Sehen Sie mehr über die Orgel, Spenden und Patenschaften auf den Seiten "Kirche Warpuny/Warpuhnen" und Unterseite "Orgel"
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Aktuelles

30. Juni 2020                                                

 

Sehr gute und erfreuliche Nachrichten  für das 10-jährige Jubiläum des Vereins Freunde Masurens e.V.

 

Der Verein freut sich riesig über die guten Nachrichten, die kurz vor dem 10-jährigen Jubiläum eintrafen. Zum einen ist die Orgel fertig repariert und wartet darauf, dass sie gespielt wird und mit ihrem schönen vollen Klang die Kirche erfüllen kann. Auch das nötige Geld für die Reparaturkosten in Höhe von

35.000,- € ist dank vieler vieler Spenderinnen und Spender rechtzeitig zusammengekommen.

Die Grenze nach Polen ist wieder auf und wir können mit einem Bus mit unseren Mitgliedern zu den Festlichkeiten nach Masuren reisen. Am 01.08.2020 wird in der ev. Kirche in Warpuny/Warpuhnen mit vielen Gästen die Einweihung der Orgel stattfinden. Bischof Paweł Hause aus Kętrzyn wird sie segnen und unser Mitglied Frau Dr. Susanne Borrek wird sie spielen.

Wir danken allen von ganzem Herzen, die dazu beigetragen haben, dass das Unmögliche möglich wurde, besonders Herrn Andrzej Kowalewski dem Orgelbauer aus Braniewo, seinem Team, Christoph Grygo und der Bürgermeisterin Justyna Galka.

 

Die Einladung zur Einweihung am 01.08.2020 um 16.00 Uhr:

28. Juni 2020                                                

 

Am 25. Juni in der Allgemeinen Zeitung der Lüneburger Heide erschienen

AZ 25.06. neu.pdf
PDF-Dokument [261.6 KB]

 

24. Juni 2020                                                

 

1. Probe mit Orgel und Trompete in der Klosterkirche in Oldenstadt

 

Heute trafen sich Susanne Borrek und Kerstin Harms zum ersten gemeinsamen Üben in der Klosterkirche in Oldenstadt bei Uelzen. Als vor einem Jahr während des Besuchs in der Kirche in Warpuny mit der Reisegruppe mehr oder weniger geunkt wurde, dass am 01.08.2020 zum 10-jährigen Jubiläum die Orgel wieder spielen wird, hat niemand daran geglaubt.

Nun ist es aber Wirklichkeit geworden, die Orgel ist repariert, das Geld (35.000 €) aus Spenden zusammengekommen, und nun wird es ernst.

Frau Borrek nimmt seit der Masurenreise im letzten Jahr Orgelunterricht und wird bei der Einweihung als erste offiziell als Mitglied des Vereins die wertvolle Orgel aus der Terletzki-Werkstatt aus Elbing spielen.

Einige Choräle werden von Kerstin Harms auf der Trompete begleitet.

 

 

19. Juni 2020                                                

 

Altar in der Kirche in Warpuny

 

Nun ist der Altar wieder ganz. Wie wir am 20. April 2020 hier auf unserer Homepage geschrieben haben, und auch Bilder dazugestellt haben, fehlte am Altar ein geschnitztes Holzteil. Familie Grygo hat das zweite Teil rekonstruiert und gestern am Altar angebracht. Nun  ist er wieder vollständig und würdig.

Wieder mal herzlichen Dank nach Masuren!!!!

 

17. Juni 2020                                                

 

Bibel von 1879

 

Heute bekam der Verein von einem lieben und treuen Mitglied eine Bibel aus dem Jahr 1879 geschenkt, die in Zukunft in der Kirche in Warpuny/Warpuhnen am Altar liegen soll.

Die Kirche ist 1881 erbaut und somit trennen beide nicht allzu viele Jahre.

Wir haben uns sehr gefreut und sagen hiermit herzlichen Dank.

 

14. Juni 2020                                                

 

Nur noch wenige Euro fehlen....

 

Es fehlen, um den Gesamtbetrag von 33.800 € für die Reparatur der Orgel  zusammen zu bekommen, nur noch wenige 100 €.

Es ist erstaunlich, dass durch den Einsatz vieler Helfer dieser hohe Betrag zusammengekommen ist.

Auf diesem Wege möchten wir uns bei allen Spenderinnen und Spender schon einmal sehr herzlich bedanken. Wir freuen uns sehr über das entgegengebrachte Vertrauen, dieses große Ziel zu erreichen. Ohne Sie alle hätten wir es nicht geschafft.

Ein Dank möchten wir nun auch unserem Mitglied Frau Dr. Susanne Borrek aussprechen, die die Idee mit den Patenschaften für die Orgelpfeifen hatte und dieses auch sehr aufwendig und akkurat umsetzt. Gerade ist die Tabelle wieder ergänzt worden.

Auch möchten wir ihr sehr sehr herzlich danken, dass sie seit der letzten Masurenreise im vergangenen Jahr Orgelunterricht nimmt und unermüdlich für den Gottesdienst am 01.08.2020 zum 10-jährigen Jubiläum des Vereins übt.

 

13. Juni 2020                                                

 

Auch die Arbeiten am unteren Mauerwerk an der Kirche in Warpuny/Warpuhnen in Masuren beginnen

 

Wir freuen uns, dass nun auch mit dem Mauerwerk am unteren Teil der Kirche in Warpuny begonnen wird. Hierzu ist nun nach langer Suche ein geeigneter Zement gefunden worden, der für historische Gebäude und für die Fugeninstandsetzung an denkmalgeschützten Objekten verwendet werden kann.

Wieder einmal hat sich Christoph Grygo damit auseinandergesetzt und hat es an dem Mauerwerk der Kirche getestet. Verschiedene Farben müssen nun ausprobiert werden, damit man sehen kann, wie und ob es im getrockneten Zustand mit den alten Fugen harmoniert.

Danke, lieber Christoph!!!!

 

Sehen Sie mehr auf der neue Seite: KIRCHE IN WARPUNY

 

https://www.freunde-masurens.de/kirche-in-warpuny-warpuhnen/mauerwerk/

 

04. Juni 2020                                                

 

Die Arbeiten an der Orgel gehen weiterhin zügig voran

 

Jeden Tag erhalten wir von dem Orgelbaumeister Andrzej Kowalewski interessante Bilder, die uns zeigen, wie die Arbeiten an der Orgel in der Kirche in Warpuny voranschreiten.

Auf jedem Bild erkennt man, auch der Laie, wie akurat und genau die Reparaturen und Rekonstruierungen ausgeführt sind.

Es werden jetzt sogar schon die Teile zusammengefügt und die einzelnen Pfeifen eingebaut. Hier auf den Bildern sieht man die Pfeifen Octave 4', Flote 8', Bordun 16, Einbau des Blasebalgs und viele weitere Schritte, die die drei Arbeiter ausführen.

 

01. Juni 2020                                                

 

Aufruf auf polnisch und deutsch für die Facebook-Freunde

 

Drodzy przyjaciele na Facebooku!

Cieszymy się bardzo, że interesujecie się remontem kościoła ewangelickiego w Warpunach, a obecnie również naprawą zabytkowych organów ze słynnego warsztatu Terletzki w Elblągu. Od lutego bieżącego roku organmistrz Andrzej Kowalewski z Braniewa prowadzi remont organów. Naprawia, remontuje, rekonstruuje, aby organy mogły ponownie rozbrzmieć koncertem 01. sierpnia 2020 r.

Stowarzyszenie Freunde Masurens/ Przyjaciół Mazur w Niemczech zebrało  już 31 000 euro (140 000 zł ) z  darowizn na remont organów. Brakuje nam tylko    12 000 zł. Być może, drodzy polscy przyjaciele, możecie nam pomóc zebrać pozostałą sumę. Bylibyśmy  bardzo wdzięczni. Nawet najmniejsza darowizna możne pomóc uratować organy. Potem powiemy razem, zrobiliśmy to, osiągnęliśmy wspólnie  nasz cel.  Przekazując darowiznę możecie również  zostać patronem piszczałki organowej, zapiszcie to wówczas na przelewie. Każdy patron piszczałki otrzyma specjalny certyfikat.

Serdecznie zapraszamy na koncert organowy 1. sierpnia 2020 r. o godzinie 16.00 w kościele w Warpunach.

Proszę przelać na konto: IBAN PL24 9350 0001 0300 1101 5001 0001 KOD SWIFT: POLUPLPR w Banku Spółdzielczym w Mikołajkach lub wpłacić bezpośrednio do  Pani Sołtys Warpun, Justyny ​​Gałki.

 

 

Liebe Facebook Freunde!  Wir freuen uns sehr, dass Sie so ein großes Interesse an der Erhaltung der ev. Kirche in Warpuny haben und zurzeit auch an der Reparatur der kunsthistorisch wertvollen Orgel aus der berühmten Werkstatt Terletzki aus Elbing. Am 01.08.2020 soll diese alte Orgel mit einem Konzert wieder eingeweiht werden. Der Orgelbauer Andrzej Kowalewski aus Braniewo ist bereits seit Februar sehr fleißig und engagiert damit beschäftigt, die einzelnen Teile zu reparieren, restaurieren und rekonstruieren, damit der Termin 01.08.2020 eingehalten werden kann. 31.000 € (140.000 Zł) hat der Verein Freunde Masurens e.V. in Deutschland bereits an Spendengeldern gesammelt, nun fehlen nur noch 12.000 Zł. Vielleicht können Sie, liebe polnische Freunde, mithelfen, den Rest aufzubringen. Wir wären Ihnen sehr dankbar, denn jede auch nur kleinste Spende würde helfen. Zusammen könnten wir dann sagen, wir haben es geschafft! Sie können auch mit der Spende Pate einer Orgelpfeife werden, dies bitte auf der Überweisung dazuschreiben, Sie erhalten dann ein Zertifikat.

Wir laden Sie hiermit schon sehr herzlich zu einem Orgelkonzert am 01.08.2020 um 16.00 Uhr in die Kirche in Warpuny ein.

Mögliche Überweisung bitte auf das Konto: IBAN PL24 9350 0001 0300 1101 5001 0001 SWIFT CODE: POLUPLPR bei der Bank Spółdzielczy w Mikołajkach oder direkt bei der Bürgermeisterin Justyna Gałka in Warpuny.

 

24. Mai 2020                                                

 

Wir haben es fast geschafft

 

Fast geschafft!!!! Heute kam die erlösende Nachricht von dem Orgelbauer Andrzej Kowalewski, dass er trotz vieler nicht vorhersehbarer Schwierigkeiten die wertvolle Orgel in der ev. Kirche in Warpuny/Warpuhnen bis zur Jubiläumsfeier des Vereins Freunde Masurens e.V. am 01.08.2020 fertigstellen kann und wird.  

Wir sind darüber sehr froh und dankbar, und hoffen nun inständig, dass die Corona Pandemie uns keinen Strich durch die Rechnung machen wird. Auch wenn es keine große Feier geben sollte, es wird auf alle Fälle an diesem Tag ein Orgelkonzert in der Kirche stattfinden.

Nun rufen wir noch einmal all diejenigen auf, die noch keine Patenschaft an einer Orgelpfeife für sich selbst, einen Freund oder nahen Angehörigen erworben haben, dies zu tun. Es wäre auch ein schönes, besonderes und originelles Geschenk für jemanden, der noch an seiner alten Heimat Ostpreußen hängt.

Sie sehen selbst, dass auf der anliegenden Tabelle nur noch wenig Auswahl ist, also nichts wie ran an die Überweisung!

 
   

Jeder Betrag, ob klein oder etwas größer, bringt uns dem Ziel, die wertvolle Orgel zu retten, näher!!!

Wir danken Ihnen im Voraus für Ihre Spende!!!!

Bitte tragen Sie auf der Überweisung Ihre Wunsch-Orgelpfeife ein.

Gerne helfen wir Ihnen auch dabei, wenn Sie es wünschen.

 

22. Mai 2020                                                

 

Auch gestern war wieder Besuch in Warpuny/Warpuhnen

 

Der Orgelbauer Andrzej Kowalewski konnte sich auch gestern wieder über Besuch in Warpuny freuen und die wirklich sehr sehenswerte Arbeit an der Orgel und den Pfeifen zeigen. Maria Grygo machte sich auf den Weg, und sie schrieb folgenden Kommentar bei Facebook:

 

Eine interessante Lektion - der Bau der Orgel und wie ihre Renovierung funktioniert. Alles darüber konnte ich heute bei einem Treffen mit dem Orgelmeister Herrn Andrzej Kowalewski erfahren. Ich konnte hineinschauen, mir alle Elemente ansehen, die Namen der Pfeifen und ihre Stimmung kennen lernen. Die Macht der Eindrücke.

 

Lieber Herr Kowalewski und lieber Christoph Grygo, herzlichen Dank für die Übersendung der sehr interessanten Bilder. Unsere Leserinnen und Leser können sich somit einen guten Eindruck von den gut fortschreitenden Arbeiten an der Orgel machen und sehen, dass ihre Spende gut angekommen ist!

 

16. Mai 2020                                                

 

Hoher Besuch in Warpuny/Warpuhnen

 

Durch die Ausgangssperre wegen der Corona Pandemie in Polen, die nun aber auch gelockert wurde, wagten sich bislang nur Christoph Grygo und die Bürgermeisterin Justyna Galka in die Kirche in Warpuny/Warpuhnen, um sich  den Fortschritt der Reparaturarbeiten anzusehen.

Nun aber besuchte der ehemalige Landtagspräsident von Ermland und Masuren Julian Osiecki mit seiner Frau Jadwiga, der ehemaligen Stadtdirektorin von Mragowo/Sensburg, die Kirche und den Orgelbauer Andrzej Kowalewski, der mit seinen Arbeitern bei dem Ehepaar Osiecki während der Woche wohnt und liebevoll versorgt wird.

Beide waren erstaunt über das Ausmaß der Arbeiten und den Fortschritt, können sich aber nicht vorstellen, wie die vielen Teile, die in dem ganzen oberen Teil auf der Empore gelagert sind, wieder zu einer Orgel zusammengefügt werden sollen.

Im Auftrag des Vereins Freunde Masurens e.V. dankte Julian Osiecki den fleißigen Arbeitern von ganzem Herzen und besuchte auch den Nachbarn Herrn Karol Jedrzejczyk, der den Drei-Phasen Strom zu Verfügung stellt, und sprach ihm seinen Dank aus.

Liebes Ehepaar Osiecka, herzlichen Dank für den Bericht und die Übersendung der Bilder.

14. Mai 2020                                                

 

Arbeiten an der Orgel in Warpuny werden fortgesetzt

 

Die Arbeiten an der Orgelreparatur in der ev. Kirche in Warpuny/Warpuhnen  sind fortgesetzt worden. Zum Teil können die reparierten Einzelteile schon wieder zusammengefügt werden. Auch erhielt die Orgel die wichtige Stromzufuhr, die ein freundlicher Nachbar zur Verfügung stellt.

Für einen Laien sind es sicher Bilder der Verwunderung, dennoch sieht es alles schon sehr gut aus.

 

10. Mai 2020                                                

 

Arbeitseinsatz in Masuren

 

Großer Arbeitseinsatz bei den Vereinen aus Reszel, Kętrzyn, dem Verein Blusztyn und mehreren Mitgliedern aus dem Verein Freunde Masurens e.V., darunter die Familie Grygo, natürlich alles mit dem vorgeschriebenen Abstand. Unser Verein hat sich ebenfalls zur Aufgabe gemacht, diese wertvolle Arbeit auf alten evangelischen Friedhöfen zu unterstützen.

Durch Corona konnten wir nicht dabei sein!

Gestern wurde in Bezławki/ Beslack das Gelände vom Pfarrhaus sauber gemacht, dieses ist 1945 abgebrannt.

Es wurden Buschzeug und Müll entsorgt und Bäume gerodet. Bei den Aufräumarbeiten wurde sogar der Eingang zum Keller gefunden. Ein Mann ist hineingekrochen und stellte fest, dass er noch intakt ist.

Es gab zur Belohnung leckeres Essen von Karczma Berta: die Spezialität „Kibiny“.

Wir danken allen, die sich an dieser Arbeit beteiligt haben und Familie Grygo für die eindrucksvollen Bilder!!!

 

06. Mai 2020                                                

 

Viele neue und sehr beeindruckende Bilder von der Orgelreparatur

 

Heute erreichten uns wieder sehr viele und sehr beeindruckende Bilder von der Orgelreparatur aus Warpuny/Warpuhnen von dem Orgelbauer Herrn Andrzej Kowalewski und Christoph Grygo.

Es geht jetzt in die Feinarbeiten. Das Fußpedal ist fast fertig und an der Orgeltastatur wird gearbeitet. Auch einige Pfeifen sind erneuert worden.

Eine unbeschreibliche Arbeit die Herr Kowalewski dort mit seinen Arbeitern leistet.

Auf diesem Wege, Herr Kowalewski, ein sehr sehr herzliches Dankeschön an Sie und Ihr ganzes Team für die hervorragende Arbeit!!!!

 

03. Mai 2020                                                

 

Wieder erfreuliche Nachrichten aus Masuren

 

Gestern erreichten uns wieder erfreuliche Nachrichten und Bilder aus Masuren von der Kirche in Warpuny/Warpuhnen. Dort wird mit Hochtouren an der Reparatur der wertvollen Orgel aus der Terletzki Werkstatt aus Elbing gearbeitet.

Die Bürgermeisterin des Ortes Justyna Galka und Christoph Grygo haben es geschafft, dass die Kirche jetzt mit 3-Phasen Strom ausgestattet wurde. Ein hilfsbereiter Nachbar stellt hierzu seinen Strom zur Verfügung. Somit haben die Arbeiter es leichter und können mehrere elektrische Maschinen gleichzeitig benutzen.

Am Montag beginnen die Arbeiten wieder in der Kirche an der Orgel und im Juni wird der Dachdecker mit den Arbeiten am Dach beginnen.

Das Bundesamt für Kultur und Medien in Bonn hat das Geld hierfür  bewilligt und das Bundesverwaltungsamt hat es bereits auf unser Konto überwiesen.

Wir danken auf diesem Weg allen, die es immer wieder ermöglichen, dass wir vorankommen, trotz Coronapandemie!!!!

Ganz, ganz lieben und sehr herzlichen Dank besonders an Justyna Galka, Christoph Grygo und Familie, Andrzej Kowalewski und das BKM, sowie vielen anderen hilfsbereiten Menschen, die uns in Masuren unterstützen!!!

25. April 2020                                                

 

Weiterhin arbeitet der Orgelbauer Andrzej Kowalewski unermüdlich 

 

Gefangen in seiner Werkstatt in Braniewo/Braunsberg repariert der Orgelbauer Andrzej Kowalewski unermüdlich an kaputten Teilen der Orgel. Sei es für die Handtastatur, Fußpedale oder vieles mehr....

Es kam auch ein wertvolles Handbuch zu Tage.....

Ab 04.05.2020 werden evtl. wieder die Arbeiten in Warpuny weitergeführt.

Vielen Dank für die interessanten Bilder und Ihre Arbeit, lieber Herr Kowalewski

 

20. April 2020                                                

 

Trotz Corona Pandemie hat Familie Grygo aus Krutyn/Kruttinnen immer  eine schöne und erfreuliche Überraschung parat

 

Am Altar in der Kirche in Warpuny/Warpuhnen fehlte ein wertvolles geschnitztes Teil, das Familie Grygo in liebevoller Kleinarbeit mühevoll ersetzt hat.

Diese Bilder erreichten uns heute mit großer Freude. Eigentlich sollte es eine Überraschung vor Ort in Masuren sein, aber wegen Corona sind ja zur Zeit keine Reisen möglich.

Also auf diesem Wege, liebe Familie Grygo, ein herzliches Dankeschön nach Masuren, die Überraschung ist Euch gelungen.

 

14. April 2020                                                

 

Die Tabelle füllt sich mit den Orgelpfeifen-Patenschaften für die Reparatur der wertvollen Terletzki Orgel in der Kirche in Warpuny!

 

Liebe Spenderinnen und Spender,

 

wir vom Verein Freunde Masurens e.V. wollen Ihnen einen kleinen Zwischenbericht über die große Spendenbereitschaft geben und Ihnen schon einmal sehr herzlich danken.

Nie hätten wir gedacht, dass so viele Menschen Anteil an der Kirche in Warpuny/Warpuhnen, und besonders an der Orgel, nehmen.

Wir freuen uns nicht nur über die Spenden, sondern auch über die Orgelpfeifen-Patenschaften. Unten sehen Sie den aktuellen Stand derTabelle.

Sollten Sie auch Interesse an einer Patenschaft haben oder einfach nur spenden wollen, schauen Sie auf die Seite

https://www.freunde-masurens.de/kirche-in-warpuny-warpuhnen/orgel/

 

Der Orgelbauer hat mit zwei Helfern bereits die Orgel auseinander genommen und repariert die kaputten Teile in der Kirche und zu Hause in seiner Werkstatt. Auf der Seite Kirche in Warpuny sehen Sie auf der neuen Seite Bilder von der Reparatur der Orgel.

https://www.freunde-masurens.de/kirche-in-warpuny-warpuhnen/bilder-von-der-reparatur/

 

11. April 2020                                                

 

Frohe Ostertage

 

Allen lieben Mitgliedern und Lesern unserer Homepage wünschen wir in dieser für alle schwierigen Zeit ein frohes und besinnliches Osterfest.

Bleiben Sie gesund!

 

Der Vorstand vom Verein Freunde Masurens e.V.

 

Kerstin Harms

Pastor Fryderyk Tegler

Matthias Nördemann

 

02. April 2020                                                 NEU   NEU   NEU

 

Weitere beeindruckende Bilder von der Reparatur der Orgel finden Sie auf der folgenden Seite:

 

Heute bekamen wir wieder Bilder von dem Orgelbauer Herrn Kowalewski, der in seiner Werkstatt in Braniewo/Braunsberg die Pfeifen und die Fußpedale repariert und die Griffe für die Holzrohre anfertigt.

 

https://www.freunde-masurens.de/kirche-in-warpuny-warpuhnen/bilder-von-der-reparatur/

 

30. März 2020                                                

 

Wir wünschen unseren Mitgliedern, Lesern dieser Homepage und allen Menschen auf der Welt Gesundheit und Wohlergehen in dieser schweren Zeit.

 

17. März 2020

 

Absage unserer Vollversammlung

 

Liebe Mitglieder,

 

auch wir vom Verein Freunde Masurens e.V. müssen uns den aktuellen Gegebenheiten wegen des Corona Virus´ anpassen und sagen aus diesem Grund unsere Jahresvollversammlung am 04.04.2020 im Kloster Lüne ab. Einen neuen Termin können wir Ihnen/Euch leider noch nicht mitteilen, weil wir, genauso wie alle anderen, die Situation nicht vorhersagen können.

Vielen Dank für das Verständnis und bleibt alle verschont und gesund.

 

Mit herzlichen Grüßen und besten Wünschen vom ganzen Vorstand

 

Eure Kerstin Harms

 

12. März 2020

 

Ein Traumprojekt geht im Jubiläumsjahr für den Verein Freunde Masurens e.V. in Erfüllung

 

Im letzten Jahr wurde nach anfänglichen großen Schwierigkeiten der Kirchturm der evangelischen Kirche in Warpuny/Warpuhnen in Masuren schneller fertig als erwartet. Viele Menschen, auch wir vom Verein, hielten das Projekt für uns etwas „groß“, aber wir haben es durchgezogen und nun erstrahlt der Turm in neuem Glanz.

Das hat uns nun ermutigt, ein noch größeres Projekt in die Hand zu nehmen, und auch dieses wollen wir schaffen. Neben den Türen, die erneuert werden müssen, und den Balken und Dachpfannen, die ersetzt werden, wollen wir die wertvolle Orgel aus der Terletzki Werkstatt aus Elbing reparieren lassen.

Da nun festgestellt wurde, dass sie in Polen nicht unter Denkmalschutz steht, sind wir einerseits frei von Auflagen und konnten den Auftrag bereits an eine polnische Orgelbaufirma vergeben. Andererseits werden wir von der Bundesregierung aus Deutschland keine finanzielle Unterstützung erhalten und sind somit auf uns allein gestellt. Aber wir sind zuversichtlich und hoffen, dass wir es mit Ihrer Hilfe schaffen werden.

Unsere Bitte an Sie und Euch: Bitte helfen Sie uns mit Spenden, jeder kleinste Betrag hilft, damit schon am 01.08.2020 zum 10-jährigen Jubiläum des Vereins Freunde Masurens e.V. und auch weiterhin die Orgel in der Kirche wieder gespielt wird und dem Gotteshaus ihren einstigen Klang zurückgibt.

Sie können auch eine Patenschaft über eine Orgelpfeife erwerben und erhalten dann von uns eine Urkunde mit Bezeichnung des Registers und der Tonhöhe Ihrer Pfeife sowie ein Foto und ein Klangbeispiel des Orgelregisters (als mp3—Datei). Wenn Sie Interesse oder Fragen haben, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.

 

12. März 2020

 

Werden Sie Pate einer Orgelpfeife

 

Lesen Sie auf der Seite KIRCHE IN WARPUNY/WAHRPUNEN unter der Rubrik "Orgel", wie Sie unser Projekt, die wertvolle Orgel aus der Terletzki Werkstatt aus Elbing wieder spielbar zu machen, unterstützen können!

 

https://www.freunde-masurens.de/kirche-in-warpuny-warpuhnen/orgel/

 

08. März 2020

 

Vortrag in Hannover bei der Gemeinschaft Evangelischer Posener

 

Kerstin Harms hielt heute in Hannover bei dem Regionaltreffen der Gemeinschaft Evangelischer Posener einen Vortrag mit demThema "Ich bin kein Flüchtling, aber ein Kind von Flüchtlingen", der sehr gut ankam und bei vielen Zuhörern Erinnerungen wachrief und Tränen fließen ließ ....

Das Treffen begann mit einem sehr feierlichen Gottesdienst in der Matthäikirche, die Predigt hielt Pfarrer Christfried Bölter aus Thüringen. Anschließend gab es in den Räumen des Gemeinschaftshauses der ev. Kirche Kaffee und Kuchen.

Kerstin Harms ist seit dem 01.01.2020 bei den "Posenern" ehrenamtliche Mitarbeiterin und wird in Zukunft die Regionaltreffen in Hannover, Reinhardsbrunn (Thüringen) und in Potsdam organisieren. Sie unterstützt die langjährige Geschäftsführerin Karin Ziegeler, die aus gesundheitlichen Gründen einen Gang zurück schalten muss.

Nach wie vor schlägt ihr Herz für Masuren, aber die Wurzeln ihrer Vorfahren kommen aus der Provinz Posen.

 

07. März 2020

 

Veröffentlichung auf der Seite Ostpreußen.net

 

Sehen Sie auch die Seite Ostpreußen.net.

Vielen Dank, Herr Höhne, für die Veröffentlichung unseres Aufrufes, bei der Rettung der wertvollen Orgel aus der Terletzki-Werkstatt aus Elbing zu helfen!

 

http://www.ostpreussen.net/

 

06. März 2020

 

Erinnerung an die weltberühmte Orgelbauanstalt Terletzki in Elbing

 

Sehen Sie auf der Seite "Kirche in Warpuny/Warpuhnen" einen sehr interessanten Artikel von der Terletzki-Werkstatt aus Elbing, die 1882 auch die Orgel in der Kirche in Warpuny/Warpuhnen gebaut hat.

 

https://www.freunde-masurens.de/kirche-in-warpuny-warpuhnen/orgel/

 

25. Februar 2020

 

Bilder vom Uplicksee in Masuren

 

Schöne Bilder vom Uplicksee in Masuren in der Nähe von Krutyn sendete uns das Ehepaar Grygo. Vielen herzlichen Dank!

 

20. Februar 2020

 

Zweitägige Ausstellung im Glockenhaus in Lüneburg

 

Am 10. und 11. Juni 2020 wird der Verein Freunde Masurens e.V. zusammen mit der Stiftung Haus im Park aus Hamburg-Bergedorf die Ausstellung  „Namentuch-Denkmal – Garten der Stillen Helden“ in Lüneburg im Glockenhaus zeigen. Das Projekt wurde von Frau Dr. Anette Hülsmeyer ins Leben gerufen und soll an den zivilen Widerstand und an solidarisches Handeln während der Zeit des Nationalsozialismus erinnern. Hierfür werden die Namen von Menschen, die Verfolgten selbstlos geholfen haben, auf Tücher gestickt und individuell gestaltet. Die Dokumentation zum jeweiligen Tuch erzählt von Mitgefühl und Mut, von Menschlichkeit und Zivilcourage. Aus den Namentüchern dieser stillen Helden entsteht ein weiches, textiles Denkmal, das auf Wanderschaft gehen kann.

Nun geht es auf Wanderschaft nach Lüneburg. Die Idee dazu entstand bei dem Treffen in Hamburg anlässlich der Verleihung des Bertini-Preises. Der Termin wurde in die Zeit gelegt, in der Schülerinnen und Schüler aus dem Marion Dönhoff Gymnasium in Mikołajki/Nikolaiken zum Schüleraustausch  nach Melbeck in das Gymnasium Lüneburger Heide kommen werden. Auch an der Schule in Mikolajki/Nikolaiken wurde ein Namentuch für einen "Stillen Helden", für Gräfin Marion Dönhoff, gestaltet. https://de.wikipedia.org/wiki/Marion_Gr%C3%A4fin_D%C3%B6nhoff,

Weitere 23 Tücher kommen von Schulen aus der Stadt und dem Landkreis Mragowo/Sensburg in Masuren.  

 

 

14. Februar 2020

 

Ehemaliges Schloss der Familie Lehndorff

 

Ein Bericht von Maria Grygo: Sztynort, eine Stadt aus dem 14. Jahrhundert. Seit mehr als sechshundert Jahren Sitz der Familie Lehndorff. Im Dorf gibt es einen Palast, der zwischen 1689 und 1691 erbaut wurde, dahinter befindet sich ein Park mit Gassen und Resten des Anwesens. Aber heute wandern wir entlang einer schönen Eichenallee zur Halbinsel in der Nähe der Landenge zwischen dem Sztynorckie-See und Dargin zur neugotischen Kapelle, die 1858 erbaut wurde. Der zweigeschossige Tempel in Form eines achteckigen Gebäudes mit sternförmigem Gewölbe fungierte nicht nur als Ahnengrab, sondern auch als Kapelle (die Krypta befand sich im Untergrund). Im unterirdischen Teil befanden sich Särge mit den Überresten der verstorbenen Familienmitglieder. Um die Kapelle herum befindet sich ein Friedhof. Derzeit wird das Mausoleum in Sztynort renoviert, die Initiatoren der Restaurierung sind: Prof. Wolfram Jäger, Professor der Technischen Universität Dresden und der Stiftung Deutsch-Polnischer Kulturdenkmalschutz. Die Renovierungsarbeiten wurden am 23. September 2017 offiziell eingeleitet. Zu Beginn wurde das gesamte Dach nach der alten Bautechnik rekonstruiert. Das Ziel der Aktivitäten in der Dolchkapelle ist: "Die Würde der hier begrabenen Toten wiederherzustellen und ein wertvolles Denkmal aus der Ruine zu heben".

 

https://mazury.info.pl/sztynort/

 

12. Februar 2020

 

Mausoleum der Familie Lehndorff

 

Familie Grygo sandte uns Bilder vom Mausoleum der Familie Lehndorff. Ein weiter matschiger Weg, 2 km vom Schloss entfernt...., aber für die Grygos wie immer kein Problem.

 

08. Februar 2020

 

Geburtstag und Neujahrsempfang

 

Am Dienstag wurde die Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in Danzig, Cornelia Pieper, 61 Jahre alt und hat zum Neujahrsempfang nach Zoppot eingeladen. Hochkarätige Persönlichkeiten wie der Präsident von Sopot Jacek Karnowski, die Präsidentin von Danzig Aleksandra Dulkiewicz, die stellvertretende Kulturministerin Magdalena Gawin, der Marschall von Pommern Mieczyslaw Struk, der Botschafter von Deutschland Rolf Nikel und - nicht zuletzt - der Vertreter der Europäischen Kommission in Polen Marek Prawda und der Botschafter von Slowakei Joachim Bleicker, der sich über ein Wiedersehen mit den Freunden Masurens freute. Herr Bleicker war bei der Entstehung des Vereins Generalkonsul von Danzig und hatte 2011 Pastor Tegler und Kerstin Harms zu einem Treffen in das Generalkonsulat eingeladen.

Die jetzige Generalkonsulin Cornelia Pieper wird die Schirmherrschaft zu den Feierlichkeiten anlässlich des 10-jährigen Bestehens am 01.08.2020 übernehmen, welches in Masuren gefeiert werden soll.

Auch hier auf dem Neujahrsempfang konnten wieder fruchtbare Gespräche mit "alten" Freunden und "neuen" Bekanntschaften geführt werden.

 

06. Februar 2020

 

Drei erfolgreiche Tage in Polen

 

Pastor Fryderyk Tegler und Kerstin Harms haben drei sehr erfolgreiche Tage in Gdansk (Danzig) und Sopot (Zoppot) verbracht. Viele interessante Gespräche konnten geführt werden und wichtige Themen wurden erörtert.

Mit dem Ehrenmitglied Julian Osiecki und seiner Ehefrau Jadwiga konnten viele Details für das bevorstehende 10-jährige Jubiläum des Vereins Freunde Masurens e.V. am 01.08.2020 besprochen und geplant werden.

Auf der Eröffnungsfeier zur Austellung "100 Jahre Deutsches Generalkonsulat in Danzig" hat die Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in Danzig, Frau Cornelia Pieper, über die wechselhafte und schwierige Vergangenheit einen sehr interessanten Vortrag gehalten.

Nach der Begrüßung hochkarätiger Gäste gab es für alle die Möglichkeit, Dokumente und Bilder im Generalkonsulat anzuschauen. Anschließend wurden wir zu einem Empfang in das wunderschöne Restaurant Majolika eingeladen und hatten dort die Gelegenheit, alte Bekannte zu treffen und neue Freundschaften zu knüpfen und zu schließen. 

 

Fortsetzung folgt....

01. Februar 2020

 

Feierlichkeiten in Sopot/Zoppot und Gdansk/Danzig

 

Am 02.02.2020 starten Pastor Fryderyk Tegler und Kerstin Harms vom Verein Freunde Masurens gleich zu drei Feierlichkeiten nach Polen.

 

- Ausstellung "100 Jahre Deutsches Generalkonsulat in Danzig" (03.02.2020)

 

- Traditioneller Neujahrsempfang des Generalkonsulats in Sopot (04.02.2020)

 

- Geburtstag von Frau Cornelia Pieper, der Generalkonsulin der Bundesrepublik      Deutschland in Danzig (04.02.2020)

 

Frau Pieper wird als Generalkonsulin die Schirmherrschaft über die Feierlichkeiten zum 10-jährigen Jubiläum vom Verein Freunde Masurens am 01.08.2020 übernehmen, die in Masuren stattfinden werden.

 

31. Januar 2020

 

Geburtstag in Masuren

 

Heute gratulieren wir unserem lieben Mitglied Frau Maria Grygo aus Krutyn in Masuren zu ihrem Geburtstag und wünschen ihr auf diesem Wege alles Liebe, Gute und vor allem Gesundheit.

Es ist das erste Mal, dass wir hier auf der Homepage jemandem zum Geburtstag gratulieren, aber Maria Grygo engagiert sich so sehr für den Verein Freunde Masurens e.V.  und hat es verdient, an diesem Tag hier geehrt zu werden.

 

"Liebe Maria, wir danken Dir für alles, was Du für uns, für den Verein tust, und wünschen Dir im Kreise Deiner Familie einen ruhigen, besonnenen und freudigen Tag. Bleib uns treu, wir brauchen Dich!!"

 

Der Vorstand vom Verein Freunde Masurens e.V. und alle Mitglieder!!!!!!

 

29. Januar 2020

 

Winter in Masuren

 

Heute ist nun endlich der Winter in Masuren eingezogen. Die ganz frischen Schneebilder kommen natürlich von Familie Grygo. Herzlichen Dank

28. Januar 2020

 

Verleihung des Bertini-Preises für junge Menschen mit Zivilcourage

 

Gestern fuhr eine Abordnung des Vereins Freunde Masurens e.V. auf Einladung zur Verleihung des Bertini-Preises nach Hamburg in das Ernst-Deutsch-Theater.

Der Bertini-Preis wird an junge Menschen verliehen, die sich für ein solidarisches Zusammenleben in Hamburg engagieren. Er unterstützt Projekte, die gegen Ausgrenzung von Menschen eintreten, und er fördert Vorhaben, die Erinnerungsarbeit leisten. Der Preis wird immer am 27. Januar verliehen, dem Jahrestag der Befreiung von Auschwitz, dem Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. Der Name des Preises geht zurück auf den Roman „Die Bertinis“ von Ralph Giordano und auf den darin enthaltenen Aufruf zur Zivilcourage (bekannt auch durch das Buch „Ostpreußen ade“).

Zu der Veranstaltung kamen über 500 Gäste, die von der Intendantin des Ernst Deutsch Theaters, Isabella Vértes-Schütter, dem ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Peter Tschentscher, und der Bischöfin Kirsten Frehrs herzlich begrüßt wurden.

Durch das Programm führte der Moderator Christian Buhk vom NDR und für die musikalische Umrahmung sorgten stimmungsvoll „Die Alsterboys“.

Bei der Verleihung trafen Pastor Tegler, Hanna Firch und Kerstin Harms auch auf Frau Dr. Hülsmeyer, der Initiatorin des „Namentuch Denkmals, Garten der Stillen Helden“, die dort im Foyer einige Namentücher ausstellte. Das Projekt soll an den zivilen Widerstand und an solidarisches Handeln während der Zeit des Nationalsozialismus erinnern. Hierfür werden die Namen von Menschen, die Verfolgten selbstlos geholfen haben, auf Tücher gestickt und individuell gestaltet. Die Dokumentation zum jeweiligen Tuch erzählt von Mitgefühl und Mut, von Menschlichkeit und Zivilcourage. Aus den Namentüchern dieser stillen Helden entsteht ein weiches, textiles Denkmal, das auf Wanderschaft gehen kann.

Da in diesem Jahr der erste Schüleraustausch zwischen dem Marion Dönhoff Gymnasium in Mikołajki  (Masuren) und dem Gymnasium Lüneburger Heide (Melbeck) vom Verein Freunde Masurens e.V. mit organisiert wird, entstanden im Gespräch neue Ideen zu einem neuen gemeinsamen Projekt.

 

Lesen Sie auch mehr hierzu auf den Seiten:

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Ralph_Giordano

https://www.stiftung-hausimpark.de/namentuch-denkmal

 

 

26. Januar 2020

 

Heiliger Bruno

 

Der Heilige Bruno” Ein Denkmal erinnert an den „Heiligen Bruno“. Er wurde im Jahre 974 auf der Burg Querfurt geboren und war mit der sächsischen Kaiserfamilie verwandt. Der ”H.B.” war beharrlicher Befürworter der Bemühungen um Versöhnung zwischen Ost und West, Fürsprecher des Friedens zwischen den Völkern. Bei Lötzen starb er am 09. März 1009 den Märtyrertod.

 

Lesen Sie mehr hierzu auf den Seiten:

 

https://ostpreussen.net/ostpreussen/orte.php?bericht=253

http://www.xn--ltzen-jua.de/html/body_bruno.php

 

 

19. Januar 2020

 

Feste Boyen

 

Christoph Grygo besuchte heute die Feste Boyen. Die Festung wurde als preußische Ringfestung in Lötzen zwischen 1847 und 1855 errichtet. Sie liegt zwischen dem Kissainsee, dem südlichsten Teil des Mauersees, und dem Löwentinsee. Die 100 Hektar große Anlage bildete ein Hauptglied der preußischen Befestigungsanlagen, die die östlichen Grenzen Ostpreußens gegen Russland sichern sollten. Sie liegt auf einer strategisch wichtigen Landenge. Preußens Kriegsminister Hermann von Boyen überzeugte König Friedrich Wilhelm IV., dort eine der imposantesten Festungen ganz Masurens zu bauen. Zwischen 1847 und 1855 wurden die Bastionen und Pulvertore, Wassergräben, Kasernen und alle weiteren erforderlichen Gebäude errichtet. Die Festung hat die Form eines siebenzackigen Sterns, die durch die mächtigen Erdwälle, Mauern und Gräben unterstrichen wurde. In die Festung führen vier Tore. Der Hauptzugang ist das doppelte Lötzener Tor mit vorgelagerter Zugbrücke vor dem inneren Tor, daneben gibt es das Rastenburger Tor und das Pulvertor. Bereits bei der Errichtung der Bahnlinie wurde das Wassertor geschlossen. Die Festung wurde 1914 kurzzeitig durch die russische Armee belagert, aber nicht eingenommen.

 

Lesen Sie mehr hierzu auf den Seiten:

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Feste_Boyen

http://genwiki.genealogy.net/Feste_Boyen

https://www.polish-online.com/polen/staedte/festung-boyen-loetzen.php

 

15. Januar 2020

 

Weihnachtspost aus Masuren

 

Gestern wurde in den Büroräumen des Vereins Freunde Masurens in Scharnebeck der Weihnachtsbaum geplündert und sich noch einmal an den zahlreichen Briefen und Geschenken aus Masuren gefreut. Viele, viele Menschen haben sich für die "Pakete der Liebe" bedankt, die der Verein zum 1. Advent mit dem Weihnachtstransport für Bedürftige nach Masuren brachte. Unzählige, zum Teil selbstgebastelte Karten und liebevoll gestaltete Weihnachtsgeschenke erreichten uns.

Auf diesem Wege danken wir allen, die auch uns mit ihrer Weihnachtspost eine große Freude bereitet haben.

 

13. Januar 2020

 

Die tragische Flucht der Ostpreußen vor der Roten Armee

 

Wir gedenken aller, die ihre geliebte Heimat und Angehörige auf der Flucht und im Krieg verloren haben...Artikel aus der heutigen Ausgabe im FOCUS:

 

Vor 75 Jahren, am 13. Januar 1945, startete die große Offensive der Roten Armee gegen die klar unterlegene deutsche Wehrmacht. Für Millionen Deutsche im Osten begann eine Tragödie. Darunter waren 2,5 Millionen Ostpreußen, die sich im eiskalten Winter völlig unvorbereitet auf die Flucht begeben mussten.

Am Tag zuvor war er zu hören gewesen, der Kanonendonner von der Front, die inzwischen bedrohlich nahe an das kleine Dorf Jäglack herangerückt war. Am Mittag dieses neuen Tages Ende Januar 1945 zogen Soldaten der Wehrmacht auf ihrem Rückzug nach Westen durch den Ort und waren entsetzt, dass sie hier noch Einwohner antrafen.

Das war aber gar nicht verwunderlich, schließlich hatte den ostpreußische Gauleiter Erich Koch und die örtliche NSDAP-Kreisleitung jede Flucht vor der heranrückenden Roten Armee untersagt. Wer dem Befehl zu bleiben nicht Folge leistete, musste damit rechnen, standrechtlich erschossen oder am nächsten Baum aufgeknüpft zu werden.

Doch jetzt kannten die Menschen in Jäglack kein Halten mehr. In allergrößter Eile packten sie das notwendigste auf Pferdewagen oder Schubkarren oder Schlitten und machten sich auf die Flucht. Während in unmittelbarer Nähe der Horizont rot leuchtete, weil die Nachbardörfer schon brannten, wurden die Wagen mit Dachkonstruktionen aus Latten und dünnen Brettern versehen, über die Teppiche und Strohmatten gespannt wurden.

Dann wurde alles verstaut, was man für eine längere Flucht brauchen könnte: Kleidung, Bettzeug, Lebensmittel und Hafer für die Pferde. Am Nachmittag setzte sich der Treck der Jäglacker in Bewegung – in eine ungewisse Zukunft.

Temperaturen fielen auf minus 20 Grad

So erinnert sich der Schriftsteller Arno Surminski an die Flucht, die er als Zehnjähriger in diesem eiskalten Winter 1945 erlebte. Das Land war tief verschneit, die Temperaturen waren auf minus 20 Grad gefallen – am Tage. Ganz am Anfang empfand der Junge die Flucht noch als ein spannendes Abenteuer, doch er sollte sich sehr bald besinnen. „Als ich sah, wie hilflos die Erwachsenen waren und dass auch sie selbst allem willkürlich ausgesetzt waren, da war ich sehr verunsichert“.

Arno sollte in den folgenden Wochen auf der Flucht Dinge sehen und erleben, die man keinem Menschen wünscht. Schon gar nicht einem zehn Jahre alten Kind.

Ostpreußen blieb lange vom Krieg verschont

Ostpreußen war bis zum Sommer 1944 vom Zweiten Weltkrieg vollkommen verschont geblieben, weshalb viele Kinder aus dem häufig bombardierten Berlin dorthin in Sicherheit gebracht worden waren. Ende August hatte es dann zwei verheerende Bombenangriffe auf die Hauptstadt Königsberg gegeben, mit tausenden Toten. Im Oktober war die Rote Armee bereits ganz kurz auf Reichsgebiet vorgedrungen, doch hatte sie dann an der Grenze den Vormarsch gestoppt.

Was folgte, war die Ruhe vor dem Sturm der Stalinorgeln, mit denen die Rote Armee am 12. Januar 1945 ihre Winteroffensive startete. Das Ziel war Berlin und der Vormarsch war rasant, denn die Wehrmacht hatte der sowjetischen Überlegenheit nichts mehr entgegenzusetzen. Bei Panzern lautete das Verhältnis bis zu 100 zu 1 und bei Soldaten 20:1.

Adolf Hitler aber hatte alle Warnungen vor dieser Überlegenheit als Hirngespinste abgetan – die Menschen in Ostpreußen sollten für die absurde Fehleinschätzung jetzt bitter bezahlen. Denn außer in einem schmalen Streifen direkt vor der Front hatte der „Führer“ ausdrücklich verboten, die Menschen in den Gebieten zu evakuieren, die von der Roten Armee bedroht wurden. Das galt nicht nur für Ostpreußen, sondern unter anderem auch für Westpreußen oder Schlesien.

Schnell entstand ein unbeschreibliches Chaos auf den Straßen

„Die Hölle riss ihr Maul auf“, schrieb später ein Historiker über das, was nun geschah. Hals über Kopf machten sich im Januar allein im nördlichen Frontgebiet, also in Ost- und Westpreußen, rund 2,5 Millionen Menschen auf die Flucht. Schnell entstand ein unbeschreibliches Chaos auf den Straßen und Wegen, das jeder Beschreibung spottet.

Kilometerlange Trecks zogen zwischen Mitte Januar und Ende März durch das Land und verstopften die Straßen für die sich zurückziehende Wehrmacht. Immer wieder mussten die Wagen in die Straßengräben ausweichen, viele gingen dabei kaputt und konnten nicht mehr weiterbewegt werden. Den meisten Flüchtlingen gingen schon nach wenigen Tagen die Lebensmittel aus und beißender Hunger war die Folge.

Schlimmer aber noch war in den ersten Wochen die unerbittliche Kälte. Ostpreußen erlebte den kältesten Winter seit Jahren. Überall drang diese Kälte ein, da nutzten auch die vielen Jacken, Pullover und Decken nichts, in die die Menschen sich auf den Wagen eingehüllt hatten. Am schlimmsten betroffen waren die Alten und die ganz Kleinen. Viele ältere Menschen starben an der Kälte ganz unbemerkt, während ihr Treck sich durch die Winterlandschaft kämpfte.

Unzählige Kleinkinder erfroren, obwohl ihre Mütter sie verzweifelt an sich drückten, um sie mit ihrer eigenen Körperwärme zu schützen. Aber wenn die Windeln nass waren und es keine trockenen mehr zum Wechseln gab, bestieg die Kälte die kleinen Körper bis es keine Rettung mehr gab.

Die Toten wurden im Schnee verscharrt

Viele Mütter trieb ihre Hilflosigkeit, mit der sie dem Tod ihrer Babys zusehen mussten, im wahrsten Sinne des Wortes in den Wahnsinn. Beerdigt werden konnten all die Toten – die Zahl ging in die Zehntausende – nicht. Erstens reichte dazu die Zeit nicht, denn die Rote Armee war vielen der Trecks dicht auf den Fersen. Und zweitens gab es gar nicht die Möglichkeit, sie zu begraben, denn die Erde war dafür viel zu hart gefroren.

So verscharrten Eltern ihre Kinder, Kinder ihre Eltern, Männer und Frauen ihre Partnerinnen und Partner notdürftig im Schnee am Straßenrand, wo sie, als Tauwetter einsetzte, noch immer lagen. Kilometerlang lagen ebenfalls am Straßenrand oft die Habseligkeiten, die viele Flüchtlinge von ihren Wagen geworfen hatten, um schneller voranzukommen.

Die Menschen, deren Trecks von den Panzern der Roten Armee eingeholt wurden, konnte ebenfalls ein grausames Schicksal erwarten. Wer Glück hatte, schaffte es, seinen Wagen rechtzeitig in den Straßengraben zu fahren, und hatte dann „nur“ das Problem, ihn wieder hinauszubekommen. Im schlechteren Fall walzten die Panzer die Pferdefuhrwerke einfach beiseite und überrollten sie.

Männer eingeholter Trecks wurden oft willkürlich erschossen oder gefangengenommen und in Straflager nach Sibirien geschickt. Frauen wurden massenhaft vergewaltigt, nicht selten vor den Augen der Ehemänner oder Kinder, und wer sich wehrte, wurde ebenfalls oftmals ermordet.

Ständige Angriffe russischer Tiefflieger auf die wehrlosen Trecks sorgten ebenfalls für zahlreiche Tote. Die Rotarmisten fühlten sich berechtigt zu diesem brutalen Auftreten. Hatten nicht schließlich die Deutschen drei Jahre lang, von 1941 bis 1944, genauso in ihrem Land gewütet? Fast jeder hatte während dieser Zeit Frau, Kinder, Verwandte oder Freunde verloren.

„Töte den Deutschen“

Von der sowjetischen Propaganda wurden sie zusätzlich aufgepeitscht. Für den bekanntesten sowjetischen Propagandisten, den Schriftsteller Ilja Ehrenburg, lautete das Motto: „Die Deutschen sind keine Menschen“ und er forderte in seinen zahlreichen Artikeln: „Töte den Deutschen“.

In einem Aufruf der Armeeführung an die Rotarmisten hieß es: „Merke dir, Soldat! Dort in Deutschland versteckt sich der Deutsche, der dein Kind gemordet hat, deine Frau, Braut und Schwester vergewaltigt, deine Mutter, deinen Vater erschossen, deinen Herd niedergebrannt hat. Geh mit unauslöschlichem Hass gegen den Feind vor!“ Keine Frage: Der brutale Krieg, den die Deutschen gegen die Zivilbevölkerung der Sowjetunion geführt hatten, wendete sich jetzt gegen sie selbst. Und genauso wie zuvor, so wurden auch jetzt viele Unschuldige Opfer.

Als besonders fatal für die Flüchtlingstrecks stellte sich heraus, dass es der Roten Armee bereits am 23. Januar gelang, den Landweg nach Westen abzuschneiden. Von nun an hatten die Flüchtlinge nur noch eine Möglichkeit, sich zu retten: über das zugefrorene 70 Kilometer lange und 20 Kilometer breite Frische Haff und dann weiter über die Frische Nehrung, eine schmale Landzunge, über die man Richtung Danzig fliehen konnte. Doch dieser Weg bot besondere Gefahren. Denn das Eis war brüchig und konnte unter der Last der vollgepackten Wagen und der Pferde nachgeben und einbrechen. Dann gab es kaum ein Entrinnen vor dem Ertrinken im eiskalten Wasser.

Die damals 17 Jahre alte Hildegard Rauschenbach aus dem Kreis Pillkallen war mit ihren Eltern nachts am Haff angekommen und beschrieb später, was sie sah: „Als dann der Morgen graute – dieses Bild werde ich nie in meinem Leben vergessen -, sah ich diese endlos lange Schlange von Wagen. Ich hörte dieses leise Knirschen der Räder im Schnee. Die Pferde schnaubten mit den Nüstern und ihr Atem vermischte sich mit der eisigen Winterluft“.

Tausende ertranken in der eiskalten Ostsee

Hunderttausende gelangten auf die Weise in die Hafenstädte Pillau und Danzig. Hier hofften sie, auf eines der Schiffe zu gelangen, die die Flüchtlinge nach Rügen, Dänemark oder Flensburg bringen sollten – eine logistische Meisterleistung der Kriegsmarine. Doch längst nicht alle dieser Schiffe kamen an.

In diesem Winter 1945 ereigneten sich die größten Katastrophen der Schifffahrtsgeschichte, als die „Wilhelm Gustloff“ mit 9343, die „Goya“ mit 6666 und die „Steuben“ mit 3608 Toten von sowjetischen U-Booten versenkt wurden – eine Tragödie in der Tragödie. Zum Vergleich: Beim Untergang der „Titanic“ 1912 kamen 1517 Menschen ums Leben.

Die Soldaten der Roten Armee begingen in dieser Schlussphase des Krieges gegen Deutschland schlimme Kriegsverbrechen gegen unschuldige Menschen. In ihrer Wut auf die deutschen „Bestien“ waren viele von ihnen, aufgeheizt durch die Propaganda, nicht in der Lage, zu differenzieren. Für viele Rotarmisten waren alle Deutschen schuld am Elend, das im deutschen Namen über ihr eigenes Land gekommen war – und nun nutzten sie die Chance zur Rache.

„Meist haben Unschuldige gebüßt“

Man sollte nie vergessen, wo der Ursprung für all das Grauen lag: in Berlin, bei einem größenwahnsinnigen Diktator und seiner Anhängerschaft. Aber doch gilt auch, was der westdeutsche Minister für gesamtdeutsche Fragen Erich Mende, der selbst als Offizier in Ostpreußen gekämpft hatte, nach dem Krieg mit Blick auf das Leid der Menschen zwischen 1939 und 1945 sagte: „Wir haben anderen Schreckliches zugefügt im Krieg, aber wir haben auch gebüßt: Meist haben Unschuldige gebüßt für das, was andere anderen zugefügt hatten. Daher lasst uns nicht aufrechnen, lasst uns überwinden“.

 

Lesen Sie mehr hierzu auf der Seite im FOCUS:

 

https://m.focus.de/wissen/mensch/geschichte/bei-minus-20-grad-unzaehlige-kinder-erfroren-die-tragische-flucht-der-ostpreussen-vor-der-roten-armee_id_11538510.html

 

12. Januar 2020

 

Ein bisschen Geschichte und Heimatkunde von Christoph Grygo aus Krutyń

 

Zwischen unseren aktuellen Themen, über die wir Sie immer zeitnah informieren, möchten wir Sie auch wieder ein wenig mit der Geschichte und Heimatkunde Ostpreußens vertraut machen.

Christoph Grygo aus Krutyń bereist für uns Masuren und schickt Bilder mit den dazu gehörigen Informationen für unsere Homepage.

Heute möchten wir Ihnen Barany (deutsch Barannen, 1938–1945 Barnen) vorstellen. Barany ist ein Dorf in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Es gehört zur Landgemeinde Świętajno (Schwentainen) im Bezirk Olecko (Treuburg) im Kreis Lötzen.

Hier wurde Friedrich Percyval Reck-Malleczewen, eigentlich Friedrich (Fritz) Reck auf dem Gut Malleczewen, am 11. August 1884 geboren. Er war ein deutscher Arzt und Schriftsteller und stand gegen den Nationalismus.

Er verstarb am 16./17. Februar 1945 im Konzentrationslager in Dachau.

 

Lesen Sie mehr hierzu auf den Seiten:

 

https://www.sueddeutsche.de/bayern/todestag-von-friedrich-reck-malleczewen-wider-die-boesen-affen-1.2363420

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Barany_(E%C5%82k)

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Reck-Malleczewen

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Reck

 

 

11. Januar 2020

 

Auszeichnung verdienter ehrenamtlicher Helfer im Landkreis Lüneburg

 

Am Freitag trafen sich Pastor Tegler und Kerstin Harms mit den beiden "Geehrten" und gratulierten noch einmal offiziell zu der Auszeichung, denn

am 29.11.2019 wurden zwei treue Mitglieder des Scharnebecker Vereins Freunde Masurens e.V. vom Landrat des Landkreises Lüneburg, Jens Böther, für langjährige und aktive Mitarbeit geehrt. 

Frau Ursula Darmer prüft nicht nur die Kasse, sondern hilft seit der Gründung des Vereins aktiv beim Spenden- und Gabensammeln, beim Sortieren und Packen und begleitet den Weihnachtstransport nach Masuren. Dort pflegt sie freundschaftliche Kontakte zu den Deutschen Minderheiten und verteilt die „Pakete der Liebe“ in Schulen, Alten-, Pflege- und Kinderheimen, Kirchengemeinden, Sozialstationen und an Privatpersonen.

Herr Matthias Nördemann, der zweite Vorsitzende des Vereins, Mitarbeiter beim Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Uelzen (Schiffshebewerk Scharnebeck), unterstützt den Verein mit Sammelaktionen in der Lüneburger Heide. Pflegebetten, Rollstühle, Rollatoren, Hilfsmittel, Fahrräder und vieles mehr holt er ab und bringt es zu dem Sammelstützpunkt nach Lüneburg. Mit seinem Sohn Thore fährt er die Gaben im LKW nach Masuren, dem Heimatland seiner Frau, und verteilt die Hilfsmittel und Spenden dort an vielen verschiedenen Stellen. Herr Nördemann unterstützt mit seinem fachlichen Wissen, Ideen, Vorschlägen und seiner Kenntnis um die Bedürftigkeit der Menschen in Masuren den Verein.

 

07. Januar 2020

 

"100 Jahre Deutsches Generalkonsulat in Danzig"

 

Der Verein Freunde Masurens e.V. ist von der Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in Danzig, Frau Cornelia Pieper, zur Eröffnung der Ausstellung "100 Jahre Deutsches Generalkonsulat in Danzig" am Montag, den 03. Februar 2020, sehr herzlich eingeladen worden.

Am nächsten Tag, am Dienstag dem 04. Februar, lädt Frau Pieper zum Neujahrsempfang des Generalkonsulats ebenfalls sehr herzlich nach Sopot/Zoppot ein.

Pastor Fryderyk Tegler und Kerstin Harms sowie das Ehrenmitglied des Vereins Freunde Masurens e.V. Julian Osiecki, ehemaliger Landtagspräsident von Ermland und Masuren, sowie seine Ehefrau Jadwiga, die ehemalige Stadtdirektorin aus Mrągowo/Sensburg, werden an den Veranstaltungen in Sopot/Zoppot und Gdańsk/Danzig ebenfalls teilnehmen.

 

04. Januar 2020

 

Namentuch-Denkmal

 

Die Stiftung Haus im Park (SHiP) aus Hamburg Bergedorf lädt zu einer besonderen Ausstellung am 27. Januar 2020 nachmittags in das Ernst-Deutsch-Theater ein. Es wird dort auch der Bertini-Preis 2020 verliehen.

(Kartentelefon: 040/22701418)

Eine Abordnung des Vereins Freunde Masurens e.V. wird auf Einladung der Initiatorin Frau Dr. Hülsmeyer in Hamburg dabei sein.

Am 11. September 2017 hatte der Verein im Rahmen der Sorquittener Gespräche (sehen Sie die Seite „Sorquittener Gespräche“) eine Ausstellung in Mrągowo/Sensburg in Masuren organsiert. Nicht nur der Verein Freunde Masurens e.V. hatte ein Namentuch gestaltet, angefertigt von unserem Mitglied Hanna Firch, sondern auch sechs Schulen aus Mragowo und Landkreis folgten unserem Aufruf und hatten sich daran beteiligt.

Es kamen über 20 Tücher zusammen, die dort im Kulturzentrum in Mrągowo ausgestellt wurden.

Zu dieser Feier hatte sich auch Frau Dr. Hülsmeyer aufgemacht, die noch nie in ihrem Leben so weit gereist war (s. auch auf der Seite „Aus dem Jahre 2017,    2. HJ, 11. September)

Das Projekt „Namentuch-Denkmal – Garten der stillen Helden“ soll an den zivilen Widerstand und an solidarisches Handeln während der Zeit des Nationalsozialismus erinnern. Hierfür werden die Namen von Menschen, die Verfolgten selbstlos geholfen haben, auf Tücher gestickt und individuell gestaltet. Die Dokumentation zum jeweiligen Tuch erzählt von Mitgefühl und Mut, von Menschlichkeit und Zivilcourage.

Aus den Namentüchern dieser stillen Helden entsteht ein weiches, textiles Denkmal, das auf Wanderschaft gehen kann.

 

Sehen Sie auch weitere Informationen zu diesem Thema:

 

https://www.stiftung-hausimpark.de/namentuch-denkmal

Einige Beispiele:

 

ANTONIA ZABINSKI (1908-1971 und JAN ZABINSKI (1897-1974) versteckten auf dem Zoogelände in Warschau über 300 Menschen, die sie aus dem Ghetto geschmuggelt hatten. Bei Durchsuchungen spielte Antonia Zabinski als Warnung für die Versteckten auf dem Flügel.

 

CLARA BENTHIEN (1887-1962), “Tante Clara“, besaß ein Kellerlokal in Hamburg. Ein Geheimtipp für Hungernde, politisch Verfolgte und Andersdenkende, die dort Hilfe und Unterschlupf fanden.

 

FREDY HIRSCH (1916-1944) hat im KZ Auschwitz eine „Oase“ für die Kinder geschaffen, einen Ort, an dem Kinder die grausame Gegenwart vergessen konnten. Er hat den Tod „seiner Kinder“ nicht überlebt.

 

MATYLDA GETTER (1870-1968) nahm als Mutter Oberin der Ordensschwestern der Mutter Gottes mehrere hundert Kinder aus dem Warschauer Ghetto auf. Sie half mit ihren Ordensschwestern allen Menschen, die sich an sie wandten.

 

IRENA SENDLEROWA (1910-2008) gelang es als Krankenschwester, über 2.500 Kinder aus dem Warschauer Ghetto zu retten und in polnischen Familien, Waisenhäusern und Klöstern der Ordensschwestern um Matylda Getter zu verstecken.

 

GERDA ROSENBROOK (1896-1992) hat zwei Männern, die als Agenten denunziert wurden und deshalb ins KZ und vor den Volksgerichtshof kamen, selbstaufopfernd geholfen und sich vergeblich für ihre Freilassung eingesetzt. Der eine Mann verstarb in der Haft, den anderen konnte sie unter Einsatz aller ihr möglichen Mittel am Leben halten.

 

02. Januar 2020

 

Familie Grygo beginnt mit den guten Vorsätzen bereits am 01.01.2020

 

Familie Grygo aus Krutyn beginnt mit den guten Gedanken, neuen Ideen und Vorschlägen bereits am ersten Tag des neuen Jahres und setzt die vorgenommenen Ziele und Wünsche des Vereins Freunde Masurens e.V. gleich in die Tat um. Christoph Grygo machte sich am Neujahrstag auf den Weg nach Warpuny/Warpuhnen und traf dort einen Bauleiter, um weitere Arbeiten rund um die Kirche zu besprechen.

Es müssen vor der Kirche Bäume gefällt werden, da die Äste nicht nur das Kirchendach beschädigen, sondern auch die wertvollen Bleifenster zerstören. Des Weiteren muss das Mauerwerk zum Teil erneuert werden, die Treppe und die Türen repariert bzw. ersetzt werden.

Auf diesem Weg danken wir Herrn Christoph Grygo wieder einmal sehr sehr herzlich für den Einsatz, die Kirche in Warpuny zu retten und instand zu setzen.

 

 

Neujahr 2020

 

Wir wünschen allen Mitgliedern, Lesern dieser Homepage und allen Freuden Masurens ein frohes, gesundes und glückliches neues Jahr.

 

Kinder, Kirche und Kultur

 

Mit diesem neuen Slogan wollen wir tatkräftig in das Jahr 2020 starten. Es wird sich einiges ändern, aber die Prioritäten werden die Kinder unserer fünf Patenschulen sein, die Kirche in Warpuny/Warpuhnen und Kultur wie die Sorquittener Gespräche, Friedhöfe, Denkmäler, Patenschaften und vieles mehr… 

Nach wie vor wird es einen Transport zu Weihnachten mit „Paketen der Liebe“, spontane Aktionen, Hilfe und Unterstützung, wo es nottut, geben.

Wir, der Vorstand und alle aus dem Team, die uns mit Rat und Tat zur Seite stehen, freuen sich auf die neuen Aufgaben.

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit auch im Jahr 2020 mit guten Gedanken, neuen Ideen, Vorschlägen und finanzieller Hilfe.   

 

Im Namen des ganzen Vorstandes

 

Kerstin Harms, Vorsitzende

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