Foto: Christoph Grygo Gut Jelmun/ Allmoyen in Masuren
Foto: Christoph GrygoGut Jelmun/ Allmoyen in Masuren 

 

Aktuelles ab 01. Juli 2018

23. September 2018  

 

Hoffnung für die Kirche in Warpuny/Warpuhnen

 

Nach langem Warten kam nun endlich die Erlaubnis vom Amt für Denkmalpflege  aus Olsztyn/Allenstein, den Kirchturm in der evangelischen Kirche in Warpuny/Warpuhnen in Masuren vor dem Einsturz zu retten und somit das ganze Gebäude zu sichern. Erst jetzt ist es möglich, die nötigen Gelder zu beantragen.

Auch der Verein Freunde Masurens e.V. wird sich an dieser Aktion finanziell beteiligen, da in der Satzung festgelegt ist “… den Erhalt des europäischen Kulturgutes zu fördern und zu unterstützen“.

Darum bittet die Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen und der Verein Freunde Masurens e.V. um Ihre freundliche Unterstützung, diese schöne stattliche Kirche vor dem Verfall zu retten.

Jeder Euro zählt und hilft.

 

Volksbank Lüneburg Heide

IBAN: DE52 2406 0300 8524 0621 00 

(Bitte geben Sie Ihren Namen und genaue Anschrift für die Ausstellung einer Spendenbescheinigung an.)

                    

18. September 2018                                       

 

Bild hängt in der Sakristei

 

Unser liebes Mitglied Achim Frisch hat während seines Urlaubes in Masuren das  Bild von dem masurischen Künstler Jan Bachar in der renovierten Sakristei in der Kirche von Warpuny/Warpuhnen aufgehängt. Das Bild war ein Geschenk des Malers an den Verein Freunde Masurens e.V., als Jan Bachar im Rahmen eines Sorquittener Gespräches eine Austellung im Jugendzentrum in Sorquitten hatte. Der Verein freut sich, dass das Bild nun an einem würdigen Ort hängt und  Hoffnung für die Kirche austrahlt.

 

15. September 2018                                       

 

Besuch in der Kirchenpatengemeinde von Sorkwity/Masuren in Wenningstedt auf Sylt

 

Vier Mitglieder vom Verein Freunde Masurens e.V.  statteten der Kirchenpatengemeinde von Sorquitten/Sorkwity in Masuren auf der Insel Sylt in der Friesenkapelle von Wenningstedt einen Besuch ab. Dort bewunderten sie die neue Statue aus Beton, die extra für die beiden Kirchengemeinden von der Künstlerin Christel Lechner aus Witten an der Ruhr angefertigt und von Edgar Kirschniok gestiftet wurde. Die Patenschaft besteht bereits seit 32 Jahren und wird liebevoll "Masylt" aus den Namen Masuren und Sylt genannt. Der Fischer, der in Wenningstedt vor der Kirche steht und seinen Blick von Sylt nach Masuren richtet, sowie der Fischer, der in Masuren steht und seinen Blick nach Sylt richtet, wurden erst in diesem Jahr aufgestellt und eingeweiht. Die Vorsitzende vom Verein Freunde Masurens e.V. Kerstin Harms freut sich, beide bereits gesehen und berührt zu haben. Sie traf in Wenningstedt auf den dortigen Pastor Rainer Chinnow, mit dem sie über ein neues geplantes gemeinsames Projekt im Jahr 2019 sprechen konnte.

Auf dem Bild in Wenningstedt sind die Mitglieder:

Susanne Wendlandt, Uschi Darmer, Uschi Förster, Kerstin Harms mit Pastor Rainer Chinnow zu sehen.

Auf dem Bild in Sorkwity: Hannia Mutschmann und Pastor Fryderyk Tegler

 

Lesen Sie mehr hierzu:

https://www.shz.de/lokales/sylter-rundschau/der-besondere-blick-des-fischers-id20287852.html

 

10. September 2018                                       

 

Drei erfolgreiche Tage in Masuren...

 

Viele Gespräche wurden geführt, u. a. mit dem Landrat Antoni Karas, Pastor Mutschmann (Sorkwity/Sorquitten), Bürgermeisterin Justyna Galko (Warpuny/Warpuhnen), Alfred Siwik, Unternehmer in Mragowo/Sensburg.

Mit dem Bürgermeister in Krzyżany/Steinwalde bei Ryn/Rhein, Herrn Nazarewicz, wurde wegen eines Gedenksteines auf dem Massengrab in dem Ort gesprochen. Er versprach uns weitgehende Unterstützung.

 

Am Freitag, dem 07. September um 17.00 Uhr fand in Sorkwity/Sorquitten ein sehr interessanter Vortrag in der voll besetzten neu renovierten Scheune mit Dr. Andreas Kossert aus Berlin statt zum Thema:

"Im Schatten der Erinnerung? Gedanken zur Geschichte Masurens".

Eine exzellente Übersetzung durch Maria Grygo aus Krutyn erfreute die polnischen Zuhörer. Zu dem Vortrag waren auch Mitglieder vom Verein Freunde Masurens e.V. extra aus Deutschland angereist.

Dr. Andreas Kossert freute sich über viele bekannte Gesichter in den Reihen. Darunter waren viele Prominente, u. a. Bischof Pawel Hause sowie Rudolf Bazanowski, Bischof im Ruhestand, und auch Gäste aus Warszawa/Warschau und deutsche Urlauber.

Der Landtagspräsident Julian Osiecki dankte dem Referenten für den informativen und lehrreichen Vortrag. Er überreichte einen Bildband über Masuren im Auftrag des verhinderten Landrats Antoni Karas mit herzlichen und warmen Worten.

Pastor Tegler dankte der Übersetzerin Maria Grygo und ihrem Sohn Hubert für die sehr gelungene Übersetzung. Kerstin Harms überreichte ihr Blumen.

Nach dem Vortrag kamen viele Gäste mit den Büchern von Dr. Kossert, damit er diese signieren sollte. Dr. Kossert war selbst überrascht, dass so viele seine Bücher gelesen haben und sie mit dabei hatten.

Im Anschluss fand wie immer ein Empfang im Jugendzentrum mit einem Imbiss und Sekt statt sowie Gespräche untereinander und mit dem Referenten.

Nach seiner Rückkehr in Berlin schrieb er folgenden Dankesbrief:

 

"Liebe Kerstin, bin wohlbehalten zurück in Berlin. Danke Dir vielmals für den Transfer und das nette Gespräch. Es hat alles wirklich sehr viel Spaß gemacht...

Noch immer bin ich sehr bewegt von diesem einzigartigen Erlebnis in Sorquitten.

Herliche Grüße auch an Pastor Tegler, Andreas"

 

 

Am Samstag,  8. September um 17.00 Uhr fand ein besonderes Konzert mit dem Namen "Lobpreisabend" in der Kirche Warpuny/Warpuhnen statt. Es war bereits die dritte große Veranstaltung in der "totgesagten Kirche" seit 2016 und wieder kamen viele begeisterte Zuhörer, die die Kirche füllten.

Vor dem Konzert hatten viele fleißige Helferinnen und Helfer die über 200 Kerzen im Kirchen- und Altarraum aufgestellt und angezündet.

Im ersten Teil des Abends sang der Chor Ukta a cappella über eine halbe Stunde geistliche bewegende Choräle. Der Auftritt war auf einem hohen musikalischen Niveau und begeisterte das Publikum, ob jung oder alt.

Nach dem Auftritt ließ Kerstin Harms die im April in Ciesownica auf Band aufgenommenen Warpuhner Glocken erklingen. Danach erzählte Pastor Tegler die Geschichte und das Schicksal dieser Glocken. Beim zweiten Abspielen weinten nicht nur die Altwarpuhner...

Im zweiten Teil trat der Chor der Pfingstgemeinde aus Mragowo/Sensburg mit neuen und schwungvollen Gospelgesängen in Begleitung von Gitarren und Schlagzeug auf. Der Gesang mit den temperamentvollen Melodien riss die Besucher zum Mitsingen und Klatschen mit. Dieses Kontrastprogramm der besonderen Art fand große Begeisterung. Zum Schluss luden die Jugendlichen der Pfingstgemeinde den Chor aus Ukta zum gemeinsamen Singen ein. Beim letzten Stück stand auch die Gemeinde auf und spendete einen unendlichen Beifall.

Zum Abschluss sprachen alle gemeinsam mit Pastor Mutschmann und Pastor Tegler das "Vater Unser". Den Segen erteilten die beiden Geistlichen in polnischer und deutscher Sprache.

Auch hier waren Gäste aus Deutschland, ehemalige Gemeindeglieder und Gäste, die einen weiten Weg auf sich genommen hatten.

Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle der Bürgermeisterin Justyna Galko für all ihre Mühe und Arbeit.

In der inzwischen in Dämmerung getauchten Kirche erstrahlten die Kerzen in einem warmen Licht und gaben dem Lobpreisabend eine ganz besondere Athmosphäre, die allen unvergesslich bleiben wird.

 

09. September 2018                                       

 

Rasząg/ Raschung

 

Rasząg /Raschung ist ein Dorf in Masuren im Kreis Olsztyn, das zur Kirchengemeinde Sorkwity/Sorquitten gehört.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Rasz%C4%85g

 

05. September 2018                                       

 

Auf dem Weg nach Masuren

 

Heute treten Pastor Tegler und Kerstin Harms vom Verein Freunde Masurens e.V. den Weg mit dem Flugzeug von Hamburg nach Danzig und dann mit dem Auto nach Masuren an. Viele Termine stehen an, u.a. Sorquittener Gespräch mit Dr. Kossert am Freitag um 17.00 Uhr in der Kirche in Sorkwity/ Sorquitten und das Konzert am Samstag mit dem Chor der katholischen Kirchengemeinde aus Ukta und der Pfingstgemeinde aus Mragowo um 17.00 Uhr in der Kirche in Warpuny/Warpuhnen. Als Überraschung werden die Glocken der Warpuhner Kirche vom Band erklingen, die heute in der Kirche in Cisownica in Schlesien ihren Dienst tun. Das Glockengeläut wurde von Kerstin Harms im April original dort aufgenommen.  Pastor Tegler wird die Geschichte der Glocken erzählen.

Viele weitere Termine werden bereits am Donnerstag und am Freitagvormittag wahrgenommen, die unter anderem auch den weiteren Erhalt der Kirche in Warpuhnen betreffen, den weiteren Verlauf der Sorquittener Gespräche im Jahr 2019, den Weihnachtstransport zum 1. Advent und vieles mehr…

 

04. September 2018                                       

 

Einladung zum Festakt

 

Der Verein Freunde Masurens e.V. ist zum Festakt anlässlich des Tages der Deutschen Einheit von der Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in Danzig, Frau Cornelia Pieper, am 24. September 2018 nach Gdansk/Danzig eingeladen.

01. September 2018                                       

 

Vier Mitglieder besuchten Lüneburg

 

Vier Mitglieder vom Verein Freunde Masurens e.V. aus Nordrhein-Westfalen besuchten die  Hansestadt Lüneburg und baten um ein Treffen mit dem Vorstand des Vereins. Pastor Tegler und Kerstin Harms zeigten gerne die schöne Stadt und verbrachten einen netten und harmonischen Nachmittag zusammen.

 

30. August 2018                                       

 

Vorbereitungen laufen an...

 

Die Vorbereitungen für den bevorstehenden Weihnachtstransport nach Masuren zum 1. Advent laufen bereits auf Hochtouren. Zwei sehr gut erhaltene Orgeln und eine Mangel wurden gespendet und schon ins Lager verfrachtet. Dort werden auch schon die Sachen sortiert und verpackt.

27. August 2018                                       

 

Wiedereröffnung des Ostpreußischen Landesmuseums

 

Zum Festakt anlässlich der Wiedereröffnung des Ostpreußischen Landesmuseums mit Deutschbaltischer Abteilung waren auf Einladung als Vertreter vom Vorstand des Vereins Freunde Masurens e.V. Pastor Fryderyk Tegler und Andrea Barckhan in der St. Johanniskirche anwesend.

 

24. August 2018                                       

 

Portrait des Monats August

 

Julian Osiecki – Landtagspräsident von Ermland und Masuren

 

Das erste und einzige Ehrenmitglied des Vereins Freunde Masurens e.V. ist Julian Osiecki aus Mragowo/Sensburg. Osiecki hat es sich damit verdient, dass er viele Kontakte hat und für die Gründung des Vereins einen wesentlichen Beitrag geleistet hat. Er öffnet dem Verein Türen, die uns sonst verschlossen wären. Die Unterstützung, die der Verein in Masuren und im Ermland  hat, ist hauptsächlich ihm zu verdanken. Eine Freundschaft mit Pastor Fryderyk Tegler, beide haben im Polnischen Roten Kreuz (PRK) zusammengearbeitet,  besteht seit den 60er Jahren ungebrochen. Pastor Fryderyk Tegler war dort sein Chef. Danach studierte Osiecki an der Nicolaus Copernikus Universität in Torun/Thorn und wurde später selber Geschäftsführer des PRK und Direktor des Sozialamtes in Mragowo/Sensburg (bis heute). Viele ehrenamtlichen Tätigkeiten u. a. Bürgermeister und Landrat in Mragowo/Sensburg, Landtagspräsident von Ermland und Masuren, jetzt Vorsitzender des Polnischen Roten Kreuz von Ermland und Masuren, im Vorstand des Polnischen Roten Kreuz und Polnischen Blindenvereins in Warszawa/Warschau und vieles mehr.  Er ist Gründer der Johanniter Sozialstationen in Masuren. Er ist ausgezeichnet mit den höchsten Auszeichnungen in Polen und des Johanniter Ordens in Deutschland. Zweimal wurde er bereits zum beliebtesten Bürger seiner Heimatstadt Mrągowo/Sensburg gewählt. Soweit es ihm möglich ist, begleitet er uns auf unseren jährlichen Studienfahrten durch Masuren, unterstützt uns bei den Hilfstransporten und bei notwendigen Gesprächen vor Ort. Julian Osiecki unterstützt von Anfang an die Arbeit des Vereins Freunde Masurens e.V. in Ermland und Masuren und der Verein ist sehr stolz, ihn als Ehrenmitglied zu haben.

 

21. August 2018                                       

 

Lieber Besuch aus Masuren

 

Gestern hatte der Verein lieben Besuch aus Masuren. Maria Grygo aus Krutyn/Krutttinnen war mit ihrem Sohn Hubert in Lüneburg und traf sich mit der Vorsitzenden Kerstin Harms und dem Stellvertreter Pastor Tegler des Vereins Freunde Masurens e.V. Ermöglicht hat dies Christian von Redecker, bei dem die beiden zu Besuch sind. In gemütlicher Atmosphäre wurde erst bei Kaffee und Kuchen erzählt und wichtige Dinge besprochen. Im September findet das 22. Sorquittener Gespräch mit Herrn Dr. Kossert statt und Maria Grygo wird den Vortrag in die polnische Sprache übersetzen. Außerdem organisiert sie vor Ort auch den Lobpreisabend in Warpuny/Warpuhnen für den Chor aus Ukta, und für die Schule in Krutyn/Kruttinnen den Auftritt beim 23. Sorquittener Gespräch während des Weihnachtstransportes im Dezember. Anschließend gab es für alle noch einen großen leckeren Eisbecher.

18. August 2018                                       

 

"Lobpreisabend" in der "totgesagten" Kirche in Warpuny/Warpuhnen

 

Heute in drei Wochen, am Samstag dem 08.09.2018 um 17.00 Uhr findet wieder eine Veranstaltung in der evangelischen Kirche in Warpuny/Warpuhnen statt.

Der "Lobpreisabend" wird vom Chor der katholischen Kirche aus Ukta und vom Chor der Pfingstgemeinde aus Mragowo/Sensburg gestaltet.

Veranstalter ist der Verein Freunde Masurens e.V. zusammen mit der ev. Kirche und Samtgemeinde Sorkwity/Sorquitten.

Es werden auch der Vorstand und einige Mitglieder vom Verein teilnehmen und die Kirche festlich schmücken.

Die gedruckten Einladungen und Plakate sind bereits auf dem Weg nach Masuren.

17. August 2018                                       

 

22. Sorquittener Gespräch mit Dr. Andreas Kossert

 

Am 07.09.2018 um 17.00 findet bereits das 22. Sorquittener Gespräch statt. Es ist eine Vortragsreihe mit hochkarätigen Referenten zu Themen aus Religion, Natur, Kultur, Geschichte, Politik, Kunst und Kirche... die einmal im Quartal in der Kirche in Sorkwity/Sorquitten stattfinden.

Am Freitag, dem 07. September wird Dr. Andreas Kossert aus Berlin zum Thema:

"Im Schatten der Erinnerung? Gedanken zur Geschichte Masurens" einen Vortrag halten.

Dr. Andreas Kossert ist ein deutscher Historiker, Autor und Kenner der Geschichte des östlichen Mitteleuropas und wir freuen uns, dass er die Einladung von Pastor Mutschmann und dem Verein Freunde Masurens e.V. angenommen hat.

Dr. Kossert ist auch Mitglied im Verein.

 

Lesen Sie mehr ....

https://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Kossert

https://www.sfvv.de/de/stiftung/stiftungsteam/dr-andreas-kossert

 

15. August 2018                                       

 

Kosakowo/ Marienthal

 

Kosakowo (deutsch Marienthal) ist ein Dorf in Polen in der Woiwodschaft Ermland und Masuren, das zur Gemeinde Srokowo gehört.

Lesen Sie mehr...

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Kosakowo_(K%C4%99trzyn)

 

 

13. August 2018                                       

 

Erholungsaufenthalt für Kinder aus Gussew/Gumbinnen (Russland)

 

Auf dem Evangelischen Kirchentag im Mai 2017 in Berlin traf der Verein Freunde Masurens e.V. die Pastorin Elena Kurmyshova und Olga Gestmanskaia (beide Mitglieder im Verein Fr. M. e.V.) aus Gussew/Gumbinnen, Oblast Kaliningrad/Königsberg (Russland). Sie äußerten den Wunsch einer Zusammenarbeit mit dem Verein.

Dieses entspricht genau der Satzung. Im § 2 heißt es: “Der Zweck des Vereins ist die Förderung der friedlichen und gutnachbarschaftlichen Nachbarschaft zu der Region von Ermland und Masuren in Polen und dem Königsberger Gebiet in Russland und soll besonders die dortige Minderheit unterstützen.“

Da Hilfstransporte nach Russland sehr schwierig und kompliziert sind und mit Auflagen und Schikanen verbunden sind, hat sich der Verein zunächst auf eine Kinderfreizeit in Sorkwity/Sorquitten in Masuren geeinigt. Der erste Schritt war eine terminliche Absprache zur Unterbringung und Verpflegung mit Pastor Mutschmann (Sorkwity).

Hier einigte man sich schnell für den Zeitraum vom  21.06.- 27.06.2018.

Pastor Tegler vom Verein machte einen Kostenvoranschlag und suchte weitere Sponsoren für das Vorhaben. Er schrieb auch entsprechende Anträge, die die Pastorin in Gussew und der Propst in Kaliningrad/Königsberg nur unterschreiben und siegeln sollten.

Da Kommunikationsprobleme entstanden, hat sich Frau Wanda Falk, die Generaldirektorin der Diakonie in Warschau ist und Auslandserfahrungen hat,  eingeschaltet. Frau Falk hat mit viel Umsicht, Liebe und Herzlichkeit alles Weitere in die Hand genommen, so dass der Aufenthalt der Kinder in Masuren durch weitere Sponsoren gesichert war.

Höhepunkt für die Kinder aus Gussew und den Verein Freunde Masurens e.V. sowie für die Reisegruppe derMasurenfahrer war das Zusammentreffen im festlichen Gottesdienst am 24. Juni 2018 in der Kirche in Sorkwity/Sorquitten. Es war für alle polnischen, russischen und deutschen Gottesdienstbesucher ein unvergessliches schönes Erlebnis. Die Kinder sangen zur Freude aller Besucher zwei fröhliche russische Kirchenlieder.

(Sehen Sie auch den Dankesbrief von Wanda Falk und den  Kindern mit Betreuern aus Russland, der von Frau Falk von der Diakonie übersetzt ist.)

 

11. August 2018                                       

 

Dankesurkunden an die Firma Cartoflex

 

Die Firma Cartoflex aus Lüneburg stellt seit Jahren dem Verein Freunde Masurens e.V. eine große Halle in Lüneburg für die Hilfstransporte zur Verfügung sowie auch Kartons zum Verpacken. So können das ganze Jahr über die Spenden gesammelt und verpackt werden und vor dem Transport dann dort in den LKW verladen werden.

Der Landrat Antoni Karas sowie der Landtagspräsident von Ermland und Masuren Julian Osiecki haben jetzt Dankesurkunden ausgestellt, die Kerstin Harms, die Vorsitzende vom Verein Freunde Masurens e.V.,  gestern an den Geschäftsführer der Fa. Cartoflex Herrn Matthias Hebrok überreicht hat. Herr Hebrok war sehr gerührt über diese freundliche Geste und Anerkennung aus Polen. Er bekam außerdem noch einen masurischen Baumkuchen und einen Likör aus Polen geschenkt und freute sich sehr darüber.

 

09. August 2018                                       

 

Predigt vom Ost-Heimatgottesdienst

 

Bischof Pawel Hause aus Ketrzyn/Rastenburg, der aus Masuren zum 10. Ost-Heimatgottesdienst anreiste und die Predigt bei diesem feierlichen Gottesdienst hielt, hat uns auf Wunsch vieler Nachfragen die Predigt zur Veröffentlichung zugesandt.

Vielen herzlichen Dank, lieber Bischof!

 

07. August 2018                                       

 

Weiter geht es mit Heimatkunde von Familie Grygo aus Krutyn/Kruttinnen

 

Es geht jetzt wieder mit Heimatkunde weiter. In der Zwischenzeit haben wir das Ehepaar Grygo wegen unseres Heimatgottesdienstes sehr vernachlässigt, obwohl sie nach wie vor durch Masuren gereist sind und Bilder geschickt haben. Auf diesem Wege bitten wir herzlich um Entschuldigung!!!!

Kennen Sie die Kirche? Sie steht im Bezirk Ketrzyn/Rastenburg und der Ort hieß früher Drengfurth, heute Srokowo...

 

Sehen und lesen Sie auf dieser Seite:

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Srokowo

 

 

30. Juli 2018                                       

 

Der große 10. ökumenische Ost-Heimatgottesdienst liegt hinter uns

 

Die Gäste aus Masuren, der Chor „Stimme der Heimat“ mit dem Bus und Bischof Paweł Hause mit dem Flugzeug, sind am Freitagvormittag wohlbehalten in Barendorf und Scharnebeck  angekommen. Mit Sekt empfingen drei Mitglieder vom Verein Freunde Masurens e.V. die Ankommenden im Tagungs- und Bildungszentrum in Barendorf. Bischof Hause übernachtete im Hotel Europa in Scharnebeck und wurde von Herbert Harms, dem Ehemann von Kerstin Harms, vom Flughafen aus Hamburg abgeholt.

Nach dem Mittagessen ging es zu einem Stadtbummel durch die Rote Rosen Stadt Lüneburg bei 35 Grad Hitze.

Zu einem schmackhaften Matjesessen hat Herta Wendlandt die Gäste und Mitglieder aus Scharnebeck zum Abend eingeladen. Es war ein sehr geselliger und harmonischer Abend mit netten Gesprächen und fröhlichem Gesang mit deutschen und polnischen Liedern.

Gleich morgens, am Samstag nach dem Frühstück, machte sich der Chor auf zu einer Kutschfahrt durch die Lüneburger Heide und wurde hierzu von unserem Busfahrer Uwe mit dem Oldtimer Bus von der Firma Anker Reisen kutschiert. Das war schon ein Ereignis, das alle sehr genossen haben.

Um 12.00 Uhr waren Bischof Hause, Pastor Tegler, Lena Buko (beide von der GeO), Andrea Barckhan und Kerstin Harms (vom Verein Freunde Masurens e.V.) zu einem Empfang in das Rathaus eingeladen. Sichtbar gerührt  schrieb sich der Bischof in das goldene Buch der Hansestadt Lüneburg ein.

Bürgermeister Eduard Kolle, der die kleine Abordnung von der GeO (Gemeinschaft evangelischer Ostpreußen) und dem Verein Freunde Masurens e.V. sehr herzlich empfing, führte die Gruppe anschließend durch das historische Rathaus und erläuterte wertvolle Gemälde und andere Kunstschätze.

Gegenseitig wurden Gastgeschenke ausgetauscht.

 

Dem festlichen Gottesdienst ging ein Sologesang von BernStein (Bernd Krutzinna) voraus, der romantische Heimatlieder sang.

Pünktlich um 14.00 Uhr schritten in die vollbesetzte katholische Kirche des Ökumenischen Gemeindezentrums St. Stephanus in Lüneburg/Kaltenmoor, bei Orgelmusik, in folgender Reihenfolge ein: Kerstin Harms mit Pater Tadeusz, Bürgermeister Eduard Kolle mit Pastor Manfred Schekahn und Pastor Fryderyk Tegler mit Bischof Paweł Hause.

(Sehen Sie anliegendes Programm)

Die Predigt von Bischof Paweł Hause aus Masuren zum Thema der Jahreslosung „Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst“ (Offb. 21,6), die er in einem exzellenten Deutsch gehalten hat, sprach die Gottesdienstbesucher sehr an und berührte sie. Die Predigt erreichte die Herzen der Besucher und sie nahmen sie herzlich und dankbar an. Es war eine tiefe und erbauliche Predigt voller Lob und Dank dem Schöpfer gegenüber.

Bürgermeister Eduard Kolle dankte nach seinem Grußwort von der Hansestadt Lüneburg Pastor Tegler und Kerstin Harms für die 10 gelungenen Ostheimatgottesdienste, die auch die Stadt Lüneburg bereichern, und übergab Pastor Tegler einen Glaswürfel mit dem Lüneburger Rathaus und Kerstin Harms überreichte er einen Blumenstrauß.   

Der wunderschöne und reich gesegnete Gottesdienst wurde von Bernd Krutzinna in einer E-Mail sehr schön zusammengefasst: „Lieber Fryderyk, ich liebe und genieße die Veranstaltungen, die Du mit Kerstin so wunderbar organisierst. Gerade die Verbindung mit unserem Glauben gelingt in würdiger und erhebender Weise. Grüße Kerstin recht lieb von mir. Dein Freund Bernd. “

Hier ist nichts mehr zuzufügen.

Nach dem Gottesdienst gab es in den Räumen des ökumenischen Gemeindezentrums, mit herrlichem Blumenschmuck aus dem Garten von Hanna Firch, Kaffee und selbstgebackenen Kuchen. Den treuen und fleißigen Mitarbeitern und Helfern sei auf diesem Wege herzlich gedankt für die liebevolle Vorbereitung und Bewirtung der über 200 Gäste.

Anschließend füllte sich wieder die Kirche zu einer Power-Point-Präsentation von Kerstin Harms über die letzte Masurenfahrt.

Die Zuschauer waren begeistert, wie sie Bilder und Musik zusammengefasst hat und in Einklang brachte.

Pünktlich brachte Uwe wieder die masurischen Gäste und Mitglieder des Vereins Freunde Masurens e.V. nach Grünhagen, wo das Ehepaar Herbert und Kerstin Harms den Bischof und den Chor herzlich zu einem Sektempfang in ihrem Haus begrüßte. Danach ging es in das schön geschmückte Dorfgemeinschaftshaus zu einem schmackhaften Essen mit Spanferkel und leckeren Salaten und es wurde bis Mitternacht mit der Musikkapelle „Ilmenau Banditos“ mit Wolfgang, Charly und Werner aus Binenbüttel fröhlich gefeiert. Bischof Hause und Kerstin Harms eröffneten den Tanz und alle stimmten mit ein und schwangen das Tanzbein.

Da die masurischen Gäste noch in der Nacht bei kühleren Temperaturen den Heimweg antreten mussten, da die Klimaanlage des polnischen Busses unterwegs kaputt gegangen war, wurde das harmonische Beisammensein unterbrochen, obwohl man noch gerne länger zusammengeblieben wäre ...

 

25. Juli 2018                                       

 

Vorbereitungen für den 10. Ostheimatgottesdienst

 

Die Vorbereitungen für den 10. Ost-Heimatgottedienst der GeO, der aber vom Verein Freunde Masurens e.V. unterstützt wird, laufen auf Hochtouren. Verschiedene Zeitungen berichten über den Gottesdienst mit den Gästen aus Masuren.

Es wird nicht nur der neue Bischof Pawel Hause aus Masuren kommen und predigen, es kommt auch der Chor "Stimme der Heimat" vom Deutsch-Sozialkulturellen Verein (Deutsche Minderheit) aus Gizycko/Lötzen aus Masuren mit einem Bus.

Die Chormitglieder werden in der Bildungs- und Tagungsstätte in Barendorf übernachten und werden dort auch verpflegt. Ein buntes Rahmenprogramm haben Mitglieder des Vereins Freunde Masurens e.V. für sie zusammengestellt und werden die drei Tage mit ihnen zusammen verbringen. (Siehe das Programm im PDF-Format)

Vor und in dem Gottesdienst singt der bekannte Musiker BernStein (Bernd Krutzinna), Komponist und Sänger, besonders ostpreußischer Lieder.

Das bekannteste ist: "Fahr einmal nach Masuren ...". Dieses Lied wird seit Jahren immer wieder auf den Masurenfahrten mit Pastor Tegler und Kerstin Harms gesungen. (Siehe Text im PDF-Format)

Fahr einmal nach Masuren.pdf
PDF-Dokument [205.0 KB]

Sehen Sie auf der Seite PRESSE die Zeitungsartikel von verschiedenen Zeitungen, die den 10. Ost-Heimatgottesdienst ankündigen.

 

23. Juli 2018                                       

 

Portrait des Monats Juli

 

Paweł Hause – Masurischer Bischof

 

Paweł Hause, der neue Bischof von Masuren wurde von der Synode im November 2017 zum Bischof gewählt und in einem festlichen Gottesdienst am 17. Februar 2018 in der Kirche in Mikołajki/Nikolaiken vom leitenden Bischof der evangelischen Kirche in Polen, Jerzy Samiec eingeführt.

Paweł Hause ist am 07.07.1964 geboren. In seinem Buch „W daźeniu do jedności“ (Auf dem Weg zur Einheit der Kirchen) schreibt er liebevoll und mit großer Achtung von seinem Vater: „Mein Vater war auch Sohn eines Pastors. Von meinem Großvater, der Militär-Pfarrer im Range eines Majors war, er ist in einem KZ Lager ums Leben gekommen, habe ich den Namen Paweł (auf Deutsch Paul) bekommen. Mein Vater wurde mit meiner Großmutter im Alter von vier Jahren von den Russen nach Sibirien verschleppt und verbrachte dort sieben Jahre. Sein Weg ins Pfarramt war sehr schwierig und mit vielen Komplikationen verbunden. Als wir schließlich in Warszawa/Warschau landeten, hauste unsere 5-köpfige Familie in einem einzigen Zimmer. Mein Vater, wie auch mein Großvater wurde Militärpfarrer und ist im Range eines Oberst in den Ruhestand gegangen. Er hat nie geklagt, er war immer bescheiden, tief fromm und ein gütiger und liebevoller Vater. Das Amt des Bischofs und des Generals hat er in seiner Bescheidenheit abgelehnt. Nach dem Tode meiner Mutter waren seine Enkelkinder sein ganzer Stolz. Gerne verbrachte er seine freie Zeit bei uns in Kętrzyn/Rastenburg wo er gerne und erbauliche Predigten hielt.

Auch mein Weg zum Pfarramt war nicht immer auf Rosen gebettet. Nach meinem Theologie Studium in Warszawa/Warschau gab es keinen Platz für mich in der Kirche in Polen. Ich wanderte nach Deutschland aus wo ich als Arbeiter im Bau gearbeitet habe. 1993 hat mich Bischof Szarek zurückgerufen. Am 24. Juli diesen Jahres wurde ich zum Pastor ordiniert und seit 1995 bin ich Gemeindepfarrer der größten Gemeinde in Masuren in Kętrzyn/Rastenburg mit vielen Predigtstationen wo ich jeden Sonntag vier, und während der großen Feiertage fünf – sechs Gottesdienste halte“.

Paweł Hause war in den Jahren 2010-2013 zusätzlich Diözese Jugendpfarrer und bis 2017 Johanniter Pfarrer. Seit 2013 ist er Mitglied der Historischen Kommission der ev. Kirche in Polen, die mit der Untersuchung der Überwachung der evangelischen Kirche durch die Sicherheitsdienste beauftragt ist.

Durch die Partnerschaft mit der evangelischen Kirche in Wesel hat er einen großen Beitrag geleistet, sodass Kętrzyn/Rastenburg und Wesel die Partnersstädte sind.

Paweł Hause engagiert sich in der Kommunalpolitik und ist Ratsherr der Stadt Kętrzyn/Rastenburg. Weiter pflegt Hause gute nachbarschaftliche Kontakte zu der Katholischen-, der Griechisch-Katholischen Kirche und anderen freien Gemeinden in Kętrzyn/Rastenburg.

Seit 2011 ist er auch Mitglied unseres Vereins Freunde Masurens e.V. und pflegt enge und herzliche Kontakte zu unserem Verein und wird am 28. Juli 2018 zum zweiten Mal beim 10. Ost-Heimatgottesdienst in Lüneburg die Predigt halten.

Die Hansestadt Lüneburg wird Bischof Paweł Hause am 28.7. im Rathaus empfangen und er wird sich dort in das Goldene Buch der Stadt eintragen.

 

19. Juli 2018                                       

 

In den nächsten Tagen werden wir Ihnen einige Höhepunkte der diesjährigen Masurenreise vorstellen

 

Ausflug auf die Kurische Nehrung

 

Der letzte Höhepunkt auf der diesjährigen Masurenfahrt mit Pastor Tegler und Kerstin Harms, den wir Ihnen vorstellen wollen, war der zweitägige Ausflug auf die Kurische Nehrung.

Am 20. Juni 2018 machten sich 25 Mitreisende der Masurenfahrt mit einem polnischen Bus und Busfahrer Piotr unter der Reiseleitung von Kerstin Harms auf den Weg nach Nida/Nidden auf die Kurische Nehrung. Bei bestem Wetter ging es durch Masuren über Gizycko und Suwalken zur Litauischen Grenze. Auf der Autobahn in Litauen verging die Fahrt wie im Fluge an der schönen Landschaft vorbei. Mit der Fähre in Klaipeda/Memel setzen wir nach Nida/Nidden über. Die Kurische Nehrung trennt das Kurische Haff von der Ostsee und ist 96 km lang. Im Hotel "Nidos Banga", direkt am Haff gelegen, bezogen die Reisenden Quartier und machten sich gleich mit der Reiseleiterin Sofija auf den Rundgang durch das Dorf hinauf zum alten Friedhof, der noch viele Grabdenkmäler aus deutscher Zeit aufweist. Ein Besuch im Bernsteinmuseum stand ebenso auf dem Programm wie der Besuch des Hafens. Immer wieder führte der Weg an liebevoll bepflanzten Beeten mit Blumen vorbei, die mit harmonisch zusammengestellten Farben das Auge erfreute.

Abends um 21.00 Uhr ein Höhepunkt: der Sonnenuntergang über der Hohen Düne vom Kurenkahn auf der Ostsee aus betrachtet! Am nächsten Tag ging es zur Hohen Düne, in das Thomas-Mann-Museum in seinem ehemaligen Sommerhaus und dann zur Ostsee, wo es eine ganz besondere Sonnenuhr zu bestaunen und zu erkunden gab. Auf dem Rückweg ein kleiner Abstecher in Klaipeda/Memel zum Denkmal von Ännchen von Tharau am Theaterplatz, wo zwei Kinder auf der Geige das Lied "Ännchen von Tharau" spielten.

Sorquittener Gespräch

 

Ein weiterer Höhepunkt auf der diesjährigen Masurenfahrt mit Pastor Tegler und Kerstin Harms war für alle der Besuch in Sorkwity/Sorquitten mit der Teilnahme an der Vortragsreihe "Sorquittener Gespräche".

Am 22. Juni 2018 fand ein Bildervortrag von Oberförster Waldemar Bzura aus krutyn/Kruttinnen mit dem Titel "Masuren zwischen Himmel und Wasser" und mit musikalischer Untermalung von Mirek statt. Während der Präsentation ging immer wieder ein erstauntes Raunen voller Begeisterung durch die neu renovierte Scheune in Sorkwity. Mit Worten sind diese Aufnahmen aus der Tier- und Naturwelt, die Waldemar Bzura dort zeigte, nicht zu beschreiben, man muss sie gesehen haben. Sensationell !

Mit Freude haben unsere Mitreisenden alle Bücher, die zum Verkauf angeboten wurden, erstanden, es mussten sogar noch welche nachgebracht werden.

Auch viele Gäste kamen aus Nah und Fern, um sich die wunderschönen Fotos anzuschauen.

Der Bischof von Masuren Pawel Hause sowie auch der Landtagspräsident von Ermland und Masuren Julian Osiecki sprachen Grußworte an die Gäste und lobten und dankten Waldemar Bzura für die Bilder, durch die er Masuren einmalig präsentiert und berühmt macht.

 

Besuch im Freilichtmuseum in Olsztynek/ Hohenstein

 

Ein weiterer Höhepunkt auf der diesjährigen Masurenfahrt mit Pastor Tegler und Kerstin Harms war für alle, der Besuch des Freilichtmuseums in Olsztynek/Hohenstein. Mit dem Museum ging der Verein nach langen Verhandlungen mit dem Landkreis und der Bezirksregierung im Jahre 2012 eine Patenschaft ein. Offiziell hat der Verein Freunde Masurens e.V. am 12.06.2012 das Patronat über die alte Kirche im Freilichtmuseum übernommen. Seit dem wurden immer wieder sehr wertvolle Geschenke an das Museum für die Kirche übergeben, unter anderem ein Harmonium aus dem 16. Jahrhundert, eine Bibel aus dem Jahre 1632, Pastor Tegler spendete seinen ersten Talar, wertvolle alte Bibeln mit Bildern und ein gusseisernes Bild vom letzten Abendmahl.

Kurz vor der Masurenreise wurde dem Verein eine alte wertvolle Christus Statue übergeben, mit der Bitte diese in Masuren an einen würdigen Ort zu übergeben.

Dieses Statue wurde am 22.06.2018 im Beisein aller Masurenfahrer und der Belegschaft des Museums feierlich in der alten Holzkirche der Direktorin Ewa Wrochna überreicht.

 

 

Besuch in Ryn/Rhein

 

Ein weiterer Höhepunkt auf der diesjährigen Masurenfahrt mit Pastor Tegler und Kerstin Harms war für alle, die mit nach Ryn/Rhein gefahren waren, die Niederlegung eines Blumengesteckes mit Schleife auf dem vom Verein Freunde Masurens e.V. errichteten Grabmal für 24 sinnlos ermordete Frauen, alte Männer und Kinder. Pastor Tegler erzählte in bewegenden Worten, wie es sich damals zugetragen hatte und wie er über 40 Jahre darum kämpfte, ihnen eine würdige Grabstelle zu erschaffen. Diese 24 Personen wurden nach ihrem Tod über Nacht an dieser Stelle, wo sich das Grab befindet, in der Erde verscharrt.  Die Teilnehmer waren sehr berührt. Nach dem gemeinsamen Beten des Vater unser blies Kerstin Harms auf der Trompete "Harre, meine Seele" und "Wo findet die Seele die Heimat, die Ruh".

Nach diesem bewegenden Moment schauten sich einige Mitreisende die renovierte Burg an und anschließend gab die Reiseleitung in der ebenfalls renovierten Mühle ein schmackhaftes masurisches Honigbier aus.

 

 

Gottesdienst in Sorkwity/Sorquitten

 

Ein Höhepunkt auf der diesjährigen Masurenfahrt mit Pastor Tegler und Kerstin Harms war der gemeinsame Gottesdienst in der schönen alten Kirche in Sorkwity/Sorquitten, an dem nicht nur alle Masurenfahrer teilnahmen, sondern auch viele Gemeindeglieder und eine Gruppe mit Kindern aus Gussew/Gumbinnen, einer sehr armen Gegend in der Oblast Kaliningrad/Königsberg. Die Kinder sangen zwei herzerfrischende Lieder mit Mimik und Bewegung und sie sprachen ein Gebet in polnischer Sprache, welches sie in der Zeit des Aufenthaltes schon gelernt hatten.

Der Verein Freunde Masurens e.V. hat den einwöchigen Aufenthalt im Jugendzentrum in Sorkwity mit finanziert.

Anschließend an den Gottesdienst gab es für alle ein gemeinsames sehr schmackhaftes Mittagessen.

 

 

03. Juli 2018                                       

 

Wie aus einem Kokon ein wunderschöner Schmetterling wird

 

In den nächsten Tagen zeigen wir Ihnen Aufnahmen aus dem Garten der Familie Grygo, die beobachtet hat, wie auf ihrem Brennenden Busch (Diptam) aus einem Kokon (Kokon ist ein mittels eines Sekrets hergestelltes Gehäuse, das dem Schutz von Eiern oder Jugendformen der Tiere dient, die es erbaut haben) ein wunderschöner Schmetterling, der Schwalbenschwanz entstand.

Liebes Ehepaar Grygo, vielen Dank, dass Sie uns an diesem großartigen Erlebnis alle teilhaben lassen.

 

01. Juli 2018                                       

 

Masurenfahrt 2019

 

Der Termin für die Masurenfahrt 2019 steht nun fest.

Sehen Sie auf die Seite "Masurenreise"

 

 

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