß.

Wir möchten uns auf diesem Wege für die viele Post, ob aus Polen oder Deutschland, sehr sehr herzlich bedanken. Über jeden einzelnen Gruß haben wir uns sehr gefreut.

 

05. Januar 2021

 

Erste Beerdigung nach langer Zeit in der Kirche in Warpuny/Warpuhnen

 

Nach der Renovierung der Kirche in Wapruny/Warpuhnen fand nun die erste Beerdigung dort statt. Dieses wäre vorher nicht möglich gewesen. Auch die Orgel konnte zur Trauerfeier genutzt werden.

Wir hoffen nun auf die erste Trauung, die dort stattfinden wird.

Neujahr 2021

 

Wir wünschen allen Mitgliedern, Lesern und Freunden Masurens ein frohes, neues, gesundes und glückliches Jahr 2021 und begrüßen Sie auf einer neuen Seite und mit einer Impression aus Masuren....

Lesen Sie aber bitte über unsere Arbeit im Jahr 2020 den Text auf der Seite:

 

Aus dem Jahr 2020 2. HJ

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